Haftungsausschluss

Rückenschmerzen durch eine Verletzungen (Sturz oder Unfall)

Jede plötzliche Einwirkung auf die Wirbelsäule kann zu Verstauchungen, Brüchen oder Nervenschädigungen führen und damit zu heftigen, anhaltenden Rückenschmerzen. Daher ist ein Arztbesuch auch nach einem leichten Unfall oder Sturz ratsam. Besonders wenn danach der Rücken schmerzt oder gar ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Extremitäten spürbar ist.

Schmerzen im Rücken nach Unfall

Nicht immer sind die Schmerzen gleich nach dem Unfall spürbar. Schmerzen im Rücken können sich auch erst nach einer gewissen Zeit bemerkbar machen. Besonders betroffen sind der Nackenbereich und der restliche Bereich unterhalb der Brustwirbel. Symptome, die unbedingt für einen Arztbesuch sprechen sind:

  • plötzlich eintretende Rückenschmerzen
  • Schmerzen im oberen Wirbelbereich nach mehreren Stunden
  • Druckschmerz, Klopfschmerz
  • Gefühlsstörungen, Missempfindungen
  • Kontrollverlust über Blase, Darmausgang
  • Kreislaufversagen
  • von außen erkennbare Fehlstellung an der Wirbelsäule
  • fühlbarer Muskelhartspann an der Wirbelsäule
  • tastbare Lücke zwischen den Dornfortsätzen

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Bei schweren Unfällen und Verletzungen werden die Betroffenen im Krankenhaus vollständig durchgescheckt. Bei den kleinen Unfällen im Haus, mit dem Auto oder beim Sport, neigt man dazu rasch wieder aufzustehen und eventuelle Schmerzen zu bagatellisieren.

Die Wirbelsäule, mit ihrem sensiblen Aufbau aus den vielen, kompliziert gebauten Wirbelkörpern, Gelenken und Bandscheiben, sorgt nicht nur für den aufrechten Gang. Sie führt in ihrem Inneren mit dem Rückenmark die Hauptnervenfasern für all unsere Bewegungen und Empfindungen. Daher dürfen Verletzungen an der Wirbelsäule nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Häufiger als ein Bruch der Wirbelkörper kommt es zu einer Verdrehung (Distorsion) der Wirbelsäule. Knochen und Rückenmark sind dabei nicht betroffen, nur die Weichteile. Auch das kann sehr schmerzhaft sein.

Verletzungen an der Wirbelsäule, die keine Schmerzen verursachen

Auf der anderen Seite können Verletzungen an der Wirbelsäule auch völlig schmerzfrei bleiben, wenn keine Nerven beteiligt sind. Das kann sich jedoch im Laufe der Zeit und mit den (Fehl)Belastungen im Alltag ändern. Ein Zusammenhang mit dem ursächlichen Unfall oder Sturz wird dann nur noch selten hergestellt.

Fazit: Nach einer plötzlichen, gewaltsamen Einwirkung auf die Wirbelsäule ist ein Arztbesuch also in jedem Fall ratsam.

Zusammenfassung

Wer nach einem Unfall dauerhaft Rückenschmerzen hat und / oder ein Kribbeln oder Taubheitsgefühl die Schmerzen begleitet, sollte dringend einen Arzt aufsuchen. Verletzungen an der Wirbelsäule müssen schnellstens behandelt werden.

Rückenschmerzen durch Sportverletzungen

Dass Rückenschmerzen durch Bewegungsmangel verursacht werden können, ist allgemein bekannt. Doch sie können auch nach dem Sport auftauchen. Hierfür gibt es verschiedene Gründe:

Rückenschmerzen durch Muskelkater

Die Ursache ist meist eine harmlose Sportverletzung: der Muskelkater, der aus winzigen Verletzungen der Muskelfasern resultiert. Sie entstehen leicht bei Abbremsbewegungen. Die Rückenschmerzen halten in diesem Fall in der Regel nicht länger als eine Woche an und verschwinden danach gewöhnlich von selbst. Die Beschwerden können mit Wärme gelindert werden.

Rückenschmerzen aufgrund von Zerrungen oder Verstauchungen

Sportverletzungen, die zu Rückenschmerzen führen, können auch aus Zerrungen oder Verstauchungen resultieren. Zerrungen entstehen gern, wenn nicht genügend aufgewärmt oder der Körper zu stark belastet wurde. Der Grund für Verstauchungen ist häufig eine Überdehnung, die zu kleinen Fasereinrissen führt. Zu den Symptomen gehören neben Rückenschmerzen auch Schwellungen, Blutergüsse und eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit. Zum Einsatz kommen beispielsweise physikalische Therapien, Bandagen und eine Ruhigstellung.

Rückenschmerzen durch eine Prellung nach einem Sturz

Eine Rückenprellung nach einem Sturz auf den Boden oder einen Gegenstand kann heftige Rückenschmerzen verursachen. Hier handelt es sich häufig um Verletzungen bei sprungintensiven Sportarten wie Handball, Basketball oder Weitsprung, aber auch im Reitsport kann es zu einer Sturzverletzung und in der Folge Prellung kommen. Sie wird medizinisch als Kontusion bezeichnet.

Symptome der Prellung

Die Rückenprellung zeichnet sich durch dumpfe Schmerzen aus. Sie sind oftmals nicht genau zu lokalisieren. Das Gewebe wurde gequetscht und es kommt zu einer Schädigung von kleineren Gefäßen. Daraus können Lymphflüssigkeit und Blut austreten. Die Rückenschmerzen verschlimmern sich meist bei Bewegung und bei einem Liegen auf dem Rücken. Daneben kommt es häufig zu lokalen Schwellungen, Rötungen und Blutergüssen. Letztere sind häufig großflächig. Jede Bewegung des Rumpfes kann schmerzhaft eingeschränkt und auch die Atmung erschwerlich sein. In diesem Fall weiter Sport zu treiben, davon wird abgeraten. Die Beschwerden können sich dadurch verschlimmern und die Heilung kann sich verzögern. Daher ist eine Ruhephase empfehlenswert, bevor wieder mit dem Sport begonnen wird.

Prellung mit Kälte behandeln

Kühlen der Prellung ist sehr wichtig, beispielsweise mit Kälte-Kompressen. Damit wird eine sofortige Kühlung von 5° bis 7° C erzielt. Die Kälte-Kompressen sind sofort einsetzbar und kühlen innerhalb von Sekunden. Ein Vorkühlen ist nicht erforderlich. Nachdem der innere Beutel zerdrückt wurde, setzt der Kühleffekt sofort ein. Die Kälte-Kompressen sind ideal zur Linderung der Rückenschmerzen. Die Blutgefäße werden enger und es tritt weniger Flüssigkeit in das Gewebe aus. Die Schwellung bleibt dadurch gering. Zu beachten ist, dass Blut der größte Widersacher in der sofortigen Behandlung ist. Durch die Kühlung wird zudem die Entzündungsreaktion gehemmt.

Die Faszien können die Ursache für Rückenschmerzen sein

Die Faszien können ebenfalls an den Rückenschmerzen schuld sein. Es handelt sich hierbei um die Bindegewebshüllen der Muskeln. Insbesondere die Lendenfaszie besitzt viele Nervenzellen. Verletzungen durch eine Überlastung oder Verklebungen im Bindegewebe können starke Rückenschmerzen verursachen. Empfehlenswert ist ein spezielles Faszientraining, das zur Linderung der Beschwerden beitragen kann. Ein oder zwei Trainingseinheiten in der Woche genügen bereits zur Erhöhung der Elastizität der Faszien, zur Verbesserung der Beschwerden und letzten Endes auch zur Vorbeugung von Verletzungen. Die Faszien-Rolle ist das optimale Trainingsgerät zur Selbstmassage, um die Muskeln und das Bindegewebe zu massieren. Damit können Verklebungen gelöst, Beschwerden gelindert und vorgebeugt werden. Auch nach dem Sport kann die Rolle zur aktiven Regeneration beitragen.

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