Haftungsausschluss

Gelenkschmerzen und ihre möglichen Ursachen

Im Körper gibt es über 300 Gelenke, die von den kleinen Gelenken in den Fingern und Zehen bis hin zu den großen Gelenken wie der Hüfte reichen. Sie spielen eine sehr wichtige Rolle, denn sie ermöglichen Beweglichkeit und Fortbewegung. Viele Menschen leiden unter Gelenkschmerzen. Doch was ist die Ursache? Ist es Arthrose, Rheuma, Verschleiß oder Morbus Bechterew? Die Auslöser sind vielfältig. Diese gilt es zu ermitteln. Nachfolgend wird erläutert, welche Arten von Gelenkschmerzen es gibt, wie sie sich äußern, was dagegen getan werden kann und wer der richtige Ansprechpartner ist.

Gelenkschmerzen durch Entzündungen oder Verschleiß

Bei Gelenkschmerzen gibt es zwei unterschiedliche Rubriken: Gelenkentzündungen und Verschleißerscheinungen, beispielsweise durch Über- und Fehlbelastungen. Ganz gleich, welche Ursache infrage kommt, der Gelenkknorpel, der im gesunden Zustand den Knochen schützend umgibt, bildet sich aufgrund einer Schädigung zurück, bis der Knochen irgendwann teilweise oder gänzlich frei liegt. Die Folge: Gelenkschmerzen, die stark ausgeprägt sein können. Daher muss also immer ermittelt werden, ob es such um eine Arthralgie, also Gelenkschmerzen ohne eine entzündliche Veränderung oder um eine Arthritis, das heißt, Gelenkschmerzen mit entzündlicher Veränderung, handelt. Bestehen die Schmerzen nur in einem Gelenk, wird dies als Monarthritis bezeichnet. Bei bis zu vier Gelenken heißt es Oligoarthritis und mehr als fünf Gelenken Polyarthritis.

Gelenkschmerzen durch Rheuma, Arthrose und Verschleiß

Die Schmerzen treten oftmals in der Form einer Steifigkeit der Gelenke am Morgen auf. Zudem kommt häufig ein Spannungsgefühl hinzu. Bei einer hohen Entzündungsaktivität zeigt sich zudem eine deutliche Rötung, häufig in der Kombination mit einer Überwärmung und Schwellung, die meist auf beiden Körperseiten eintritt, zum Beispiel die gleichen Fingergelenke der linken und rechten Hand.

Rheuma kann die Wirbelsäule angreifen, insbesondere im oberen Halsbereich. Möglicher Hinweis sind Schmerzen im Nacken oder am Hinterkopf. Bei Bewegungen des Kopfes verstärken sie sich. Auch ein steifer Hals ist möglich. Der Unterschied zwischen Rheuma und Arthrose ist, dass sich ein Rheumaschub innerhalb weniger Tage bis Wochen entwickelt und eine Arthrose innerhalb von Jahren.

Schmerzen in den Gelenken durch Arthrose

Bei einer Arthrose kommt es meist zu plötzlichen Gelenkschmerzen. Das Gleiche gilt bei einer Fehl- oder Überbelastung. Arthrose und Gelenkverschleiß sind die führenden Gelenkerkrankungen. Arthrose tritt oft im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule auf. Am häufigsten sind bei einem Verschleiß die Knie betroffen. Beim Rücken sind es oftmals die kleinen Wirbelgelenke, bei Arthrose oder Rheuma auch häufig die Finger. Bei der Arthrose sind ebenso die Gelenkschmerzen am Beginn der Bewegung typisch. Sie verbessern sich nach kurzer Zeit. Abends melden sie sich jedoch, vor allem nach Tagen intensiver Belastung, zurück. Im späteren Verlauf der Erkrankung kommt es auch zu Ruheschmerzen.

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Gelenkschmerzen durch Gicht

Bei diesen Erkrankungen können sich die Ellbogen und Knie entzünden, wobei bei der Gicht typischerweise das Großzehengrundgelenk betroffen ist. Zu den häufigsten Symptomen der Gicht, die aus einem erhöhten Harnsäurespiegel resultiert, gehören Gelenkschmerzen und Schwellungen. Auch eine Schwellung und Rötung der Haut um das Gelenk herum, eine Berührungsempfindlichkeit im betroffenen Bereich und eventuell Juckreiz kommen oftmals hinzu. Bleibt die Gicht unbehandelt, halten die Beschwerden bis zu 14 Tage an. Danach verbessern sie sich von selbst.

Bei einer chronischen Gicht kommt es zu deformierten Gelenken, die zusätzlich anschwellen. Die Schmerzen bestehen an mehreren Gelenken, die nur noch eingeschränkt bewegt werden können. Mit einer frühzeitigen Therapie können schwere Komplikationen meist vermieden werden. Die Symptome treten in der Regel umso stärker auf, desto später die Gicht behandelt wird.

Gelenkschmerzen durch Morbus Bechterew

Bei der Bechterew-Krankheit können sich außer den Kreuz-Darmbein-Gelenken auch Wirbelgelenke, Gliedmaßengelenke, Bänder am Brustbein und Sehnenansätze an der Hüfte, Ferse und Fußsohle entzünden. Zu den Symptomen gehören vor allem die Schmerzen, die insbesondere im Kreuz oder Gesäß auftreten und teilweise in die Oberschenkel ausstrahlen. Gewöhnlich treten sie vermehrt in der zweiten Nachthälfte oder am frühen Morgen auf. Im Laufe des Tages verbessern sie sich. Bewegung kann zur Linderung beitragen.

Zum Teil sind bei Morbus Bechterew die Augen, das Herz, die Nieren oder Hauptschlagader mit einbezogen. Die genauen Ursachen konnten noch nicht eindeutig geklärt werden, wobei eine genetische Veranlagung bestehen und eine Fehlfunktion des eigenen Immunsystems vorliegen soll. Die chronische, entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankung verläuft recht unterschiedlich, kann aber jederzeit zum Stillstand kommen. Die Behandlung setzt sich aus Medikamenten und Physiotherapie zusammen. Das Ziel besteht darin, die Gelenkschmerzen zu bekämpfen und die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten.

Gelenkschmerzen durch Fibromyalgie

Bei der Fibromyalgie, einer chronischen, nicht entzündlichen Erkrankung des rheumatischen Formenkreises, kommt es zu starken Muskelschmerzen in verschiedenen Körperregionen. Weitere mögliche Symptome sind eine

Die Ursachen der Erkrankung sind unbekannt. Vermutet werden eine gestörte Schmerzverarbeitung im Gehirn und psychogene Ursachen. Zudem soll ein Zusammenhang zu verschiedenen Hormonaktivitäten bestehen. Eine Schlafstörung beispielsweise mit fehlender Tiefschlafphase kann Störungen im Immunsystem zur Folge haben. Die Behandlung der unheilbaren Krankheit gestaltet sich oftmals schwierig, da die gängigen Schmerzmittel keinen oder nur wenig Erfolg bringen und sich weder in der bildgebenden Diagnostik noch im Labor Hinweise auf die Erkrankung zeigen.

Die wichtigsten Bausteine der Therapie sind Medikamente, Physiotherapie und Bewegung. Es empfiehlt sich, zwei bis drei Mal wöchentlich ein moderates Ausdauertraining auszuführen. Eine Wärmebehandlung und medizinische Bäder können ebenso die Beschwerden bessern.

Borreliose: entzündete und schmerzende Gelenke nach einem Zeckenbiss

Wer nach einem Zeckenbiss unter unerklärlichen Gelenkschmerzen leidet, insbesondere im Bereich der Knie, sollte von einem Arzt prüfen lassen, ob eine Borreliose vorliegt. Der Grund für die Infektionskrankheit sind Bakterien, die zur Gruppe der Borrelien gehören und zu einer Entzündung in den Gelenken führen. Diese tritt oft Monate oder sogar Jahre nach dem Zeckenbiss auf. Die Beschwerden können abklingen und wieder aufflammen und oftmals springen sie von Gelenk zu Gelenk. Das Problem ist, dass der Gelenkknorpel bei jeder Entzündungsreaktion weiter geschädigt und das Gelenk immer steifer wird.

Ebenso zu den möglichen Anzeichen gehören Schwellungen, eine ringförmige Rötung, die auch als Wanderröte bezeichnet wird, sowie Anzeichen einer Sommergrippe, die mit Müdigkeit und Fieber einhergehen kann. Es ist wichtig, die Erkrankung frühzeitig zu behandeln, denn dann sind die Erfolgschancen hoch. In anderen Fällen können die starken Entzündungen in den Gelenken auf Dauer zu einer Zerstörung des Gelenkknorpels führen, sodass am Ende die Beweglichkeit des Gelenks vermindert wäre. Zur Verfügung stehen hierfür Antibiotika. Es gibt keine Impfung gegen Lyme-Borreliose. Maßnahmen zum Schutz vor den Zeckenstichen sind daher besonders wichtig.

Gelenkschmerzen durch Osteoporose

Bei der Osteoporose handelt es sich um einen Knochenschwund, sodass die Knochen an Substanz verlieren, porös werden und die Knochendichte sich verringert. Betroffen sind vor allem Frauen und ältere Menschen. Es kommt in der Folge häufiger zu Knochenbrüchen. Zur frühzeitigen Erkennung der Erkrankung sind bildgebende Verfahren geeignet. Anhand einer Knochendichtemessung kann der Mediziner den Knochenschwund und den Verlauf ermitteln und eine entsprechende Behandlung einleiten. Das Ziel der Therapie besteht darin, den Aufbau der Knochen zu fördern bzw. den Knochenabbau einzudämmen.

Doch die Symptome wie die Gelenkschmerzen zeigen sich meistens erst im späteren Verlauf. Heilbar scheint Knochenschwund nicht zu sein, doch der Verlauf lässt sich durch Bewegung, ein optimales Training für starke Knochen, eine angepasste Ernährung, zum Teil Medikamenten sowie die Vermeidung von Brüchen oftmals deutlich eindämmen.

Gelenkschmerzen durch Sarkoidose

Bei der Sarkoidose, die auch als Morbus Boeck bezeichnet wird, bilden sich Gewebeknötchen, oder auch Granulome genannt. Meist entstehen sie in der Lunge, doch auch an anderen Körperstellen können sie auftreten. Jede Struktur des Organismus kann befallen werden. Typisch sind auch die Manifestationen am Bewegungssystem, insbesondere an den Gelenken, Knochen und der Muskulatur.

Zu den möglichen Symptomen gehören Husten und eine Kurzatmigkeit, aber auch Glieder- und Gelenkschmerzen. Bei der akuten Sarkoidose sind die Betroffenen durch hohes Fieber und Gelenkentzündungen stark beeinträchtigt. Die genaue Ursache ist ungeklärt. Es kommt zur starken Überreaktion des eigenen Immunsystems. Bei der Therapie lassen sich verschiedene Erfahrungen aus der Behandlung von entzündlich-rheumatischen und Immunologischen Erkrankungen übertragen. Es kommen ebenfalls Medikamente aus dem Bereich der Rheumatologie zum Einsatz. Bei einer Sarkoidose, bei der die Lunge beteiligt ist, können Kortisonpräparate helfen.

Gelenkschmerzen durch systemische Lupus eryhtematodes

Systemische Lupus erythematodes ist eine schwere, entzündliche Erkrankung, die meist einen chronischen Verlauf annimmt und bei der viele innere Organsysteme betroffen sein können, zum Beispiel die

  • Gelenke,
  • Muskeln,
  • Haut,
  • Nieren,
  • Augen,
  • Lunge,
  • das Herz,
  • die Nerven
  • und das Gehirn.

Zu den Auslösern gehören genetische Faktoren sowie Faktoren wie UV-Licht oder bestimmte Medikamente wie Penicillin, Herz-Kreislauf-Medikamente oder Antibabypille. In der Folge richtet sich das Immunsystem gegen die Strukturen des eigenen Organismus. Die Symptome sind oftmals ziemlich unspezifisch. Anfangs kommt es zu Fieber, Abgeschlagenheit und einem Gewichtsverlust.

Danach kommt es zu Entzündungen und Schmerzen in zwei oder mehreren kleinen Gelenken. Sie können gerötet, geschwollen und morgens steif sein. Am häufigsten sind beide Hände und beide Knie betroffen. Zu den möglichen Spätfolgen gehören Fehlstellungen der Gelenke. Die Erkrankung wird mit Medikamenten wie nichtsteroidalen Antirheumatika und Basistherapeutika sowie mit physikalischen Therapien wie Kälteanwendungen und krankengymnastische Übungen behandelt.

Was sind nichtsteroidale Antirheumatika?

Es handelt sich um eine Arzneimittelgruppe, die unter anderem bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen eingesetzt wird. „Nichtsteroidal“ heißt, dass sie keine Steroide, wie zum Beispiel Cortison-Verbindungen, enthalten. Diese Arzneimittel zählen zu den Glukokortikoiden (steroide Antirheumatika). Die Unterteilung wurde in den Fünfzigerjahren vorgenommen, in Abgrenzung zu den steroidalen Antirheumatika, die zum Teil schwere Nebenwirkungen

Gelenkschmerzen durch Gefäßentzündungen

Bei einer Vaskulitis, auch Gefäßentzündung genannt, entzünden sich die Arterien, zum Teil auch die Venen. Häufig sind es die Gelenke, Gefäße und Schleimbeutel im Bereich der Schulter. Die Krankheitszeichen sind vielfältig. Dazu gehören Gelenkschmerzen. Die heftigen Schmerzen können auch im Becken und in der Hüfte auftreten. Besonders nachts werden sie als äußerst quälend und unangenehm empfunden. Die Muskeln sind nach einer längeren Ruhephase mindestens 45 Minuten lang steif. Im Laufe der Erkrankung lässt die Muskelkraft nach. Hinzu kommen häufig allgemeine Krankheitsbeschwerden, Fieber, Gewichtsverlust, Schweißausbrüche und depressive Episoden.

Überwiegend Frauen ab 50 erkranken an einer Gefäßentzündung. Der Arzt kann die Diagnose anhand von Blutuntersuchungen stellen. Sie weisen darauf hin, dass eine Entzündung vorliegt. Bildgebende Verfahren zielen auf die jeweiligen Gelenke im schmerzhaften Bereich. Die Behandlung erfolgt meist mit Kortison.

Wie kann der Arzt die Ursache für Gelenkschmerzen ermitteln?

Bei einer Verletzung und Überlastung ermöglicht eine Beschreibung der Lebensumstände, beruflichen Tätigkeit oder Hobbies Rückschlüsse über die Risiken der Gelenkbeschwerden. Beim Abtasten kann der genaue Ort der Gelenkschmerzen ermittelt werden. Zudem lässt sich feststellen, welche Gelenkstrukturen geschädigt sind. Bei einer Verletzung wird oftmals eine Schonhaltung eingenommen und bei einer Gelenksteife zeigt sich schnell, dass die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist. Es ist unerlässlich, dass der Arzt die genaue Ursache für die Gelenkschmerzen ermittelt, da sich die Behandlung stets nach der Diagnose richtet. Der richtige Ansprechpartner ist zunächst einmal der Hausarzt. Bei einem entsprechenden Verdacht wird er an einen Facharzt überweisen.

Gelenkschmerzen behandeln

Die Behandlung einer Gelenkerkrankung gehört grundsätzlich in die Hände eines Arztes. Es ist wichtig, dass die Grunderkrankung behandelt wird. Entscheidende Säulen sind hierbei die Schmerztherapie sowie die Gabe von Antikörpern, um die Gelenkentzündung einzudämmen und den Fortschritt der Erkrankung aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Die Schmerztherapie gewinnt eine wichtige Bedeutung, wenn die jeweilige Grunderkrankung nicht ursächlich zu behandeln ist, wie es beispielsweise bei der Arthrose und systemischen Entzündungen der Fall ist.

Neben einer medikamentösen Schmerztherapie kommt meist Physiotherapie als begleitende Maßnahme hinzu. Die Erkrankungen können oftmals zum Stillstand gebracht, jedoch nicht geheilt werden. Daneben kann eine Ruhigstellung erforderlich sein. Doch auch eine operative Beseitigung von Fehlstellungen kann notwendig werden. Kälte bessert Gelenkschmerzen, die aus Entzündungen resultieren, beispielsweise bei Rheuma oder anderen Entzündungen, Kalkablagerungen und Gicht.

Fazit

Es ist bei Gelenkschmerzen stets wichtig, vom Arzt die Ursache abklären zu lassen, da sich die Behandlung grundsätzlich nach der Diagnose richtet. Schränken die Gelenkschmerzen die Bewegung ein, das Gelenk ist angeschwollen oder die Haut hat sich im betroffenen Bereich gerötet, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Gelenkschmerzen können harmlos, aber auch ein sehr wichtiges Alarmsignal sein, das nicht ignoriert werden sollte. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie kann die Behandlungschancen erhöhen.

Definitionen

Arthralgie

Arthralgie ist die allgemeine medizinische Bezeichnung für Schmerzen in einem Gelenk. Eine Arthritis zeigt sich zusätzlich noch durch Entzündungszeichen. Jede Arthritis geht mit einer Arthralgie einher. Im Alter sind Arthralgien nicht ungewöhnlich, müssen aber, für eine passende Therapie, bei einer Untersuchung von einer Arthritis diagnostisch abgegrenzt werden, was nicht immer leicht ist.

Monarthritis

Arthritis ist eine Gelenkentzündung. Monarthritis bezeichnet in der Medizin die Entzündung eines Gelenks. Eine Monarthritis kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Zum Beispiel eine Salmonelleninfektion, Gicht, Pseudogicht, Borreliose oder eine Virusinfektion. Meistens macht sie sich durch eine Schwellung und durch Schmerzen mit Bewegungseinschränkung im betroffenen Gelenk bemerkbar. Die Therapie richtet sich nach der jeweiligen Ursache.

Oligoarthritis

Eine Oligoarthritis kann sich aus einer Monarthritis entwickeln und auch in eine Polyarthritis übergehen. Laut medizinischer Definition sind bei der OA zwei bis vier Gelenke entzündet. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Infektionen, über autoimmune Prozesse, Degenerationen bis hin zu hormonellen Störungen. Die Symptome (Entzündungszeichen) sind die gleichen, wie bei einer Arthritis.

Polyarthritis

Bei einer Polyarthritis sind fünf oder mehr Gelenke entzündet. Die chronische Polyarthritis nennt man auch rheumatoide Arthritis. Als Ursachen können autoimmune Geschehen oder Infektionen in Frage kommen. Die Gelenke schwellen an, werden rot, heiß, schmerzen und können nur eingeschränkt bewegt werden (5 Entzündungszeichen). Bei einer cP kann es im späteren Stadium zu Gelenkdeformitäten kommen.

Systemische Entzündung

Die Entzündung ist eine Antwort unseres Immunsystems. Sie hilft bei der Beseitigung von Feinden oder zerstörtem Gewebe. Sie macht sich bei uns durch Wärme, Rötung, Schwellung, Schmerz und Funktionseinschränkung bemerkbar. In der Regel lokal begrenzt. Eine systemische Entzündung breitet sich in einem ganzen Organsystem aus (z. B. Polyarthritis), eine generalisierte Entzündung im ganzen Körper.

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