Symptome bei Nackenverspannungen

Ein ziehen im Hinterkopf, Schmerzen im Nacken und ein unangenehmes Druckgefühl auf der Schulter. Die Symptome bei Nackenverspannungen sind so Vielfältig wie die Ursachen.

Die 5 häufigsten Symptome bei Nackenverspannungen

Spannungskopfschmerzen

Kopfschmerzen sind immer unangenehm. Und gerade Spannungskopfschmerzen sind leider sehr weit verbreitet und stellen ein häufiges Symptom bei Nackenverspannungen dar.

Nackenschmerzen

Lässt sich der Kopf nicht mehr schmerzfrei von links nach rechts bewegen, dann spricht man von Nackenschmerzen, die meist von Verspannungen ausgelöst werden.

Schulterschmerzen

Durch den klassischen Mausarm und Verspannungen des Trapezmuskels, treten heutzutage sehr häufig Schulterschmerzen bei Büroangestellten auf.

Steifer Nacken

Wenn der Bewegungsschmerz im Nacken so groß ist, dass man den Kopf gar nicht mehr drehen kann, dann spricht man vom sogenannten „steifen Nacken“.

Übelkeit

Was viele nicht wissen: Übelkeit die regelmäßig auftritt kann ihre Ursache in Verspannungen der Nackenmuskulatur haben.

Weitere Symptome bei Nackenschmerzen

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Bei vielen ihrer gesundheitlichen Beschwerden, ahnen Menschen nicht den Ursprung. So ist es auch bei manchen Symptomen der Nackenverspannungen. Leiden Sie unter den folgenden Beschwerden, könnten Verspannungen der Grund sein.

Chronische Verspannungen und Nackenschmerzen
Nackenschmerzen und chronischen Verspannungen im Nackenbereich können recht unscheinbar sein. Gefährlich werden dann die unbewusst eingenommenen Schonhaltungen. Sie verursachen weitere Muskelverspannungen und schwächen die Muskulatur in Nacken und Schulterbereich.

Durchblutungsstörungen

Durch den engen Nackenbereich verlaufen nicht nur viele Nervenfasern, sondern auch große Blutgefäße für die Versorgung des Gehirns. So übt zum Beispiel eine unnatürlich vorgeschobene Kopfhaltung auch negativen Einfluss auf die Versorgung des Gehirns aus.

Schwindel

Tritt Schwindel als Symptom zu Nackenschmerzen auf, kann ein eingeklemmter Nerv die Ursache sein. Fehlerhafte Signalübertragungen der Nerven für Augen, Ohren und die Halsbewegung können unangenehme Schwindelgefühle verursachen.

Unterschied Migräne und Spannungskopfschmerz

Nackenschmerzen sind die häufigsten Begleitsymptome bei Migräne Attacken. Das hängt mit dem Verlauf der sensorischen Nervenfasern im Kopf- und Nackenbereich zusammen. Der beidseitige Spannungskopfschmerz kann sowohl Symptom als auch Ursache von Nackenverspannungen sein.

Hinterkopfschmerzen

Schmerzen im Hinterkopf gehören zu den häufigen Symptomen bei Nackenschmerzen. In den meisten Fällen sind es ausstrahlende Nackenschmerzen durch Verspannungen, die sich bis zum Hinterhauptbein hochziehen.

Ständige Kopfschmerzen

Nackenschmerzen, dazu ständige Kopfschmerzen, nicht immer sind Verspannungen in der Nackenmuskulatur der Auslöser. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sehstörungen, Nackensteife, Ausschlag oder Fieber als Symptome hinzukommen.

Postkoitaler Orgasmuskopfschmerz

Eigentlich ist Sex ja etwas Schönes und sorgt für ein entspanntes Hochgefühl danach. Doch kann dieser positive Stress auch für Kopfschmerzen sorgen. Die Schmerzen beginnen im Nacken und ziehen plötzlich in den Kopf hinein, bis nach vorn in Schläfen und Stirn.

Myosklerose

Als Myosklerose wird in der Medizin eine fortgeschrittene Muskelverhärtung bezeichnet. Von einer Muskelverhärtung sprich man, wenn eine starke und schmerzhafte Muskelverspannung vorliegt. Meistens lässt sich die Verhärtung von außen fühlen.

Schonhaltung

Ein harmloser Begriff, der es in sich hat. Gerade bei Nackenschmerzen kommt es durch die Schonhaltung, die der Kopf oder die Schultern einnehmen, um den Schmerz zu vermeiden, oftmals zu weiteren Verspannungen im Nackenbereich.

Knacken im Nacken

Es gibt Menschen, die können es in den Fingern, im Knie oder auch im Nacken tüchtig knacken lassen. Das Knacken im Nacken kommt aus den Wirbelgelenken. Wird es nicht von Beschwerden, wie zum Beispiel häufigen Nackenschmerzen begleitet, ist es meistens harmlos.

Tinnitus

Die Nerven für den Hör- und Gleichgewichtssinn sind in ihrem Verlauf und ihrer Funktion eng mit den Gelenken und Muskelfasern der Halswirbelsäule verbunden. Bei Problemen in diesem Bereich kann es daher auch zu Ohrgeräuschen kommen.

Spannungskopfschmerz durch verspannte kurze Nackenmuskeln

Die kurze Nackenmuskulatur (tiefe Nackenmuskeln) sitzen an den ersten beiden Halswirbeln und dem Schädel. In dieser tiefe Lage können sie, wenn sie sich verspannen, durch ihre Nähe zu den Nerven und Gefäßen, leicht Spannungskopfschmerzen hervorrufen.

Ausstrahlen in andere Körperteile

Bei Nackenschmerzen sollte man immer wachsam sein, in wie weit die Schmerzen in die Schulter, die Arme, den Kopf oder den Rücken ausstrahlen. Nerven können durch Erkrankungen an der Halswirbelsäule, durch Minderdurchblutung oder Kompression in Mitleidenschaft gezogen werden.

Zusammenfassung und weiterführende Informationen

Wer kennt das nicht? Plötzlich sind sie da, die Nackenschmerzen. Die schmerzende Stelle im Nacken ist schwer zu beschreiben, sie bestraft jede Kopfbewegung. Zu lange im Durchzug gesessen? Eine ungünstige Schlafposition? Ein plötzlich kribbelnder, brennender Schmerz nach einer harmlosen Kopfbewegung. Fast betäubend zieht das Gefühl in den Hinterkopf, bis in die Schultern und hält sich hartnäckig. Oder sind die Nackenschmerzen ein dumpfer, ständiger Begleiter, der einfach nicht verschwinden will? Die Kollegin massiert den Nackenbereich. Alles fühlt sich verhärtet an und man geht vor Schmerzen fast durch die Bürodecke. Dies sind nur ein paar Symptome von Nackenschmerzen, die gewiss jeder schon einmal so oder ähnlich beschreiben konnte.

Die Halswirbelsäule ist in allen Richtungen sehr beweglich. Die sieben kleinen Halswirbel mit ihren Gelenken lassen diese Bewegungen zu. Zugleich umschließen die Wirbel die Nervenfasern des zentralen Nervensystems, das aus dem Stammhirn als Rückenmark durch den Wirbelkanal verläuft. Muskeln und Sehnen stützen diese geniale Konstruktion und machen die Bewegungen in alle Richtungen erst möglich.

Eigentlich ein kleines Wunder, dass die meiste Zeit alles so reibungslos funktioniert. Dann ist da noch die Nähe zum Kopf. Eigentlich alles, was am und im Kopf vor sich geht, kann sich auf den Nackenbereich auswirken. Kopfschmerzen genauso wie depressive Verstimmungen. Die Liste der Angreifer auf die Nackengesundheit ist lang und reicht von Durchblutungsstörungen über ungünstige Bildschirmarbeitsplätze bis zu einer Hirnhautentzündung. Noch länger ist die Liste der individuell wahrgenommenen Symptome.

Doch welche Symptome sind nun gefährlich? Wann ist ein Arztbesuch unumgänglich und wann genügt es, ein heißes Kirschkernkissen aufzulegen? Nackenschmerzen sind in der Regel harmlos, doch sind sie auf jeden Fall immer ein Warnsignal! Mit anderen Worten, es reicht nicht, die Symptome zu besänftigen und ansonsten ruhig abzuwarten, bis sie wieder verschwinden. Spurensuche ist angesagt. Man sollte sich die Mühe machen, anhand der Art der Symptome, der äußeren Umstände, der eigenen psychisch-sozialen und körperlichen Situation, mögliche Gründe für die Schmerzen zu finden. Nur so kann man bei harmlosen Nackenschmerzen dafür sorgen, dass sie sich nicht so schnell wiederholen und vor allem, dass sie nicht chronisch werden.

In der Medizin wird zwischen drei Arten von Nackenschmerzen unterschieden: Die akuten Nackenschmerzen, sie können bis zu drei Wochen andauern, die subakuten (4-12 Wochen) und die chronischen Nackenschmerzen, sie dauern länger als 12 Wochen.

Für die eigenen Verbesserungsmaßnahmen und auch in Vorbereitung auf einen Arztbesuch, empfiehlt es sich, ein Schmerztagebuch zu führen. Besonders dann, wenn die Nackenschmerzen länger als zwei Wochen anhalten. Darin sollte Symptome so detailreich wie möglich notiert werden:

  • Dauer der Schmerzen (in Intervallen, fortwährend, …)
  • Wann treten Schmerzen auf (nachts, morgens, …)
  • In welcher Situation (bei welcher Bewegung, draußen, drinnen, Wetter, Arbeit, …)
  • Wo genau? (Lokalisation des Schmerzmittelpunktes)
  • Ausstrahlung? (in die Schultern, Schulterblätter, in den Rücken, den Kopf, …)
  • Qualität der Schmerzen (stechend, dumpf, brennend, bohrend, etc.)
  • ggf. äußerliche Zeichen (Verhärtung, Knötchen, Rötung, …)
  • in welcher Lebenssituation traten die Schmerzen zum ersten Mal auf? (Änderung äußerer oder sozialer Umstände, wie z. B. Nahrungsumstellung, neue Sitzmöbel, neues Kopfkissen, neuer Arbeitsplatz, neue Beziehung, neue Sportart, Krankheit, …)
  • Begleitsymptome (Fieber, Schwäche, Konzentrationsstörung, Unwohlsein, Gefühlsstörungen. …)

Fazit

Unter Verspannungen leidende Personen kennen einige der genannten Symptome. Die gute Nachricht: Wenn man die Ursache des Symptoms kennt, kann man auch Abhilfe schaffen. Wer wissen will, wie lange Nackenschmerzen eigentlich so andauern, der findet hier Informationen.

Wer beim ersten Nackenschmerz nicht sofort einen Arzt aufsucht, der sucht wahrscheinlich zunächst im Internet. Die Suchbegriffe sind dann die Symptome. Die Symptome führen zu Lösungen. Im besten Fall. Manche Symptome führen aber auch zu der wichtigen Information, dass eine ärztlich Abklärung der Ursache unbedingt erforderlich ist.

Wer sich auf dieser Seite über Nackenschmerzen informiert, sucht also nach seinen Symptomen. So möchte man Antworten auf die Frage nach der Ursache erhalten; möchte wissen, ob eine ernsthafte Grunderkrankung vorliegt. Natürlich spielt auch die Suche nach den passenden Maßnahmen eine große Rolle bei der Recherche.

Um die Art der Symptome und die passenden Therapieformen und auch die Notwendigkeit der Vorbeugung besser zu verstehen, hilft ein kurzer Blick auf die Zusammenhänge.

Gerade der Bereich um die Halswirbelsäule herum ist ein Nadelöhr, durch das lebenswichtige Informationen (Nerven) von der Zentrale (Gehirn) zur Peripherie und zurück geleitet werden. Nahrung und Sauerstoff gelangen durch die Blutgefäße in dieser Region ins Gehirn. Die sieben Halswirbel sind vergleichsweise klein und der Wirbelkanal für das Rückenmark sehr geräumig. Kleinste Wirbelgelenke sorgen für Halt und Bewegungen in alle Richtungen. Das lässt erahnen, dass harmlose Nackenverspannungen durchaus größeren Schaden anrichten können.

Der beste Ansatz wäre es, noch vor den ersten Symptomen tätig zu werden. Unbequem aber effektiv, so ist sie eben, die Vorbeugung. Das heißt, die Komfortzone verlassen und Eigenverantwortung übernehmen. Natürlich gilt auch hier der Spruch, es ist nie zu spät, damit zu beginnen. Auch wenn es bereits Symptome gibt, sollte man parallel zur Therapie bereits an der Vorbeugung arbeiten.

Wenn die Nackenschmerzen länger als drei Wochen andauern und sie sich die Symptome trotz üblicher Maßnahmen wie Wärme, Massagen und Bewegungsübungen nicht lindern lassen, ist ein Arztbesuch ratsam. Durch eine längere Schonhaltung kann es zu weiteren Verspannungen und Schmerzen kommen. Es könnte eine ernsthafte Erkrankung dahinter stecken oder aber der Dauerschmerz brennt sich ins Schmerzgedächtnis ein.

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