Gymnastik hilft bei Rückenschmerzen

Mit Gymnastik kann dem allgemeinen Bewegungsmangel entgegengewirkt und Rückenschmerzen vermieden werden.

Fast jeder Dritte leidet mittlerweile unter Rückenschmerzen. Der Mangel an Bewegung ist dabei einer der Hauptgründe. Bereits mit einigen Gymnastik-Übungen können die Schmerzen im Rücken gelindert werden. Gleichzeitig wird meist auch die Beweglichkeit verbessert.

Mobilisierung des Rückens

Mobilität ist für viele eine Selbstverständlichkeit. Täglich bewegen wir uns durch den Alltag. Kaum jemand denkt über die Grenzen der Mobilität nach. Dies passiert erst, wenn sich Rückenbeschwerden bemerkbar machen. Dies sollte nicht ignoriert werden, denn im Laufe der Jahre nehmen die Beschwerden meist an Intensität zu. Betroffene werden in ihrer Bewegungsfähigkeit zum Teil erheblich eingeschränkt. Oftmals wird der Alltag dann nur noch mit Schmerzmitteln überstanden.

Dabei kann diese Entwicklung verhindert werden. Betroffene, die Jahre lang ohne sportlichen Ausgleich leben, müssen sich nicht über entsprechende Beschwerden wundern. Der Rücken möchte immerhin bewegt und gekräftigt werden. Die Rückenmuskulatur stabilisiert die Wirbelsäule und koordiniert den Bewegungsablauf des Rumpfes. Auch die Bauchmuskulatur spielt für ein optimales Zusammenspiel der Rückenmuskeln eine wichtige Rolle.

Bewegungsmangel durch Gymnastik ausgleichen

Aufgrund der vermehrt sitzenden Tätigkeiten und des Bewegungsmangels sind Probleme für den Rücken heutzutage häufig vorprogrammiert. Abhilfe schafft Bewegung, beispielsweise in der Form von Rückengymnastik. Hierfür ist es nicht erforderlich, ein Fitnessstudio zu besuchen. Den Rückenbeschwerden kann auch mit einigen Übungen zu Hause entgegengewirkt werden. Sie sind schnell und einfach in den Alltag zu integrieren.

Was es lediglich zu überwinden gilt, ist der innere „Schweinehund“. Rückengymnastik wirkt wahre Wunder gegen Rückenbeschwerden jeglicher Art. Sie lindert einerseits körperliche Beschwerden und verbessert die Leistungsfähigkeit und andererseits hilft sie auch dabei, das mentale Wohlbefinden zu steigern. Sobald sich die ersten Erfolge einstellen, wird auch wieder mehr Spaß und Freude empfunden.

Was ist Rückengymnastik und wozu dient sie?

Unter Rückengymnastik werden Übungen verstanden, die Rückenbeschwerden effektiv entgegenwirken. Sie werden daher auch im physiotherapeutischen Bereich gern angewendet. Im Fitnessbereich ist die Rückengymnastik ein sinnvolles Training, um einen intakten Haltungsapparat zu erhalten und Muskelverspannungen zu vermeiden. Jeder profitiert von den Übungen, ganz gleich, ob Menschen, die sportlich wenig aktiv sind, Hobby- oder Leistungssportler.

Ausschlaggebend für den Erfolg sind dabei nicht unbedingt die Intensität und Ausdauer. In erster Linie zählen die Regelmäßigkeit und die korrekte Ausführung der Übungen, bei denen rhythmisch fließende Bewegungsabläufe wichtig sind. Es empfiehlt sich, täglich 15 Minuten für die Rückengymnastik einzuplanen. Das Training beruht auf den Grundelementen

  • Mobilisieren,
  • Kräftigen,
  • Dehnen
  • und Entspannen.

Das Ziel besteht darin, die Beweglichkeit zu erhalten und zu fördern.

Verletzungen bei Rückengymnastik vermeiden

Die verschiedenen Übungen der Rückengymnastik erscheinen auf den ersten Blick harmlos, doch das Risiko von Verletzungen wie Zerrungen, Schmerzen und sogar Bänderrissen sollte nicht unterschätzt werden. Dies wäre nicht nur schmerzhaft, sondern zudem kontraproduktiv. Zu den wichtigsten Grundregeln gehört daher die richtige Ausführung der Übungen. Der Rücken wird dadurch entlastet und die Muskulatur gekräftigt. Gleichzeitig wird für Entspannung gesorgt. Vorsicht ist auch geboten, wenn Gewichte verwendet werden.

Optimale Hilfsmittel bei Rückengymnastik

Alles, was für Gymnastik benötigt wird, ist ein Gymnastikball. Er macht die Übungen abwechslungsreicher und schwieriger. Der Körper muss bei der Ausführung mehr Muskeln einsetzen, um das Gleichgewicht zu halten. Es werden gleichzeitig die Rücken- und Bauchmuskeln trainiert.

Der robuste Sitz- und Fitnessball eignet sich für ein vielseitiges Ganzkörpertraining. Egal, ob Übungen, Sport, Physiotherapie oder als idealer Sitzball, um die Wirbelsäule zu stabilisieren, der Gymnastikball bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Er kann zum Beispiel für Gymnastik, Aerobic, Pilates, ein Rücken- und Bauchmuskeltraining, Physiotherapie, Reha-Maßnahmen und Schwangerschaftsgymnastik verwendet werden.

Fazit

Dies war alles Wissenswerte, wie Gymnastik die Beweglichkeit verbessern kann. Rückengymnastik ist die beste Möglichkeit für einen dauerhaft gesunden Rücken. Sie kann im Bereich der Halswirbelsäule beispielsweise Verspannungen vorbeugen oder lindern. Gezielte Rückengymnastik wirkt auf die Rumpfmuskulatur stärkend, mobilisierend und dehnend. Bei den einzelnen Übungen muss jedoch immer auf die korrekte Ausführung geachtet werden. Ansonsten verkehrt sich schlimmstenfalls der Nutzen ins Gegenteil.

Zusammenfassung

Durch regelmäßige Gymnastik kann ein Teil der typischen Alltags-Sünden ausgeglichen werden: Bewegungsmangel und Fehlhaltungen beim Sitzen und Liegen. Durch Gymnastik wird die angegriffene Muskulatur gedehnt, erwärmt, mobilisiert und entspannt. Rückenschmerzen werden dadurch verringert.

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