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10 ungewöhnliche Therapieformen gegen Nackenschmerzen erklärt

Bei Nackenschmerzen gibt es jede Menge Ansätze. Je nach Ursache lassen sich Nackenschmerzen mehr oder weniger erfolgreich bekämpfen. Hilft aber keine der klassischen Therapiemöglichkeiten, macht es Sinn alternative und ungewöhnlichere Therapieformen zu testen.

Craniosacrale Therapie bei Nackenschmerzen

In der craniosacralen Therapie werden durch ein sanftes Erfühlen mittels Händen Funktionsstörungen, Blockaden und andere Unregelmäßigkeiten feststellt, um Nackenschmerzen zu lindern. Nachfolgend wird erläutert, was die craniosacrale Therapie genau ist, wie sie funktioniert, ob sie helfen kann und die Kosten der Behandlung übernommen werden.

Was ist die craniosacrale Therapie und wie funktioniert sie?

Bei der craniosacralen Therapie, einer manuellen Behandlungsmethode, setzt der Therapeut spezielle Handgriffe am Schädel und Kreuzbein ein, um Nackenschmerzen und weitere Beschwerden zu lindern. Er ermittelt Störungen der Hirnwasserströmung und versucht, diese durch gewisse Drucktechniken zu beheben. Durch die craniosacrale Therapie soll der normale Hirnwasserfluss wiederhergestellt werden. Die Selbstheilungskräfte des Körpers sollen dadurch aktiviert werden, um eine tief greifende Heilung anzuregen. Die Behandlung soll die Durchblutung verbessern, Nacken- und Kopfschmerzen lindern und Verspannungen lösen.

Hilft die craniosacrale Therapie und zahlt die Krankenkasse?

Wissenschaftler konnten die Wirksamkeit der Therapie bei Nackenschmerzen nachweisen. Es gibt zudem viele Patienten, bei denen sie sehr gut geholfen hat und sie dadurch schmerzfrei geworden sind. Die Therapie besteht in der Regel aus mehreren Einzelbehandlungen. Der Abstand dazwischen beträgt meist eine Woche. Die Behandlung muss aber leider in vielen Fällen selbst bezahlt werden. Wie so oft schränken die Krankenkassen die Leistungen für Alternativmedizin ein.

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Zilgrei Atemtherapie bei Nackenschmerzen

Die richtige Atmung ist die Grundlage der Methode. Dadurch erhöht sich die Beweglichkeit der Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke. Der gesamte Körper wird mit Sauerstoff versorgt und entspannt. Durch die Zilgrei Atemtherapie können Nackenschmerzen gelindert werden.

Was ist die Zilgrei Atemtherapie und wie wird sie durchgeführt?

Es sind drei Bewegungsebenen möglich: Drehbewegung, Nickbewegung und seitliche Bewegung. Hinzu kommt die Atmung. Die Luft wird nach einem tiefen Einatmen fünf Sekunden lang angehalten und danach ausgestoßen. Im Anschluss folgen fünf Sekunden Atempause. Dies wird fünf Mal wiederholt. Danach sollte sich eine Verbesserung eingestellt haben. Bei Nackenschmerzen wird diese Technik drei Mal täglich angewendet. Welche Bewegungen während der Atmung durchgeführt werden sollen, erklärt der Therapeut. Sie werden grundsätzlich zur weniger schmerzhaften Seite hin durchgeführt. Die leicht erlernbare Selbstbehandlung löst Verkrampfungen oder Blockaden und korrigiert Haltungsfehler. Das Ziel der Zilgrei Atemtherapie besteht darin, Nackenschmerzen und funktionelle Beschwerden zu beseitigen.

Wer führt die Zilgrei Atemtherapie durch?

Eine Sitzung dauert 40 bis 60 Minuten und die Behandlung je nach Beschwerdebild einige Wochen bis Monate. Erfahrungsmedizinische Erfolge sprechen für die Wirksamkeit der Therapie. Bei 70 – 80% der Behandelten sollen positive Ergebnisse eingetreten sein. Es empfiehlt sich der Besuch bei einem Zilgrei-Trainer, der speziell geschult ist. Anschließend kann die Therapie selbständig zuhause fortgeführt werden. Viele Krankenkassen beteiligen sich im Rahmen ihrer Zusatzversicherungen an den Kosten der Behandlung, wenn der Therapeut anerkannt ist. Nähere Informationen sollten direkt bei der Krankenkasse erfragt werden.

Schröpfen bei Nackenschmerzen

Beim Schröpfen erzeugen Glaskugeln, die auf einzelne Hautpartien aufgesetzt werden, einen Unterdruck. Das Ziel besteht darin, durch eine Lockerung und verbesserte Durchblutung der Haut, Muskulatur und des Bindegewebes Blockaden zu lösen und somit Nackenschmerzen zu beseitigen.

Was ist das Schröpfen und wie funktioniert es?

Viele muskuläre Schmerzustände können durch das Schröpfen bzw. der Schröpfmassage direkt oder ergänzend behandelt werden. Für das Schröpfen werden Schröpfgläser verwendet. Zur Erzeugung des Vakuums wird hochprozentiger Alkohol in das Glas gegeben, angezündet und auf die Haut gebracht oder es werden Schröpfgläser mit einem Gummiball verwendet. Durch das Zusammendrücken des Gummiballs saugen sie sich auf der Hautstelle fest. Oftmals wird auch mit einer elektrischen Vakuumpumpe gearbeitet, mit der eine Schröpfmassage möglich ist.

Wozu dient das Schröpfen und wer führt es durch?

Geschröpft werden die Verhärtungen der Haut, Erhebungen oder leichte Eindellungen. Auf diese Weise sollen Blockaden aufgelöst werden, um den Energiefluss anzuregen und Nackenschmerzen zu lindern. Das Schröpfen empfinden viele Patienten als wirksam. Es führen Heilpraktiker und Ärzte, die mit Naturheilverfahren arbeiten, durch. Eine genaue Kenntnis der verschiedenen Schröpfzonen ist sehr wichtig. Eine Behandlung dauert meist 30 bis 40 Minuten und kostet 30 bis 50 Euro. Sie muss von den meisten Versicherten selbst gezahlt werden, da das Schröpfen keine kassenärztlich verordnete physiotherapeutische Leistung ist.

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Injektionen bei Nackenschmerzen

Bei Injektionen wird mittels Spritze und Hohlnadel ein flüssiges Medikament oder anderer Stoff wie ein Kontrastmittel in das Gefäßsystem oder Gewebe verabreicht. Die Flüssigkeitsmenge beträgt 0,1 bis 20 ml. Die Injektionstherapie kann auch bei Nackenschmerzen eine wirksame Hilfe sein.

Wie funktionieren Injektionen?

Bei der Injektion verteil sich das gespritzte Medikament über die Blutbahn im gesamten Körper. Sie hat, verglichen mit der oralen Verabreichung, einige Vorteile: Die Wirkung tritt viel schneller ein. Zudem ist bei oral verabreichten Mitteln die Dosierung oftmals schwierig, denn die Resorption im Magen-Darm-Trakt ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Des Weiteren durchläuft das Medikament nicht den Leberstoffwechsel. Der Magen-Darm-Kanal wird umgangen, sodass entsprechende Komplikationen verhindert werden und kein Wirkstoffverlust eintritt. Unter Ultraschall-, CT- oder Röntgen-Kontrolle können Injektionen auch direkt neben der Wirbelsäule an die Nervenwurzeln gesetzt werden. Lidocaininjektionen werden in den Muskel gespritzt, wirken jedoch nur, wenn anschließend Dehnungsübungen gemacht werden.

Die Vorteile der Injektionen

Viele Patienten nutzen Injektionen, um Nackenschmerzen zu beseitigen. Bei manchen Betroffenen sind die Schmerzen so stark, dass die Spritze notwendig ist, um sich überhaupt wieder bewegen zu können und die Muskulatur zu mobilisieren. Der behandelnde Arzt ordnet sie an und geschultes Pflegefachpersonal führt sie durch. Injektionen verschaffen kurzfristig Linderung, sind aber keine langfristige Lösung. Es ist dennoch wichtig, die Ursachen der Nackenschmerzen zu ermitteln und zu bekämpfen, ausreichend Sport zu treiben, um die Nackenmuskulatur zu stärken. Nach Genehmigung der Krankenkasse werden die Kosten von dieser übernommen.

Atlaskorrektur gegen Nackenschmerzen

Wenn der Atlas-Wirbel, der oberste Halswirbel, verschoben oder verrenkt ist, kann dies Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen und viele weitere Beschwerden verursachen. Die Atlas-Korrektur soll den Wirbel mit nur einer Anwendung wieder in die Ursprungsposition bringen, um die Beschwerden dauerhaft zu beseitigen.

Was ist eine Atlaskorrektur?

Die Atlaskorrektur, ein Teil der Chiropraktik, verfolgt das Ziel, Fehlstellungen des Atlas zu beseitigen. Alle Wirbel sollen wieder “ ins Lot “ gebracht werden, um das Gleichgewicht der Wirbelsäule wiederherzustellen. Dabei wird auch der restliche statische Verlauf des Körpers berücksichtigt oder gegebenenfalls behandelt.

Wie funktioniert die Atlaskorrektur?

Der Atlas-Spezialist, ein ausgebildeter Facharzt führt eine Massage der Nackenmuskulatur durch, um Verspannungen zu lösen. Dadurch soll der Atlaswirbel wieder in seine ursprüngliche Position zurück gleiten und mehr Bewegungsfreiheit erhalten. Die Atlaskorrektur muss in der Regel nur einmal durchgeführt werden. Der Atlaswirbel bleibt dann an seiner korrekten Position, sodass die Nervenbahnen, das Rückenmark und die Durchblutung nicht mehr eingeengt werden und der Körper seine Selbstheilungskräfte aktivieren kann.

Hilft es und übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Da die Atlastherapie nicht wissenschaftlich anerkannt ist, gehört sie auch nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Die Behandlung muss demzufolge selbst bezahlt werden. Die Kosten belaufen sich auf 20 bis 30 Euro. Doch es kann lohnenswert sein, sie aufzubringen. Nur eine Behandlung reicht bei vielen Patienten aus, um eine dauerhafte Beschwerdefreiheit zu erreichen.

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Querfasermassage bei Nackenschmerzen

Viele Menschen leiden unter Nackenschmerzen. Eine gute Hilfe sind in diesem Fall Massagen, beispielsweise die Querfasermassage. Was verbirgt sich dahinter? Wie funktioniert sie? Hilft sie? Dies alles wird nachfolgend erläutert.

Was ist eine Querfasermassage?

Bei der Querfasermassage bzw. Cross-Fiber-Massage handelt es sich um eine tiefe Muskelmassage. Sie wird verwendet, um Schmerzen in den Muskelgruppen zu beseitigen. Daher kann sie auch bei Nackenschmerzen helfen. Die Querfasermassage dient der Lockerung und Dehnung der Muskeln. Sie soll schnelle Ergebnisse liefern. Muskelverhärtungen und Nackenschmerzen können dadurch gelindert werden und zwar innerhalb von wenigen Minuten. Der Therapeut muss speziell für diese Massage ausgebildet und geschult sein, um die Probleme der Muskelfunktionsstörung professionell angehen und die Nackenschmerzen lindern zu können.

Wie funktioniert die Querfasermassage und was bewirkt sie?

Bei dieser sanften, aber dennoch tief durchgeführten Massage massiert der Therapeut mit seinen Fingerspitzen quer zur entsprechenden Faserrichtung des Muskels. Er greift mit der gegenüberliegenden Hand in den Nacken, drückt die Finger in den schmerzhaften Muskel, dreht den Kopf des Patienten möglichst weit in die Richtung der schmerzenden Seite und zieht dann mit den Fingern diesen Muskel quer in Richtung des Schlüsselbeins. Diese Position wird etwa fünf Sekunden lang gehalten und die Übung einige Male wiederholt. Ob die Kosten übernommen werden, sollte direkt bei der Krankenkasse erfragt werden.

Strom- oder Ultraschallbehandlungen (Elektrotherapie)

Bei Strom- oder Ultraschallbehandlungen, also der Elektrotherapie, die ein Bestandteil der physikalischen Therapie ist, handelt es sich um die Anwendung von elektrischem Strom. Dieser wird von einem Elektrotherapiegerät erzeugt und dem Patienten über Elektroden zugeführt. Dadurch können Nackenschmerzen gelindert werden.

Wie funktionieren Strom- oder Ultraschallbehandlungen?

Die Anwendung des elektrischen Stroms unterstützt die Aktivierung der Heilungsprozesse im Körper. Sie kann bei Nackenschmerzen und vielen weiteren Beschwerden eingesetzt werden. Neben Ultraschall kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz:

  • Gleichstromtherapie
  • Niederfrequenztherapie
  • Mittelfrequenztherapie
  • Hochfrequenztherapie

Der elektrische Strom hat viele positive Wirkungen auf das Gewebe: Die Durchblutung wird angeregt, die Muskulatur gelockert und eine verbesserte Gewebsernährung erreicht. Die Haut und die tieferen Gewebeschichten werden erwärmt und der Stoffwechsel wird angeregt. Dadurch wird die Schmerzleitung beeinflusst. Je nach Beschwerdebild werden die Stärke, Dauer und Frequenz entsprechend angepasst. Beim Ultraschall bestimmen die Schalldauer, Frequenz und Wärmeentwicklung die Schwingungen der Schallwellen. Sie lösen im Gewebe eine Mikromassage aus und können somit die schmerzenden Bereiche lindern oder heilen. Die Verfahren sind aufgrund der hohen Wirksamkeit mittlerweile ein fester Bestandteil des Behandlungsplans. Die Kassen kommen in der Regel für die Kosten auf, wenn die Behandlung von einem Arzt verordnet wurde.

Halskrawatten (Zervikalstützen, Cervicalorthesen)

Eine Vielzahl von Nerven verlaufen durch die Wirbelsäule. Im Halsbereich liegt sie sehr nah unter der Haut. Da der Kopf sehr oft am Tag bewegt wird, wird die Muskulatur in diesem Bereich besonders stark beansprucht. Zur Entlastung der Halswirbelsäule und Muskulatur werden Halskrawatten eingesetzt, die auch als Zervikalstützen oder Cervicalorthesen oder umgangssprachlich als Halskrausen bezeichnet werden.

Was sind Halskrawatten?

Die gepolsterten Zervikalstützen bestehen aus einem weichen, anschmiegsamen Material und werden um den Hals gelegt. Sie stabilisieren die Strukturen der Halswirbelsäule oder stellen sie ruhig. Die Halswirbelsäule wird sozusagen unbeweglich gemacht. Die stützende Funktion wirkt sich auf die Halswirbelsäule entlastend aus. Größere Bewegungen des Kopfes werden verhindert. Dabei liegt das Kinn auf dem oberen Rand auf, wodurch die Belastung durch das Gewicht des Kopfes auf die Halswirbelsäule verringert wird.

Wozu dienen Halskrawatten?

Durch die Verwendung der Krawatte werden die Nackenschmerzen gelindert und die Genesung wird beschleunigt. Zudem werden weitere Verletzungen der Halswirbelsäule vermieden. Je nach Diagnose kommen verschiedene Halskrawatten zum Einsatz. Sie können weich, aber auch hart sein. Bei ernsthaften Verletzungen ist oftmals eine temporäre Ruhigstellung notwendig, beispielsweise bei einem Verdacht auf eine Fraktur oder einer starken Verletzung der Halswirbelsäule. Wenn der Arzt sie verordnet, werden die Kosten gewöhnlich von der Krankenkasse übernommen.

Biofeedback gegen Nackenschmerzen

Biofeedback bzw. Neurofeedback soll ein besseres Körpergefühl vermitteln, um Stress und Anspannung zu reduzieren. In den Sitzungen wird gelernt, auf die Signale des Körpers zu hören, um sie zu beeinflussen. Auf diese Weise soll durch ein bewusstes Lenken die Selbstheilung aktiviert werden, um die Nackenschmerzen zu lindern.

Was bedeutet Biofeedback?

Beim Biofeedback handelt es sich um eine wissenschaftlich anerkannte und hochwirksame Therapie- und Trainingsmethode. Am Körper werden Sensoren angebracht, um beispielsweise die Muskelspannung zu messen. Die Sensoren sind an einen Computer angeschlossen. Auf dem Bildschirm sind dann die Informationen hinsichtlich der gemessenen Werte erkennbar, um die körpereigenen Abläufe nachvollziehen zu können. Dadurch soll der Betroffene den Zusammenhang seiner Reaktionen auf äußere Einflüsse ermitteln, um dagegen zu steuern, beispielsweise durch Entspannungsübungen.

Wie funktioniert Biofeedback?

Über verschiedene Töne, Lautstärken und Klangfarben oder Visualisierungen, beispielsweise Zeiger oder Balkengrafik, wird dem Patienten vermittelt, was im Körper gerade passiert. Der Patient soll die Reaktionen im Alltag bewusster wahrnehmen, um somit Nackenschmerzen zu lindern oder gänzlich zu vermeiden. Die Therapie wird von speziell ausgebildeten Therapeuten durchgeführt, die eine Approbation als Arzt oder auch Psychologe haben. Die Kosten (60 bis 110 Euro pro Stunde) werden von den Kassen vereinzelt übernommen, wenn der Psychotherapeut den Antrag stellt. Es ist sinnvoll, im Vorfeld nachzufragen. Auch Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Krankenpfleger, Krankenschwestern, Ergotherapeuten, Heilpraktiker usw. können sich zu einem Biofeedback-Trainer ausbilden lassen.

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Psychologische Schmerztherapie

Millionen Menschen leiden unter chronischen Schmerzen, häufig Nackenschmerzen. In vielen Fällen ist die Psyche Schuld an den Beschwerden. In diesem Fall kann die psychologische Schmerztherapie hilfreich sein.

Was bedeutet psychologische Schmerztherapie?

Nackenschmerzen können zermürbend sein, vor allem, wenn sie immer wieder kehren und es scheinbar keine Ursache dafür gibt. Dann stellen sie häufig eine große seelische Belastung dar und führen zu vielfältigen Einschränkungen. Dies gilt sowohl im privaten als auch beruflichen Bereich. Psychologische Verfahren gehören inzwischen zum Standard der Behandlung von Patienten, die unter chronischen Schmerzen leiden, da die Psyche oftmals beteiligt ist.

Wozu dient die psychologische Schmerztherapie?

Sie verfolgt das Ziel, dass Betroffene Informationen darüber erhalten, wie die chronischen Nackenschmerzen entstehen und bewältigt werden können. Seelische Probleme, beispielsweise innerhalb der Partnerschaft oder bei der Arbeit sowie traumatische, nicht verarbeitet Erlebnisse können Nackenschmerzen verursachen. Anhand der Lebensgeschichte oder der aktuellen Lebenssituation wird ermittelt, welche Faktoren sie auslösen und aufrechterhalten. Dadurch soll es dem Patienten möglich werden, darauf zu reagieren, um die Beschwerden zu beseitigen und zu verhindern. Die Therapie wird von Psychologen durchgeführt und kann sehr wirksam sein. Im Rahmen einer Psychotherapie werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen.

Letzte Version vom 7. August 2018 von
Über den Autor René Dasbeck Hauptberuflich bin ich als IT-Experte in einem Kinderzeitschriftenverlag tätig, privat glücklicher Vater zweier toller Töchter und hier Betreiber einer Webseite, auf der ich vom täglichen Kampf gegen meine Schmerzen im Nacken und Rücken berichte. In den letzten Jahren habe ich viele Probleme mit meinem Körper aushalten müssen, konnte aber durch intensive Beschäftigung mit dem Thema viel Wissen aufbauen, das leider die meisten Mediziner mir nicht bieten konnten. Letzten Endes habe ich Schmerzen weitestgehend aus meinem Leben verbannen können. Um anderen Leidgenossen zu helfen, gebe ich hier einen umfassenden medizinischen Überblick und meine Erfahrungen über Schmerzen vieler Art weiter und empfehle so manches Buch oder Produkt, welches mir im Kampf gegen die Schmerzen geholfen haben. Mehr Informationen über mich und meine Erfahrungen findest du auf meiner "Über mich"-Seite. Und wenn du Rat zu Nackenschmerzen benötigst, kannst du mich gerne unter info@schmerz-im-nacken.de anschreiben.
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