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Chronische Nackenschmerzen durch Verspannungen

Nackenschmerzen können tatsächlich ein Symptom bei Rückenschmerzen sein und somit das Leiden verstärken.

Bis zu 25 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet unter chronischen Nackenschmerzen. Dabei sind die Syndrome, die den Nacken befallen, so unterschiedlich benannt, wie auch die Schmerzgrade ausfallen. Doch was sind chronische Nackenschmerzen? Was tun, wenn der Nacken chronisch schmerzt und wie lassen sich mögliche Verspannungen behandeln?

Was versteht man unter chronischen Nackenschmerzen?

Unter chronischem Nackenschmerz versteht man Schmerzen in der Nackenregion, die über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten das eigene Wohlbefinden beeinträchtigen und die in der Regel in den Bereich der Schultern, der Arme sowie den Kopf ausstrahlen. Begleitet werden diese Symptome häufig von Schwindelgefühlen sowie nachhaltigen Kopfschmerzen. Die Verspannungen der Muskulatur, die durch eine Entspannungshaltung eintreten, führen nicht selten zu seiner vollständigen Blockierung der Halswirbelsäule.

Wie entstehen chronisch bedingte Verspannungen?

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Unterschieden wird zwischen unspezifischen und spezifischen Schmerzen. Bei unspezifischen Beschwerden ist die Ursache nicht direkt erkennbar und es werden folgende Risikofaktoren in Betracht gezogen:

  • Übergewicht (oder auch Schwangerschaft)
  • Körperliche Arbeit, welche die Halswirbelsäule zu stark belastet
  • Überlastung oder auch einseitige Belastung der Nackenmuskulatur, die zu Haltungsproblemen der Halswirbel führen (z.B. Büroarbeit, Malerarbeiten)
  • Psychische Erscheinungen (beispielsweise Stress, Ängste, Depressionen)
  • Ungünstige Schlafposition

Schmerzen, welche chronisch sind und sich spezifizieren lassen, treten meist krankheitsbedingt auf und haben folgende Ursachen:

  • Verletzungen (z.B. Bandscheibenvorfall, Autounfall)
  • Arthrose („Gelenkverschleiß“)
  • Nebenwirkungen bestimmter Medikamente (bitte sprechen Sie diesbezüglich unbedingt mit Ihrem Hausarzt)

Chronisch bedingte Verspannungen deuten in erster Regel auf Veränderungen des Skeletts oder der Bandscheiben hin, können jedoch auch auf seltenere Ursachen, wie beispielsweise eine Gehirnhautentzündung (Meningitis), Erkrankungen innerer Organe, Tumore (Metastasen), rheumatoide Arthritis oder sogar Abszesse im Rachen, zurückgeführt werden.

Der Fokus des Schmerzes liegt auf den Halswirbeln, denn diese haben nicht nur das Gewicht des Kopfes zu tragen, sondern sind zudem auch sehr beweglich. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass Sie einen Spezialisten aufsuchen, der Sie auf das sogenannte Halswirbelsäulensyndrom (kurz HWS-Syndrom) untersucht.

Bedenken Sie jedoch bitte: Die häufigste Ursache für chronische Nackenschmerzen ist der natürliche Alterungsprozess sowie bei jüngeren Menschen eine Fehlhaltung beim Sitzen am Schreibtisch!

 

Behandlung und Therapie von chronischen Nackenschmerzen

Bei einer Bürotätigkeit wird viel zu oft eine fehlerhafte Sitzhaltung eingenommen. Achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung, denn wer viel am Computer arbeitet, zieht gerne den Kopf ein und verspannt sich währenddessen.

Richtiges und regelmäßiges Dehnen hält Nacken-Muskeln locker.

Richtiges und regelmäßiges Dehnen hält Nacken-Muskeln locker.

Wenn Sie selbst einschätzen können, dass Ihre Verspannungen am Nacken aufgrund einer Fehlhaltung herrühren, sollten Sie mehrmals täglich gezielt Ihre Muskeln strecken und dehnen.

Übungen am Arbeitsplatz gegen chronische Nackenschmerzen

Die optimale Übung dazu: Stellen Sie sich aufrecht hin und beugen Sie ihren Kopf langsam zur rechten Schulter hin. Sobald Sie spüren, dass der Schmerz am Nacken zu stark wird, stoppen Sie die Bewegung und halten Sie exakt diese Position einige Sekunden. Dieselbe Übung vollziehen Sie in die andere Richtung und das ganze wiederholen Sie zehn mal.

Im Vordergrund der Behandlung von chronisch bedingten Schmerzen im Nacken stehen therapeutische Maßnahmen wie die Krankengymnastik. Unterstützen kann eine Therapie auch ein speziell ergonomisch geformtes Nackenkissen. Dieses entlastet die Halswirbel und lindert die Beschwerden. Um jedoch dauerhafte Schmerzen nachhaltig zu kurieren, bleibt Ihnen ein Arztbesuch mit ggf. physikalisch-therapeutischen Maßnahmen nicht erspart!

Wie ich mit chronischen Nackenschmerzen lebe

Als Informatiker, mit Hang zu schlechter Sitzhaltung, habe ich meinem Körper über etliche Jahre zu viel zugemutet. Dieser rächt sich jetzt und quält mich mit dauernden Verspannungen und Nackenschmerzen, bis hin zu Kopfschmerzen. Etliche Arztbesuche und Physiositzungen haben leider keine Linderung gebracht. Nach ein paar Jahren bin ich dennoch ein anderer Mensch. Wieso? Weil ich gelernt habe damit umzugehen.

Ich habe für mich akzeptiert, dass ich damit so lange leben muss, wie ich in meinen Beruf ausüben werde. Ich sitze nun mal täglich stundenlang am Rechner und hacke in die Tastatur. Der Körper nimmt mir das jedes Mal übel, auch wenn ich alles dafür tue, dass ich keine allzu starken Verspannungen bekomme. Das habe ich folgendermaßen hinbekommen:

Ich bewege mich viel öfter, stehe mindestens stündlich auf. Ich dehne mich täglich mehrfach ausgiebig. Ich treibe nach Feierabend Sport und stabilisiere meine Muskulatur. Ich nutze Wärme wenn die Verspannungen zu stark sind. Und wenn es mal gar nicht geht, dann nehme ich auch mal eine Aspirin. Das allerdings nicht wie früher täglich, sondern max. wöchentlich. Diese Maßnahmen sind der Grundpfeiler meiner Gesundheit und meines Wohlbefindens. Ohne diese kann ich nicht mehr leben, weil es zuvor einfach ein täglicher Kampf mit Verspannungen und Kopfschmerzen war.

Wer also so wie ich in einem Beruf gefangen ist, der einem nicht die nötige Abwechslung in Sachen Bewegung bietet, sollte hier für VIEL Ausgleich sorgen. Nur so können am Ende Verspannungen auf ein Minimum reduziert werden. Massagen etc. helfen den Leuten, die MAL eine Verspannung haben. Wer chronisch damit kämpft, muss seine Gewohnheiten ändern und endlich Bewegung in seinen Alltag bringen! Punkt!


Experten-Interview mit Roland Liebscher-Bracht

Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht

Auf dieser Webseite lasse ich regelmäßig ausgesprochene Experten zu Wort kommen. Zum Thema Verspannungen und Schmerzen habe ich mit Roland Liebscher-Bracht gesprochen, der auf dem Gebiet ein Spezialist ist und gemeinsam mit seiner Frau seit 1987 eine spezielle Therapie zur Schmerzreduzierung anbietet.

Hallo, Herr Liebscher-Bracht, es freut mich sehr, dass Sie sich Zeit für ein kurzes Interview genommen haben.

Hallo, lieber Herr Dasbeck, gerne, denn es ist so wichtig dass möglichst viele Menschen davon erfahren, was wir tun.

Vielleicht wäre es möglich, dass Sie sich kurz meinen Lesern vorstellen. Ich denke, Sie können besser beschreiben, in welchem Bereich Sie tätig sind und welche Schwerpunkte Sie als Schmerzspezialist bedienen.

Meine Frau, die Ärztin ist, und ich haben seit 1987 eine neue Schmerztherapie entwickelt, die so wirksam ist, dass sich schon fast 6.000 Ärzte, Physiotherapeuten, Osteopathen und Heilpraktiker darin haben ausbilden lassen. Das Neue an dieser Schmerztherapie ist, dass wir durch die Spannungsminderung bei zu sehr angespannten Muskeln und Faszien unglaubliche Schmerzlinderungen, ja oft sogar –befreiungen erreichen können.

Und das sogar dann, wenn Arthrose, Bandscheibenvorfälle, Kalkeinlagerungen oder Entzündungen vorliegen. Wir sind also darauf spezialisiert, dass wir Schmerzen – egal, wie lange sie schon vorliegen, oder auch chronische Schmerzen – sehr schnell auf völlig natürliche Art und Weise beseitigen können.

Ich würde heute gerne vor allem auf das Thema chronische Nackenschmerzen und Spannungsschmerzen zu sprechen kommen. Welche 3 Ursachen hierzu sehen Sie bei Ihrer täglichen Arbeit besonders häufig?

Wir können es noch einfacher machen. Denn es gibt eine Hauptursache: die Spannungserhöhung der Muskeln und Faszien, die unsere Gelenke und die Wirbelsäule mit Verschleiß bedrohen. Das ist die Ursache für die meisten Schmerzen am ganzen Körper, unter denen die Menschen heute leiden. Es gibt aber Auslöser für diesen Spannungsanstieg. Bei den Nackenschmerzen ist das vor allem die Sitzposition, die viele den ganzen Tag einnehmen. Der Kopf wird total überstreckt, die Brustwirbelsäule fällt in einen Rundrücken. Das erzeugt dann den brennenden Spannungsschmerz zwischen den Schulterblättern.

Und der rechte Winkel im Hüftgelenk sorgt so für eine Verkürzung der Hüftbeuger, dass die Rückenstrecker der Lendenwirbelsäule irgendwann nicht mehr den Zug nach vorne gegenhalten können. Das erzeugt dann den Spannungsschmerz im unteren Rücken, der oft mit dem Entzündungsschmerz der Facettengelenke verwechselt wird. Eine weitere Folge sind die Bandscheibenvorfälle, um nur ein Beispiel zu nennen.

Gibt es von Ihrer Seite einfache Tipps, die meine Leser in ihren Tagesablauf integrieren können/sollten, damit diese häufigen Ursachen für chronische Schmerzen bekämpft bzw. diesen vorgebeugt werden kann?

Ja natürlich. Stellen Sie sich während eines Büroarbeitstages spätestens jede Stunde einmal vor Ihren Schreibtisch. Stützen Sie sich mit den Händen auf, gehen Sie mit den Füßen so weit zurück, bis der Platz dafür reicht, dass Sie den Rumpf mit ihren Leisten voran wie eine schiefe Hängebrücke durchhängen lassen können. Schauen Sie gleichzeitig mit dem Kopf nach oben, möglichst senkrecht, über sich zur Decke. Machen Sie das mindestens 2 Minuten.

Wenn Sie diese Position verlassen, durchströmt Sie nach einer kurzen Anpassungsphase ein Wohlgefühl.

Anschließend suchen Sie sich eine Raumecke und nehmen Sie Ihre Arme gestreckt im Winkel von etwa 10° über der Horizontalen zur Seite an die beiden Wände. Lehnen Sie sich so hinein, dass die Wände Ihre Arme nach hinten dehnen. Auch darin bleiben Sie mindestens 2 Minuten und steigern wie bei der anderen Übung die Dehnung immer weiter, so dass Sie einen deutlichen, aber nicht zu schlimmen Dehnschmerz spüren.

Wenn Sie die Ecke verlassen, werden Sie durch das unglaubliche Befreiungsgefühl merken, warum wir uns, wenn wir nie solche Übungen machen, immer schlechter fühlen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mir besonders der berufliche bedingte Bewegungsmangel zu schaffen macht. Was empfehlen Sie mir als Informatiker, chronische Verspannungen zu vermeiden, trotz stundenlanger Arbeit vor dem PC.

Schmerzspezialist Roland Liebscher-Bracht im Therapieeinsatz.

Im Grunde ähnliche Übungen, wie eben schon beschrieben. Aber natürlich können Sie noch viel mehr machen, sprich sich noch viel wohler fühlen und das am ganzen Körper. Da wir allen Menschen helfen wollen, diese wunderbaren Wirkungen zu spüren, haben wir den YouTube-Kanal „Die Schmerzspezialisten“ mit über 350 Mitmachvideos eingerichtet. Dort finden Sie Übungen für den ganzen Körper.

Wenn Sie gleich ein Level höher einsteigen möchten, empfehle ich Ihnen wärmstens unseren „online-SchmerzCoach„. Dort finden Sie auf über 600 Videos nicht nur noch viel wirksamere Übungen, sondern auch ganze 14 oder 28Tage-Programme für alle möglichen Schmerz- oder Spannungszustände. Damit lernen Sie, wie Sie sich bei so gut wie allen Schmerzzuständen oder Verspannungen selbst helfen können.

Welche Sportarten empfehlen Sie, um einen Ausgleich zu schaffen, und welche sind besonders kontraproduktiv?

Sie dürfen alles machen, worauf Sie Lust haben. Natürlich fordern verschiedene Sportarten unterschiedlich. Aber wenn Sie unsere Ausgleichsübungen machen, gibt es keinen Sport, der schaden würde. Die Menschen müssen verstehen, dass Sport immer gut ist, egal welcher. Nur wenn man einseitige Bewegungen nicht ausgleicht, können Probleme mit Verspannungen und Schmerzen entstehen.

Deswegen ist unser Ziel, allen Menschen zu vermitteln, wie sie bis ins höchste Alter schmerz- und spannungsfrei bleiben können. Egal, ob sie den ganzen Tag auf der Couch liegen, am Schreibtisch sitzen oder die unterschiedlichsten Sportarten betreiben. Ich kann Ihnen versichern, dass das möglich ist. Man muss nur wissen wie. Und das zu verbreiten, so dass es alle Menschen wissen, ist unser Ziel und unsere Aufgabe.

Mein Leidensweg hat mir gezeigt, dass Hilfe durch einen Therapeuten oder Arzt nur unterstützend sein kann bei meinen verspannungsbedingten, chronischen Schmerzen. Wie sehen Sie das als Therapeut? Gehen die Menschen zu häufig davon aus, dass ein kurzer Besuch bei einem Masseur oder Therapeuten die Heilung bringen wird, und stehen sich dann selbst bei der Bekämpfung der Ursachen im Weg?

Sie haben vollkommen Recht. Kein Arzt, kein Therapeut und kein anderer wie auch immer ausgebildeter Mensch kann einem Schmerzpatienten dauerhaft helfen. Auch wir mit unserer Therapie können das nicht. Dieses unumgängliche biologische Gesetz resultiert aus der Ursache der Schmerzentstehung. Unser Bewegungsverhalten, vor allem das Nichtnutzen von bis zu 90 Prozent unserer eigentlich möglichen Bewegungswinkel, lässt die zu großen Spannungen in Muskeln und Faszien entstehen.

Wir können mit unserer Osteopressur diese Spannungen meist schon in der ersten Behandlung so weit reduzieren, dass das Gehirn den Schmerz reduziert. Wir können den Schmerz quasi löschen. Aber natürlich hält das nur eine begrenzte Zeit, denn das „Fehlbewegen“ 24 Stunden am Tag geht ja weiter. Also muss der Patient, nachdem wir ihm den Schmerz beseitigt haben, etwa 15 Minuten täglich sein exakt passendes Übungsprogramm absolvieren. Nach 2-3 Behandlungen ist es meistens schon so weit, dass er die Situation alleine in den Griff bekommt. Nur so kann er dauerhaft schmerzfrei bleiben, ohne jede Woche zum Arzt oder Therapeuten gehen zu müssen.

Und niemand darf dem Irrtum unterliegen, die Arzeimittel, die Operation oder das künstliche Gelenk seien eine Lösung. Die Schmerzmittel unterdrücken den Alarm, dass die Gelenke oder die Wirbelsäule zerstört werden. Sie tragen also dazu bei, dass Arthrose und Bandscheibenvorfälle entstehen. Operationen wollen die Schäden reparieren, die durch die zu hohen Spannungen im Körper entstehen.

Und was ist nach der OP? Die Spannungen, die durch die Narkose erstmal gemindert sind, bauen sich doch wieder auf! Nur deswegen machen Operationen teilweise vorübergehend schmerzfrei. Und die künstlichen Gelenke sind zu 90 Prozent eine große Gefahr. Denn in diesen 90 Prozent der Fälle werden sie eingesetzt wegen Schmerzen, die bestanden. Diese Schmerzen hatten aber mit der Arthrose und den Bandscheibenvorfällen meist nichts zu tun sondern mit den zu hohen Spannungen der Muskeln uns Faszien.

Das heißt: Nachdem der Schmerz wegen der Narkose vorübergehend gemindert oder weg ist, taucht er zwangsläufig irgendwann wieder auf. Und noch viel schlimmer: Meinen Sie, die künstlichen Gelenke würden keinen Abrieb erzeugen? Hochfeste Werkstoffe wie Metalle und Keramik erzeugen hochfeinen Abrieb. Dieser vergiftet den Körper. Menschen mit künstlichen Gelenken müssen unsere Übungen und die Therapie noch viel dringender machen als diejenigen, die noch keine künstlichen Gelenke eingebaut haben.

Denken Sie, dass hier genügend Aufklärungsarbeit von Seiten der Ärzte und Therapeuten geleistet wird?

Leider nein. Nicht ansatzweise. Das liegt aber nicht an den Ärzten und Therapeuten, sondern daran, dass sie dieses Wissen, um zu verstehen, was da im Körper eigentlich vor sich geht, in Studium oder Ausbildung nie gelernt haben. Sie wollen verzweifelt helfen, können aber leider oft nur Schmerzmittel verschreiben oder dann zum Röntgen oder MRT schicken. Dort findet man dann den Schaden, den die Spannungen der Muskeln und Faszien angerichtet haben, und denkt irrtümlicher Weise, das wäre der Grund. Warum das keinem auffällt? Weil diese Spannungen auf keinem der bildgebenden Verfahren zu sehen sind. Man sieht nur die Folgen dieser Spannungen. Deswegen wissen die meisten Ärzte und Therapeuten nichts davon. Unglaublich oder?

Wir werden immer mehr eine Generation von Smartphone-Abhängigen. Jeder Jugendliche verbringt täglich stundenlang in gebückter Haltung, um zu chatten oder Youtube-Videos zu schauen. Wie wird sich das auf das Krankheitsbild Nackenschmerzen in den nächsten Jahren / Jahrzehnten auswirken?

Interessanter Weise müsste das kein Problem sein. Richtig gemacht könnte das Smartphone-Lesen sogar mit einer guten Nackendehnung kombiniert werden. Wie das geht? Fallen Sie beim Smartphone-Lesen nicht in einen Rundrücken, sondern halten Sie die Brustwirbelsäule kerzengerade und beugen sie nur die Halswirbelsäule. Und jedesmal, wenn Sie fertig gelesen haben, schauen Sie kurz in den Himmel. Dadurch würde das Smartphone zu einem Trainingsinstrument gegen Nackenverspannungen. Leider kommt niemand auf so etwas, weil die meisten nicht viel Biomechanik, Hebel und Drehmomente verstehen.

Sie haben auf Ihrer Webseite einen Schmerzcoach im Angebot. Wie kann dieses Angebot meinen Lesern helfen?

Wie vorhin schon angedeutet: Das kann für viele Ihrer Leser die Erlösung von deren jahrelangen Schmerzen und Verspannungen sein. Sie können den Schmerzcoach sogar 7 Tage lang kostenfrei testen. Diejenigen, die das getan haben, wissen, dass ihr Leben anders wird als das ihrer Eltern und Großeltern. Denn mit diesen Übungen ist es tatsächlich möglich, bis ins höchste Alter schmerzfrei und voll beweglich zu bleiben oder wieder zu werden. Das ist die Botschaft, die ich überall auf meinen Vorträgen und gerne auch hier verbreiten möchte: Niemand muss Schmerzen bekommen, es geht nur darum die richtigen Übungen regelmäßig zu machen. 15 Minuten an 6 Tagen die Woche reichen in den meisten Fällen.

Vielen Dank Herr Liebscher-Bracht für das sehr interessant Interview.

Sehr sehr gerne, ich hoffe, dass es viele lesen, damit diese Botschaft immer bekannter wird. Und bitte auch weitererzählen. Alle müssen wissen, dass es diese Möglichkeit gibt.

Definitionen

Was ist Meningitis?

Die Meningitis, Hirnhautentzündung, ist eine Infektionskrankheit. Sie wird von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Rückmarks- und Hirnhäute werden von außen durch Erreger wie Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten angegriffen. Nackensteifigkeit, verbunden mit Fieber und Kopfschmerzen, gehören zu den ersten Symptomen. Die häufigsten Erreger sind Meningokokken, Pneumokokken und der Haemophilus influenzae.

Weiterführende Informationen zur Meningitis

Was ist Rheumatoide Arthritis?

Arthritis ist eine Gelenkentzündung. Bei der rheumatoiden Arthritis sind mehrere Gelenke betroffen, daher auch der Name chronische Polyarthritis. Eine Ursache für diese Krankheit ist nicht klar definiert, es handelt sich um eine Autoimmunkrankheit. Durch die Entzündung in den zumeist kleinen Gelenken an Händen und Füßen kommt es zu Schmerzen, Bewegungsunfähigkeit und letztendlich zu Deformitäten.

https://www.apotheken-umschau.de/Rheumatoide-Arthritis

Was ist Osteopressur?

Die Osteopressur ist eine noch relativ junge manuelle Therapie gegen Schmerzen. Erst seit 2008 wird diese Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht im Rahmen von medizinischen und heilpraktischen Ausbildungen gelehrt. Dabei werden bestimmte Reizpunkte an den Knochen, beziehungsweise der Knochenhaut (Alarmschmerzrezeptoren) behandelt, wodurch sich Spannungen lösen und die Schmerzen nachlassen.

Letzte Version vom 8. November 2018 von
Über den Autor René Dasbeck Hauptberuflich bin ich als IT-Experte in einem Kinderzeitschriftenverlag tätig, privat glücklicher Vater zweier toller Töchter und hier Betreiber einer Webseite, auf der ich vom täglichen Kampf gegen meine Schmerzen im Nacken und Rücken berichte. In den letzten Jahren habe ich viele Probleme mit meinem Körper aushalten müssen, konnte aber durch intensive Beschäftigung mit dem Thema viel Wissen aufbauen, das leider die meisten Mediziner mir nicht bieten konnten. Letzten Endes habe ich Schmerzen weitestgehend aus meinem Leben verbannen können. Um anderen Leidgenossen zu helfen, gebe ich hier einen umfassenden medizinischen Überblick und meine Erfahrungen über Schmerzen vieler Art weiter und empfehle so manches Buch oder Produkt, welches mir im Kampf gegen die Schmerzen geholfen haben. Mehr Informationen über mich und meine Erfahrungen findest du auf meiner "Über mich"-Seite. Und wenn du Rat zu Nackenschmerzen benötigst, kannst du mich gerne unter info@schmerz-im-nacken.de anschreiben.
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