Die besten Matratzen gegen Nackenschmerzen

Viele Menschen wachen morgens mit Nackenschmerzen auf. Sie verspüren keine nächtliche Erholung, die doch so wichtig wäre. Immerhin soll die Nachtruhe dazu beitragen, dass neue Energie für den nächsten Tag getankt wird. Oftmals ist eine ungeeignete Matratze schuld an den Nackenschmerzen. Die optimale Matratze (*) in der Verbindung mit einem geeigneten Lattenrost und Kopfkissen sind sehr wichtig, um Nacken- und Rückenschmerzen vorzubeugen.

Der folgende Ratgeber erläutert, weshalb Matratzen oftmals für Nackenschmerzen verantwortlich sind, welche Matratzenarten und Auflagen es gibt und und wie gut sie sich bei Nackenschmerzen eignen.

Wieso sind Matratzen oftmals für Nackenschmerzen und Verspannungen verantwortlich?

Der Schlaf kann nur dann erholsam sein, wenn man körpergerecht liegt, das heißt, die Wirbelsäule sich in der Nacht von der täglichen Beanspruchung regenerieren kann. Hierfür müssen die Wirbelsäule und Bandscheiben entsprechend der natürlichen Form gebettet werden. Nur so wird die bestmögliche Erholung gewährleistet. Eine falsche Matratze führt einerseits zu einem unruhigen Schlaf und kann zudem Schmerzen und Beschwerden verursachen oder verstärken.

Die Schmerzen entstehen oftmals, wenn bestimmte Körperbereiche falsch oder übermäßig belastet werden. Wenn der Nacken beispielsweise auf der Bauchlage konstant verdreht wird, führt dies zu Verspannungen, die sehr schmerzhaft sein können. Auch wenn die Bandscheiben nachts länger ungleichmäßig zusammengedrückt werden, äußert sich dies am nächsten Morgen häufig in Nackenschmerzen. Ungünstig ist es zudem, wenn die Muskeln während des Schlafes angespannt sind, da einige Körperteile auf der Matratze nicht richtig aufliegen.

Welche Matratze eignet sich bei Nackenschmerzen?

Ein gutes Zusammenspiel zwischen Matratze und Lattenrost hilft effektiv dabei, Nackenschmerzen und Verspannungen vorzubeugen. Im Idealfall verteilt sich der Druck des Körpergewichtes optimal, sodass alle Zonen des Körpers auf der Matratze korrekt einsinken. Eine Matratze, bei der die Wirbelsäule nicht ausreichend gestützt wird, kann zur Ermüdung der Muskeln führen. Die Stützelastizität spielt daher eine wichtige Rolle. Dadurch wird die Wirbelsäule in der natürlichen Lage gehalten und die Druckentlastung wird verbessert. Die Muskeln können, wenn der Körper seine natürliche Haltung beibehält, entspannen.

Meine neue Matratze = erholsamerer Schlaf

Gleich vorne weg: Ich will nie wieder auf IRGENDEINER Matratze schlafen. Was meine ich damit? Früher habe ich meine Matratzen halt irgendwo gekauft. Bei IKEA, in einem Möbelhaus, in einem skandinavischen Bettenlager, etc. In der Regel gab es hier schon auch Beratung, aber meist mehr schlecht als recht oder es war mir schlicht egal und ich habe die Matratze gekauft, die ich einfach als am bequemsten empfand.

Die Tonnentaschenfederkernmatratze weist eine hohe Punktelastizität auf. Wer unter Nackenschmerzen leidet, sollte sich für diese Variante entscheiden. Bei Amazon ansehen »

Seit ich chronische Nackenschmerzen habe, hatte ich mich immer wieder morgens gefragt, ob denn meine Matratze überhaupt für meine Wirbelsäule so vorteilhaft ist? Sie war meist recht weich und hat wenig gestützt. Im ersten Moment super bequem, aber auf Dauer für die Wirbelsäule belastend und nicht sonderlich erholsam.

Daher habe ich dann doch mal ein wenig (Internet-) Recherche betrieben und bin am Ende bei einer Matratze gelandet, die ich testen konnte. Mit Geld zurück Garantie. Das hat mich überzeugt, weil ich ungern so viel Geld für wenig Erfolg ausgeben wollte. Die 100 Tage sind nun schon lange rum und ich habe die Matratze immer noch. Neben einem neuen sehr guten Kissen habe ich meinen Schlaf damit viel erholsamer gestalten können. Der finanziellen Aufwand hielt sich mit ein paar hundert Euro in Grenzen. Meine Freundin hat eine Tonnentaschenfederkernmatratze und ist mit dieser äußerst zufrieden.

Neben den ganzen anderen Dingen, die ich aufgrund meiner chronischen Schmerzen tagtäglich tue, ist der Tausch der Matratze zwar ein finanzieller Aufwand gewesen, aber ein sinnvoller. Ich schlafe besser. Und das jede Nacht. Kein weiterer Aufwand ist nötig. Man muss nur erholsam schlafen. Von daher kann ich es jedem empfehlen, mal die eigene Matratze auf den Prüfstand zu stellen.

Dennoch wie immer der Warnhinweis: Nackenschmerzen lassen sich nicht mit einer Matratze beseitigen (außer die Matratze war die alleinige Ursache der Schmerzen). Am Ende sind es immer noch die vielen Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, etc. die die Probleme verursachen. Die richtige Matratze kann aber durch eine optimalere Erholungsphase in der Nacht entscheidend bei der Therapie helfen.

Welche Matratzenarten gibt es und wie gut eignen sie sich bei Nackenschmerzen?

Viscoelastische Matratzen

Viscoschaummatratzen weisen eine sehr gute Punktelastizität auf, denn das Material sorgt für eine Entlastung und passt sich damit präzise an die Druckstellen an. Die Matratze bietet ausgezeichnete ergonomische Voraussetzungen und reagiert auf die Körperwärme. Sie verfügt über einen sehr vollen, aber feinporigen Schaum, der eine hervorragende Anpassungsfähigkeit bietet. Viscoelastische Matratzen entlasten den Schlafenden dank dieser Eigenschaft vom Liegedruck und fördern zudem die Durchblutung.

Die Matratze ist besonders empfehlenswert für Menschen mit Nackenschmerzen, Bandscheiben- oder Wirbelproblemen. Dank der behutsamen Druckumverteilung wird eine Regeneration dieser Bereiche gefördert. Der elastische Schaum kehrt bei einem Lagewechsel in die Ursprungsposition zurück, sodass kein Gegendruck erfolgt. Die Matratze bekommt die Note 2.

Hier finden Sie EMMA, eine spezielle Viscoelastische Matratze (*), die besonders bei Nackenschmerzen empfohlen werden kann.

Kaltschaum- und Latexmatratzen

Kaltschaum- und Latexmatratzen überzeugen mit der besten Punktelastizität, denn sie reagieren aufgrund der Bauweise des Matratzenkerns und insbesondere des im Kern verwendeten Materials optimal auf Druck. Die Kaltschaummatratze (hier ein Beispiel einer sehr guten Kaltschaummatratze *) passt sich optimal an den Körper an. Dies spielt für die Entlastung der Wirbelsäule, Schultern und des Nackens eine wichtige Rolle. Diese Matratze bekommt die Note 2.

Gelmatratzen

Die Gelmatratze begeistert mit einer gefühlten Schwerelosigkeit. Sie wird häufig mit einem Wasserbett verglichen. Bei einer Gelmatratze handelt es sich im Grunde genommen um eine Viscoschaummatratze mit einer Gel-Auflage. Die Gelmatratze * nimmt aufgrund des zähflüssigen Materials das Körpergewicht und den Liegedruck direkt auf, ohne dass er zurückgegeben wird. Der Körper sinkt sozusagen in die Matratze ein, ohne dass er sich im Anschluss hin- und her bewegt, wie es auf einem Wasserbett der Fall ist.

Die Gelmatratze eignet sich besonders für Menschen, die sich während des Schlafens sehr viel bewegen oder unter Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden leiden. Diese Matratze bekommt eine gute Note 2.

Federkern- und Taschenfederkernmatratzen

Federkern- und Taschenfederkernmatratzen haben hierbei einige Nachteile, denn die Matratze gibt lediglich in der Flächengröße der Federn nach. Da die Taschenfedern im Vergleich zu normalen Federn kleiner sind, ist die Punktelastizität etwas höher. Bei einer Matratze mit 1000 Federn, das heißt, beispielsweise eine 7-Zonen-1000-Taschenfederkern-Matratze, sind die Federn so klein, dass sich die Matratze sehr gut zum Körper anpasst. Diese Matratze bekommt die Note 3. Daher hierfür auch keine Produkt-Empfehlung.

Nur die Tonnentaschenfederkernmatratze verfügt über eine höhere Punktelastizität. Wer unter Nackenschmerzen leidet, sollte daher diese Variante wählen, die die Note 2 bekommt. Als Beispiel empfehle ich folgende Variante *. Von der Stiftung Warentest mit „gut“ befunden.

Welcher Härtegrad sollte gewählt werden?

Menschen mit einem höheren Körpergewicht sollten prinzipiell eine härtere Matratze wählen. Zu hart sollte sie aber nicht sein, denn sonst wird nachts mehr herumgewälzt, sodass sich ein schlechterer Schlaf einstellt. Für schlanke Menschen eignet sich in der Regel eine weichere Schlafunterlage besser, doch auch hier gilt, dass sie nicht zu weich sein sollte, damit sich die Wirbelsäule nicht durchbiegt. Im Allgemeinen werden härtere Matratzen eher bevorzugt, da sie der Wirbelsäule einen größeren Halt geben und sie im Schlaf gestützt wird. Letztendlich muss die Härte der Matratze als angenehm empfunden werden.

Muss eine Matratze bei Nackenschmerzen teuer sein?

Normalerweise sind die teuersten und besten Matratzen die, die über die höchste Federzahl und den dicksten Matratzenbezug verfügen. Dies heißt jedoch nicht, dass gute Matratzen unbedingt teuer sein müssen. Es gilt, sich im Vorfeld zu informieren, welche Matratze am besten geeignet ist und ein entsprechendes Modell auszuwählen.

Welche Matratzenauflagen gibt es, die gegen Nackenschmerzen helfen?

Matratzenauflagen dienen einerseits dem Schutz der Matratze, aber auch der Vorbeugung von Nackenschmerzen. Zwischen folgenden Matratzenauflagen kann gewählt werden:

Visco Matratzenauflagen

Visco Matratzenauflagen (Beispiel einer guten Auflage *) sind sehr empfehlenswert. Die Visco Matratzenauflage verfügt in der Weiterentwicklung mit dem viscoelastischen Schaumstoff über sämtliche Eigenschaften, die ein gesundes Liegen mit einer optimalen Stützung des Bewegungsapparates optimal ermöglichen. Diese Matratzenauflage gehört zu den anpassungsfähigsten und druckentlastendsten Ergänzungen der Matratze. Sie ist ideal für Nacken- und Rückenschmerzen sowie Bandscheibenprobleme.

Lammfell Matratzenauflage

Auch die Lammfell Matratzenauflage hilft gegen Nacken- und Rückenschmerzen. Sie ermöglicht eine angenehm weiche Matratze. Zudem wärmt sie während der gesamten Nacht. Diese Wärme ähnelt einem entspannenden Wärmebad. Die Muskeln können bei dieser nächtlichen Tiefenwärme gut regenerieren. Die Lammfell Auflage verringert den Gewichtsdruck auf die Nerven, Muskeln und Gefäße.

Matratzenauflage aus Flexi-Schaum

Eine Matratzenauflage aus Flexi-Schaum bietet ebenso einen hohen Liegekomfort. Die Füllung verleiht dem Schlafenden ein Gefühl der Schwerelosigkeit. Die gerade Haltung der Wirbelsäule, des Beckens und Nackens wird auf der Matratzenauflage aus Flexi-Schaum optimal unterstützt. Sie sorgt für eine Druckentlastung.

Fazit

Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist sehr wichtig. Die richtige Matratze spielt neben einem geeigneten Kissen eine entscheidende Rolle. Eine gute Matratze passt sich der Schlafposition an und verteilt das Körpergewicht gleichmäßig. Damit die Matratze auch ihre Wirkung optimal entfalten kann, ist es wichtig, dass der Lattenrost und das Kissen ebenso darauf abgestimmt sind.

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