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Was hilft schnell gegen Nackenschmerzen?

Nackenschmerzen haben manche fast ihr Leben lang, manche kriegen sie nur ab und an und wissen dann nicht, wie sie sie schnell wieder loswerden können. Folgend eine kurze Auflistung an Maßnahmen, die bei mir immer gut helfen, wenn die Nackenschmerzen dann doch mal zuschlagen.

Bewegung

Da meine Nackenschmerzen meist von zu wenig Bewegung, Fehlhaltungen und verspannten Muskeln herrühren (das ist bei den allermeisten Menschen der Fall, die unter Nackenschmerzen leiden), hilft mir am besten Bewegung um die Nackenschmerzen loszuwerden.

  • Sport treiben,
  • Freizeitaktivitäten mit den Kindern,
  • Tanzen,
  • Spazieren gehen und
  • sogar Hausarbeit

helfen um Muskeln aufzuwärmen, Verspannungen zu lösen und Nackenschmerzen zu bekämpfen.

Wärme

Eine heiße Dusche auf die entsprechende Stelle hilft mir besonders gut gegen Verspannungen und Nackenschmerzen. 10min sollten es aber schon sein. Die Wärme entspannt die Muskeln. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und Dehne meinen Nacken unter der heißen Dusche. Das ist besonders effektiv gegen Nackenschmerzen.

Salben und Gele

Die lokale Anwendung einer Salbe oder eines Gels auf der schmerzenden Muskelpartie kann sehr schnell hilfreich sein. Den Wirkstoff Diclofenac beispielsweise gibt es neben den Tabletten ebenso in der Form von Salben oder Gele (z.B. Voltaren Schmerzgel forte). Der Vorteil der äußerlich anwendbaren Präparate ist die bessere Verträglichkeit gegenüber Tabletten, die ohne ärztliche Rücksprache ohnehin nicht länger als drei Tage am Stück eingenommen werden sollten.

Das Voltaren Schmerzgel lindert Muskel- und Gelenkschmerzen und kann eine schnelle Hilfe bei Nacken- und Rückenschmerzen, Verspannungen und einem Hexenschuss bieten oder die Schmerzen aufgrund eines Bandscheibenvorfalls erträglicher machen. Wenn es nicht mehr möglich ist, den Kopf nach vorn zu beugen, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, denn dann könnte eine Infektionskrankheit vorliegen.

Schmerzmittel

Wer selten Nackenschmerzen hat und diese gerade akut kommen, der kann problemlos mit Schmerzmitteln wie Aspirin oder Ibuprofen die Schmerzen stillen. Da Nackenschmerzen meist nur ein paar Tage bleiben, kann dadurch dann das Leid gemildert werden. Die anderen schnellen Maßnahmen gegen Nackenschmerzen sollte man aber trotzdem berücksichtigen. Achtung: Schmerzmittel nicht länger als 3 Tage am Stück und nicht öfter als 10 Tage im Monat verwenden und wenn möglich mit dem Arzt abklären.

Dehnen

Langes Dehnen der entsprechenden Muskelgruppen entspannt diese sofort. Das mache ich mehrmals am Tag, wenn ich Nackenschmerzen habe. Am besten nach dem Aufstehen (unter der heißen Dusche), Mittags und Abends beim Fernsehen.

Selbstmassage

Da ich zu den Nackenschmerzen auch Hinterkopfschmerzen bekomme, habe ich gerade für dieses Leiden eine Selbstmassage für mich gefunden, die den Schmerz sofort lindert. Hierzu mit dem Zeigefinger und dem Mittelfinger den Muskelstrang, der von Ohr abwärts führt, massieren. Achtung: Aber nicht die Halsschlagader massieren. Dieser Muskel ist neben den kleinen Nackenmuskeln gerade für Hinterkopfschmerzen verantwortlich. Aber auch der Trapezmuskel kann super selbst massiert werden. Dieser ist bei den meisten Menschen an Nackenverspannungen schuld.

Manuelle Therapie

Mithilfe der manuellen Therapie, die eine große Unterstützung bei verkrampften Nackenmuskeln und Schmerzen sein kann, können verhärtete und verspannte Muskelstrukturen und Gelenkblockaden gelöst werden. Der Physiotherapeut behandelt die Muskulatur und das Bindegewebe hierfür mit einem großen Druck. Es sind mehrere Behandlungen erforderlich. Der Therapeut wird die nötigen Übungen für eine effektive Behandlung der Nackenschmerzen dem Betroffenen zeigen, damit er sie auch zuhause fortführen kann, um zukünftige Beschwerden zu vermeiden. Häufig wird die manuelle Therapie mit einer Behandlung mit Wärme kombiniert, um die Nackenschmerzen noch effektiver zu lindern.

Akupressur

Mit der Akupressur, einer guten Möglichkeit der Selbstbehandlung, können Nackenschmerzen ebenso gelindert werden. Hierbei werden die beiden Punkte zwischen den Nackenmuskeln links und rechts der Halswirbelsäule mit warmen Fingern für eine Minute gedrückt. Anfangs wird sanft begonnen, bevor die Behandlung gleichmäßig stärker wird. Mit der Akupressur können die Schmerzen etwas gelindert werden und zudem ist es möglich, die Beweglichkeit des Nackens zu verbessern. Bei länger andauernden Beschwerden können die Punkte bis zu drei Mal täglich gedrückt werden.

Gezielte Ruhe

Bei akuten Nackenschmerzen kann Ruhe helfen. Es empfiehlt sich, sich mit geschlossenen Augen kurz auf den Boden zu legen, jeweils fünf Minuten in Bauchlage und auf dem Rücken. Der Nacken und die Schultern bleiben locker. Dabei wird gleichzeitig auch Stress abgebaut und die eigene Mitte gefunden, was ebenso durch autogenes Training, Meditation oder Spaziergänge an der Luft möglich ist. Dies kann sich positiv auf die Nackenmuskulatur auswirken.

Atemübungen können schnelle Linderung verschaffen

Atemübungen können gegen Nackenschmerzen helfen, da die Nackenmuskulatur dabei gezielt entspannt wird. Alle großen meditativen Bewegungslehren, insbesondere aus dem asiatischen Raum, nutzen die Atemübungen als wichtiges Instrument, beispielsweise Yoga, Tai-Chi und Qigong. Doch auch bei den modernen Entspannungsmethoden wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung nimmt der Atem eine entscheidende Rolle ein. Es gibt sehr einfache Atemübungen und es werden keine Hilfsmittel benötigt: Die Schultern werden beim Einatmen zu den Ohren gezogen und beim Ausatmen nach unten gesenkt. Manchmal hilft es auch, bewusst in die schmerzhafte Region „hineinzuatmen“ und zu stretchen. Dies könnte die Nackenschmerzen lindern.

Kälte

Kälte wie eine Handvoll Eiswürfel, die in eine Tüte gegeben und 15 bis 20 Minuten auf den schmerzenden Bereich gelegt werden, kann vor allem bei akuten Nackenschmerzen hilfreich sein, beispielsweise bei einer Überlastung. Eine weitere Möglichkeit ist es, ein Kirschkernkissen 30 bis 45 Minuten lang in ein Tiefkühlfach zu legen, damit es einen angenehm kühlenden Effekt hat oder eine kühle Gelkompresse mit einem Handtuch zu umwickeln und auf die schmerzende Stelle zu legen. Alternativ kann auch ein Handtuch in kaltes Wasser eingetaucht und auf den Nacken gelegt werden. Durch die Kältebehandlung werden Nerven betäubt, die vor allem auf schmerzvolle Reize reagieren. Wenn die Beschwerden aus einer Entzündung resultieren, kann Wärme das Problem sogar noch verschlimmern und sie verstärken.

Bewährte Hausmittel bei Nackenschmerzen

Alt bewährte Hausmittel werden gern von einer zur nächsten Generation übernommen. Auch bei Nackenschmerzen gibt es diesbezüglich verschiedene Möglichkeiten, beispielsweise:

  • warmer Quarkwickel, der auf die schmerzende Stelle gelegt wird: Hierfür wird das saubere Tuch mit etwa 5 mm Quark bestrichen, darauf ein weiteres Küchentuch gelegt und das Ganze noch einmal gefaltet.
  • Kirschsteinsack: Es wird im Backofen aufgewärmt und anschließend auf den schmerzhaften Bereich gelegt.
  • Johanniskrautölfleck: Ein Stückchen gepresste Watte wird mit Johanniskrautöl beträufelt, auf die Nackenstelle gelegt und die Watte mit einem Tuch abgedeckt.
  • erwärmter Heublumensack
  • heiße Dusche entspannt den Nacken und beugt Verspannungen vor
  • Salbe mit Arnika oder Teufelskralle
  • als Gegenkontrast zu Wärme Eiswürfel, die in ein Tuch eingewickelt werden (niemals ohne Hülle auf die Haut geben)

Natürliche Hausmittel lindern die Nackenschmerzen auf sanfte Weise, da sie keine Chemie enthalten und bei richtiger Anwendung und Auswahl in der Regel frei von Nebenwirkungen sind. Auch eine gesunde Ernährung mit wichtigen Nährstoffen wie Kalzium, Magnesium, Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren kann dabei helfen, Verhärtungen und Muskelprobleme im Nacken zu verhindern. Ideal sind Lebensmittel wie grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Walnüsse. Für Menschen, die im Zusammenhang mit psychischem Stress unter Verspannungen oder Nackenschmerzen leiden, eignen sich Duftöle wie Lavendel, Kamille oder Majoran. Sie können zum Beispiel als Badezusatz oder Massageöl verwendet werden.

Nackenkissen als dauerhafte Lösung gegen Nackenschmerzen

Ein geeignetes Nackenkissen ist die optimale Lösung, um chronischen Nackenschmerzen den Kampf anzusagen und sie dauerhaft zu beseitigen. Die wohltuende Wirkung ist längst bekannt. Es ist ein großes Problem, dass viele Menschen aufgrund eines falschen Kissens ihre Wirbelsäule während des Schlafens nicht gerade halten. Der Körper wird durch die falsche Schlafposition nicht genügend abgestützt und in der Wirbelsäule entsteht ein Knick. Die ideale Lösung, um dies zu verhindern, lautet ein Nackenkissen oder Nackenstützkissen/Gesundheitskissen. Damit können Schmerzen und Verspannungen verhindert werden. Sie eignen sich nicht nur für akute Beschwerden, sondern als langfristige Lösung. Die Wirbelsäule wird damit optimal gestützt, da die Schultern nicht darauf ruhen und die Halswirbelsäule nicht im unnatürlichen Winkel einknickt.

Die Schultern liegen bei der Verwendung eines Nackenstützkissens auf der Matratze und der Kopf auf dem Kissen. Dadurch ist ein natürlicher Winkel gewährleistet, sodass die Wirbelsäule und die umliegende Muskulatur entspannen können. Bei herkömmlichen Kissen ist dies kaum möglich, da der Nacken nicht gestützt wird. Die Schultern liegen mit auf dem Kopfkissen, sodass der Bereich des Nackens nicht entlastet wird. Ein orthopädisches Nackenstützkissen ist anfangs manchmal ungewohnt, doch die meisten möchten es schon nach wenigen Tagen nicht mehr missen.

Fazit

Wer diese einfachen Maßnahmen berücksichtigt, wird schnell Nackenschmerzen los und kann schmerzlos durch den Alltag gehen. Was man auf keinen Fall tun sollte, ist sich zu schonen. Schonhaltung wirkt genau negativ auf Nackenschmerzen. Sie werden dadurch nur noch verstärkt.

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Infografik zu Verspannungen

Im Rahmen dieses Artikels möchte ich noch auf die Infografik von lamodula.de hinweisen, die einfache Übungen zeigt um Verspannungen schnell loszuwerden.

Letzte Version vom 29. August 2018 von
Über den Autor René Dasbeck Hauptberuflich bin ich als IT-Experte in einem Kinderzeitschriftenverlag tätig, privat glücklicher Vater zweier toller Töchter und hier Betreiber einer Webseite, auf der ich vom täglichen Kampf gegen meine Schmerzen im Nacken und Rücken berichte. In den letzten Jahren habe ich viele Probleme mit meinem Körper aushalten müssen, konnte aber durch intensive Beschäftigung mit dem Thema viel Wissen aufbauen, das leider die meisten Mediziner mir nicht bieten konnten. Letzten Endes habe ich Schmerzen weitestgehend aus meinem Leben verbannen können. Um anderen Leidgenossen zu helfen, gebe ich hier einen umfassenden medizinischen Überblick und meine Erfahrungen über Schmerzen vieler Art weiter und empfehle so manches Buch oder Produkt, welches mir im Kampf gegen die Schmerzen geholfen haben. Mehr Informationen über mich und meine Erfahrungen findest du auf meiner "Über mich"-Seite. Und wenn du Rat zu Nackenschmerzen benötigst, kannst du mich gerne unter info@schmerz-im-nacken.de anschreiben.
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