Haftungsausschluss

Entspannung hilft gegen Verspannungen und Nackenschmerzen

Die Ursachen für Nackenverspannungen können so vielfältig sein wie die Grade der (oft chronischen) Schmerzen. Wer seinen Nackenverspannungen und den einhergehenden Nackenschmerzen wirklich auf den Grund gehen möchte, sollte auf jeden Fall einen entsprechenden Facharzt aufsuchen, um organische Fehlfunktionen ausschließen zu können. Denn leider verstecken sich auch manchmal schwerwiegende Krankheiten hinter chronischen Nackenverspannungen.

Sind organische Ursachen auszuschließen, hat man als Betroffener ein breites Spektrum an Möglichkeiten, sich ansatzweise „selbst zu heilen“ oder die ärztlich verordneten Maßnahmen – Massagen oder Muskelaufbau – einzusetzen. Man sollte zum Beispiel für Entspannung sorgen und Stress vermeiden – zwei unterschätzte Ursachen für Verspannungen im Nacken.

Wieso ist Entspannung und der Abbau von Stress hilfreich gegen Nackenverspannungen?

Häufig geht man davon aus, dass Nackenverspannung auch organische oder körperliche Ursachen haben. Dabei sind ernsthafte Krankheiten oder körperliche Leiden viel seltener Ursache für chronische Nackenverspannungen als landläufig angenommen. Die Ursachen sind weit öfter als vermutet in Bereichen angesiedelt, die man nie für möglich gehalten hat: Stress und fehlende Entspannung.

[asa2 tplid=“21″]3774288704[/asa2]Dabei kann es doch so einfach sein: Für jedes „Gift“ gibt es in der Regel auch ein „Gegengift“. Und bei der Ver-spannung ist es dann eben die Ent-spannung. Nicht umsonst werden Verspannungen im Nacken auch „Depressionen im Nacken“ genannt. Stress ist ungesund und der schmerzende Nacken ein deutliches Signal, dass man einen Gang zurückschalten soll. Gerade der psychische Anteil bei Nackenbeschwerden wird immer noch massiv unterschätzt und so natürlich auch die Wichtigkeit, die Entspannung als Problemlöser hat.

Wie entspannt man am besten gegen Nackenschmerzen?

Die goldene Regel sollte immer lauten: sich Zeit nehmen, Wärme wirken lassen, entspannen. Bevor man mit den Entspannungsübungen gegen den Schmerz im Nacken beginnt, sollte man stets Wärme zuführen. Wärme sorgt für eine wohlige Atmosphäre und wirkt durchblutungsanregend. Darum ist ein heißes Bad zu empfehlen oder der Besuch in der Sauna. Schon dabei fährt der Körper runter, entspannt sich. Doch auch die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson ist ein guter Tipp und kinderleicht umsetzbar: Belastete Muskelpartien stark anspannen und dann ganz bewusst wieder entspannen! So kann sich der „depressive Nacken“ lösen.

Definition: Was ist Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Diese Methode der schrittweisen An- und Entspannung bestimmter Muskelpartien wurde von dem Physiologen Edmund Jacobson 1938 entwickelt. Besonders ein psychisch motivierter, andauernder Tonus der Muskeln lässt sich mit dieser Therapie sehr wirkungsvoll behandeln. Gleichzeitig mit der bewussten An- und Entspannung, wird auch das zentrale Nervensystem mit dem Sympathikus und Parasympathikus stimuliert.

Weiterführende Informationen zur Progressiven Muskelentspannung

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https://www.youtube.com/watch?v=1EWMEPg8ZQk

Entspannen ja – auf keinen Fall aber schonen!

Mit Hilfe von Kaugummis lässt sich ein wenig Entspannung in den Alltag bringen um Verspannungen vorzubeugen.

Mit Hilfe von Kaugummis lässt sich ein wenig Entspannung in den Alltag bringen um Verspannungen vorzubeugen.

Wenn der Nacken schmerzt, dann ist der erste Impuls leider viel zu oft, sich völlig ruhig zu stellen. Das ist allerdings grundsätzlich vollkommen falsch, denn durch die Entlastungshaltung schleift sich die Verspannung ein. Entspannung und Abbau von Stresssituationen – ja. Den gewohnten Rhythmus aus Angst vor Schmerz aufgeben – nein!

Verspannungen lassen sich auch dadurch lösen, dass man für Bewegung sorgt – zum Beispiel durch Kaugummikauen, wodurch auch die Nackenmuskulatur stimuliert wird. Von synthetischen Muskelrelaxantien wird jedoch abgeraten, da die Nebenwirkungen im Regelfall nicht als harmlos gelten. Dann schon lieber in den Urlaub fahren, die Seele baumeln lassen und tiefenentspannen. Denn auch der spontane Ortswechsel, der einen selbst aus dem Alltagstrott reißt, hilft dabei, zu entspannen und seine Depression im Nacken aktiv anzugehen.

Fazit

Der Zustand der eigenen Psyche darf niemals unterschätzt werden, wenn man unter chronischen Nackenschmerzen leidet, auch wenn man die Ursache dort nie vermuten würde. Stress, so sagt es der Volksmund, ist Gift für den Körper und gerade die Häufigkeit von Strapazen als Auslöser für Nackenverspannungen bestätigt die These nachhaltig.

Ablenkung hilft mir am meisten um zu entspannen

Seit einiger Zeit weiß ich, dass meine chronischen Verspannungen auch mit psychischem Stress zu tun haben. Sei es zu viel Arbeitslast oder andere Sorgen. Diese spielen in die Verspannungen mit hinein, die ich habe. Will ich möglichst viele Tage erleben, an denen ich keine Spannungskopfschmerzen oder Nackenschmerzen habe, muss ich möglichst oft für Abwechslung, Ablenkung und Entspannung sorgen.

Das passiert durch das Treffen von Freunden, ein gutes Essen, Sport, Spaziergänge, spielen mit meinen Kindern, etc. Ablenkung vom Alltag ist wichtig um herunterzukommen. Leider ist auch mir das nicht immer möglich, tägliche Verpflichtungen lassen Entspannung nicht immer zu. Dennoch versuche ich kleine Erholungsinseln so oft wie möglich gegen meine Anspannungen einzubauen.

Kleiner Tipp: Versuchs doch mal mit einer Goldenen Milch: Die ist nicht nur lecker und gesund, sondern entspannt auch.

Letzte Version vom 7. August 2018 von
Über den Autor René Dasbeck Hauptberuflich bin ich als IT-Experte in einem Kinderzeitschriftenverlag tätig, privat glücklicher Vater zweier toller Töchter und hier Betreiber einer Webseite, auf der ich vom täglichen Kampf gegen meine Schmerzen im Nacken und Rücken berichte. In den letzten Jahren habe ich viele Probleme mit meinem Körper aushalten müssen, konnte aber durch intensive Beschäftigung mit dem Thema viel Wissen aufbauen, das leider die meisten Mediziner mir nicht bieten konnten. Letzten Endes habe ich Schmerzen weitestgehend aus meinem Leben verbannen können. Um anderen Leidgenossen zu helfen, gebe ich hier einen umfassenden medizinischen Überblick und meine Erfahrungen über Schmerzen vieler Art weiter und empfehle so manches Buch oder Produkt, welche mir im Kampf gegen die Schmerzen geholfen haben. Mehr Informationen über mich und meine Erfahrungen findest du auf meiner "Über mich"-Seite. Und wenn du Rat zu Nackenschmerzen benötigst, kannst du mich gerne unter info@schmerz-im-nacken.de anschreiben.
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