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Spannungskopfschmerzen – eine Volkskrankheit

Für viele ein allzu bekanntes Leiden: Der Kopf dröhnt und schmerzt, der Nackenbereich ist verspannt und verhärtet. Sicherlich kennen auch Sie diese Symptome, die im stressigen Alltag nur allzu oft auftreten können. Spannungskopfschmerzen gehören zu einer der am weitesten verbreiteten Arten von Kopfschmerztypen. Doch diese Art von Kopfschmerzen kann man lindern und durch gezielte Maßnahmen kann ihnen sogar effektiv vorgebeugt werden.

Das versteht man unter Spannungskopfschmerzen

Von Betroffenen werden die sogenannten Spannungskopfschmerzen oft als plötzlich auftretendes Leiden beschrieben, das sich von der Schulterpartie bis hin zum Kopf zieht. Der Schmerz zieht sich häufig in einer Linie über den Kopf. Eine ganz genaue Lokalisierung ist aber meist nicht möglich. Der Schmerz ist nicht pulsierend, sondern eher drückend und ziehend und tritt auf beiden Seiten des Kopfes auf.

Die Intensität ist leicht bis mäßig und schränkt die Bewegungsfähigkeit des Betroffenen etwas, jedoch nicht vollständig, ein. Bei Bewegung wie Treppensteigen oder Laufen wird der Schmerz nicht verstärkt. Extreme Positionen, wie das vollständige Drehen des Kopfes zu einer Seite hin, können jedoch schmerzverstärkend wirken.

Spannungskopfschmerzen entstehen durch verhärtete Nackenverspannungen

Ein eindeutiges Anzeichen für Spannungskopfschmerzen sind verhärtete Nackenverspannungen, die auch selbst schmerzhaft sein können. In einigen Fällen wird der Kopfschmerz durch Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und Schwindel begleitet. Der Schmerz kann sich auch ausbreiten und als Zahn- oder Augenschmerz wahrgenommen werden. Kopfweh, das durch Nackenverspannungen verursacht wird, kann einige Stunden, aber in schlimmen Fällen auch tagelang anhalten.

Wie stark können Spannungskopfschmerzen sein?

In der Regel empfinden die Betroffenen Spannungskopfschmerzen nicht so stark, wie zum Beispiel bei einer Migräne. Allgemein wird der Schmerz als leicht bis mittel eingeordnet. Er ist beidseitig, und wird als gürtelförmig einengend und dumpf beschrieben.

Wer hilft bei Spannungskopfschmerzen?

Eine Untersuchung in der hausärztlichen Praxis kann bei hartnäckigen, besorgniserregenden Spannungskopfschmerzen eventuelle Ursachen aufdecken. Bei zusätzlichen, neurologischen Unregelmäßigkeiten auf jeden Fall sofort in die Hausarztpraxis.

Wie lange dauern Spannungskopfschmerzen?

Chronische Spannungskopfschmerzen, ca. 15 Tage im Monat länger als 3 Monate, sind eher selten. Häufiger ist der episodische Spannungskopfschmerz mit rund 10 Schmerzepisoden, die im Jahr zusammen deutlich weniger als 180 Tage andauern.

Was sind episodische Spannungskopfschmerzen genau?

Allgemein wird zwischen zwei Formen von Spannungskopfschmerzen unterschieden den chronischen Spannungskopfschmerzen und den episodischen.

Bei episodischen Spannungskopfschmerzen leiden Betroffene für eine bestimmte Dauer, das können Tage, Wochen sogar Monate sein, an Kopfschmerzen. Die Schmerzen sind immer wieder unterbrochen von Tagen, Wochen oder sogar Jahren schmerzfreier Perioden.

Der episodische Spannungskopfschmerz wird auch etwas komplizierter definiert als Kopfschmerz, der mindestens an einem Tag einmal und höchstens an 14 Tagen in einem Monat, in einem gesamten Zeitraum von drei Monaten auftritt.

Deshalb treten Kopfschmerzen durch Nackenverspannungen auf

Spannungskopfschmerzen werden durch Versteifungen im Nacken- und Schulterbereich verursacht. Entlang der Halswirbelsäule zum Hinterkopf verläuft der sogenannte Trapezmuskel, der sich besonders schmerzhaft verhärten kann. Auch die Nerven, die im Nackenbereich verlaufen, können überstrapaziert werden und so zu starken Schmerzen führen. Blockierte Wirbel und Sehnen in diesem Bereich können ebenfalls die Ursache sein.

übermäßige Anspannung im Nacken- und Rückenbereich gilt als Hauptursache für Spannungskopfschmerzen. Hierfür sind vor allem falsche Haltungen beim Sitzen oder Liegen verantwortlich. Viele Menschen arbeiten heutzutage rund um die Uhr am Schreibtisch und bewegen sich zu wenig. Sie nehmen dauerhaft eine schädliche Haltung an. Die Muskeln im Nackenbereich können dann nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgt werden und letztendlich kommt es durch die verhärteten Muskelstränge zu Nackenverspannungen.

Lang anhaltender Stress gilt ebenfalls als Hauptursache für Kopfschmerzen durch Verspannungen im Nackenbereich. Durch die andauernde psychische Belastung verkrampft sich der Körper. Weiterhin kann es auch bei einseitiger körperlicher Belastung, übergewicht, Verschleißerscheinungen, Zugluft, einem Bandscheibenvorfall oder einem Schleudertrauma zu Spannungskopfschmerzen kommen.

Welche Kopfschmerzarten gibt es, die mit Verspannungen zusammenhängen?

Der Spannungskopfschmerz (beidseitiger, dumpfer Kopfschmerz) hat seinen Namen daher, dass seine angenommene Ursache in Verspannungen des Nacken- und Schulterbereiches liegt. Oft ist dies auch der Fall, doch werden noch eine Reihe anderer, begleitender Auslöser dafür verantwortlich gemacht. Zum Beispiel bestimmte Triggerpunkte, Blutabflussstörungen oder die Zusammensetzung des Blutes oder des Liquors (Hirn- Rückenmarksflüssigkeit).

Im Grunde werden daher sämtliche Kopfschmerzen, die nachweislich aus kopfnahen, muskulären Verspannungen herrühren als Spannungskopfschmerzen bezeichnet (im Gegensatz zur Migräne). Diese werden dann nach ihrem zeitlichen Vorkommen in akute, chronische und episodische Spannungskopfschmerzen eingeteilt.

Die 3 häufigsten Auslöser für Spannungskopfschmerzen

  • Verspannungen der Nacken-, Schulter- und Halsmuskulatur
    Die dahinter stehenden Mechanismen sind medizinisch nicht endgültig geklärt. Ein Zusammenhang mit einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit bestimmter Triggerpunkte wird vermutet.
  • Erniedrigte zentrale Schmerzschwelle
    Eine veränderte Schmerzverarbeitung im Gehirn sorgt dafür, dass normalerweise nicht wahrgenommene Impulse zu Schmerzen führen.
  • Stress, psychische Belastungen
    Auch hier ist der Wirkungsmechanismus nicht klar umrissen. Oft vermischen sich die genannten Faktoren. Durch Dauerstress kann sich auch die Muskulatur im Kopf- und Nackenbereich verspannen und dadurch die Spannungsschmerzen verursachen.

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Gegen akutes Kopfweh durch Verspannungen im Nackenbereich helfen erst einmal Schmerztabletten, Minzöl und Wärmekissen. Wenn Sie Ihre regelmäßig auftretenden Spannungskopfschmerzen jedoch dauerhaft loswerden möchten, sollten Sie dafür sorgen, dass sich Ihr Nackenbereich nicht mehr verspannt. Zunächst ist der Besuch bei einem Arzt ratsam, um Ursachen, wie einen Bandscheibenvorfall, ausschließen zu können.

Die Herkunft von Kopfschmerzen mit Nackenverspannungen ist nicht immer eindeutig und kann nur schwer von Laien eingeschützt werden. Deshalb ist der Gang zum Hausarzt bei starken oder oft auftretenden Schmerzen unbedingt ratsam. Die Abklärung durch einen Neurologen, zu dem Sie der Hausarzt überweist, ist in einigen Fällen notwendig. Regelmäßiges Ausdauertraining, wie Joggen oder Schwimmen, kann effektiv helfen.

Sie können auch eine Rückenschule besuchen, um Haltungsfehlern vorzubeugen. Machen Sie während der Büroarbeit doch öfters mal einen erholsamen Spaziergang an der frischen Luft. Verringern Sie Ihren Stress im Alltag. Ebenfalls hilfsam sind autogenes Training und Akupunkturanwendungen.

4 einfache Wege typische Spannungskopfschmerzen zu lindern

  • Bewegung an der frischen Luft
    Laufen, gehen oder wandern: Durch die natürlichen Bewegungsabläufe entspannen sich die Muskeln, auch im Nacken- und Schulterbereich. Durch den gleichmäßigen Atem gelangt eine gute Extraportion Sauerstoff in die Körperzellen. Alle Sinne werden beansprucht und die Konzentration auf den Schmerz lässt nach.
  • Entspannung
    Hier gibt es gleich mehrere Wege zum Ziel: Ein warmes (ca. 38°C) Vollbad für 15 Minuten nehmen. Auch Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Meditation oder Atemübungen können Körper und Geist wirkungsvoll entspannen.
  • Powernapping
    Falls es möglich ist, kann ein kurzes Schläfchen, höchsten 20 Minuten lang, helfen die Spannungskopfschmerzen zu vertreiben.
  • Gut schlafen
    Ein gesunder und ruhiger Schlaf (hier findest du Tipps für gesunden Schlaf) ist Voraussetzung dafür, dass wir Morgens nicht mit Verspannungen aufwachen. Nachts regeneriert der Körper, die Muskeln sollen sich entspannen. Mit dem passenden Kissen ist zumindest Nachts gewährleistet dem Körper Gutes zu tun. Tagsüber ist man dann wieder aktiv selbst dafür verantwortlich.
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Welche Schmerzmittel/Medikamente kann man bei Spannungskopfschmerzen einnehmen?

Gerade bei erstmaligen und heftigen Spannungskopfschmerzen ist es manchmal unumgänglich, Schmerzmittel einzunehmen. Nicht zuletzt, um zu verhindern, dass sich der Schmerz nachhaltig in das Schmerzgedächtnis festsetzt. Bei chronischem Spannungskopfschmerz ist jedoch Vorsicht geboten, denn alle Präparate verursachen auf Dauer erhebliche Nebenwirkungen. Neben nicht medikamentösen Therapien, die auf jeden Fall Priorität haben sollten, kann man im Notfall auf die Standard Schmerzmittel mit diesen Wirkstoffen zurückgreifen (bitte beachten Sie den jeweiligen Beipackzettel und Einnahmeempfehlungen des Herstellers oder der Apotheken, fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Hausarzt):

  • Acetylsäure (z.B. Aspirin, ASS Ratiopharm)
  • Diclofenac
  • Paracetamol
  • Ibuprofen
  • Naproxen

Als besonders wirksames Mittel empfehlen Fachkreise eine Kombination aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein, wie es zum Beispiel Neuralgin oder Thomapyrin intensiv enthält.
Im akuten Schmerzfall können 1 bis 2 dieser Tabletten genommen werden (lt. Packungsanweisung, lt. Hinweise aus der Apotheke, besonders bei Kindern, Jugendlichen und Schwangeren). All diese Medikamente sollten jedoch nicht regelmäßig an mehreren Tagen oder gar über mehrere Wochen eingenommen werden. Neben den möglichen Nebenwirkungen kann es auch zu einem Analgetikakopfschmerz (dumpfer Druckschmerz im Kopf aufgrund der Einnahme von Schmerzmitteln) kommen.

Hausmittel bei Spannungskopfschmerzen

Wer normalerweise wenig oder gar keinen Kaffee trinkt, kann mit einer starken Tasse Kaffee Wunder bewirken. Er steigert die Durchblutung des Gehirns und lindert so die Schmerzen. Ein Spritzer Zitrone im Espresso verstärkt die Wirkung.
Ein weiteres, einfaches Mittel ist Minzöl. Einige Tropfen auf die schmerzhaften Stellen tupfen, das entspannt die Muskelfasern und aktiviert die Kältesensoren, der Schmerz lässt nach.

Gibt es mögliche Therapien bei chronischen Spannungskopfschmerzen?

Bei chronischen Spannungskopfschmerzen sollte unbedingt eine entsprechende Therapie eingeleitet werden. Medikamente sind nur kurzfristig und in Notfällen ein geeignetes Mittel zur Bekämpfung von Spannungskopfschmerzen oder andere Kopfschmerzarten. Betroffene müssen sich um alternative Behandlungsmethoden in den meisten Fällen selbst bemühen und sie oft auch selbst bezahlen. Dennoch lohnt es sich immer, im Vorwege bei seiner Krankenkasse wegen einer Kostenübernahme nachzufragen. Folgende Therapien können dafür zur Anwendung kommen:

  • Entspannungsverfahren – zum Beispiel autogenes Training, Meditation, Yoga
  • Stressbewältigung – durch Psychotherapie, Programme zur Stressminimierung
  • Biofeedback – Dabei lernen Patienten bewusst vorhandene Spannungen zu spüren und zu lösen
  • Akupunktur – bestimmte Punkte auf den Meridianen werden gestochen (aus der Traditionellen Chinesischen Medizin TCM)
  • Körperliche Maßnahmen, um Verspannungen, hauptsächlich im Nacken- Schulterbereich, zu lösen

Was tun, wenn Kinder häufig Spannungskopfschmerzen haben?

Bei Kindern ist es besonders wichtig, auf erste Hinweise für Spannungskopfschmerzen (PDF Download: Wenn Kinder Kopfschmerzen haben?) zu achten. Unbemerkt können die Schmerzen mit der Zeit großen Schaden anrichten. Es kann zu körperlichen Einschränkungen kommen oder der Anfang einer Leidensgeschichte als Schmerzpatient werden. Auf der anderen Seite sprechen Kinder, wenn die Ursache erkannt ist, recht gut und schnell auf entspannende Gegenmaßnahmen an.

Doch genau dieser Schritt ist nicht immer leicht, weil die Ursache meistens im familiären Umfeld liegt. Stress durch Streit, Lärm oder Leistungsdruck muss erst einmal innerhalb der Familie oder im Umfeld selbstkritisch erkannt und dann letztendlich bereinigt werden.

Eine weitere Ursache kann auch in einem Mangel an Schlaf, Flüssigkeitsmangel oder in einer Fehlernährung liegen. All diese Parameter sind letztendlich leichter auszumachen und zu bereinigen, wenn eine unbeteiligte Person oder Fachkraft einen Blick auf die Situation haben darf und beratend eingreifen kann.

Spannungskopfschmerzen vorbeugen

Eine psychisch ausgeglichene Lebensweise, eine gesunde Ernährung und genügend Bewegung sind ein weiteres Mal die beste Vorbeugung, auch gegen Spannungskopfschmerzen. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch der Serotoninspiegel (das „Glückshormon). Gifte, Stress, wenig Schlaf, schlechtes Licht beim Arbeiten und Fehlhaltungen senken mit der Zeit den Serotoninspiegel.

Ständig Kopfschmerzen

Wer oft oder ständig Kopfschmerzen hat, der sollte das mit seinem Hausarzt abklären. Das nur vorab um gleich den Standard-Hinweis zu geben, den man einfach geben muss (weil er auch sinnvoll ist). Selbstdiagnose kann in die falsche Richtung führen. Wer aber schon Ärzte konsultiert hat und dennoch keine Ursache für ständige Kopfschmerzen findet, der sollte hier weiterlesen.

Woher kommen ständige Kopfschmerzen?

Mal abgesehen von schlimmen Krankheiten wie Tumoren oder Migräne, liegt die häufigste Ursache für andauernde Kopfschmerzen tatsächlich in muskulären Verspannungen. Diese muskulären Verspannungen sind meist im Schulter- und Nackenbereich lokalisiert. Oft führen diese Verspannungen zu Schmerzen, die bis in den Kopf hineinführen. Vornehmlich in den Hinterkopf.

Wer hier nicht aktiv wird, läuft Gefahr, dass die ständigen Kopfschmerzen zu chronischen Kopfschmerzen heranwachsen. Verspannungen, die sich über Jahre verfestigen sind kaum aufzulösen.

Woher kommen Verspannungen die zu ständigen Kopfschmerzen führen?

Folgende Ursachen führen besonders häufig zu Verspannungen:

Natürlich gibt es noch viele andere mögliche Ursachen, aber die hier gelisteten sind die mit Abstand häufigsten Ursachen. Das gute daran: Sie lassen sich relativ schnell abstellen. Das schlechte daran: Kaum einer kommt aus Gewohnheiten heraus. Bequemlichkeit und fehlendes „Dranbleiben“ führen dazu, dass Versuche Änderungen in den eigenen Alltag einzubauen, nur bei Versuchen bleiben. Inkonsequenz ist hier das Schlagwort.

Meine ständigen Kopfschmerzen habe ich nun im Griff

Als Informatiker hatte ich ab ca. 30 Jahren mit ständigen Kopfschmerzen zu kämpfen (zu viel gesessen und einfach falsch gesessen haben sich gerächt). Die ersten Jahre habe ich mit Schmerzmitteln relativ sorglos meine Schmerzen „behandelt“. Mit 35 Jahren waren die Kopfschmerzen aber so präsent, dass mir ein Stück Lebensqualität abhanden gekommen war. Das war der Zeitpunkt an dem ich begonnen habe alle meine Verhaltensweisen auf den Prüfstand zu stellen. Ärzte und Masseure konnten mir kaum helfen. Daher musste ich mir selber helfen.

Zuerst ging es meinem Bettzeug an den Kragen. Das ist meist auch der erste Ansatzpunkt. Wer mit Kopfschmerzen aufwacht, hat oft schlichtweg das falsche Kissen oder die falsche Matratze. Mit dem richtigen Kopfkissen habe ich meine Nachtruhe wieder in die richtige Bahn gelenkt.

Anschließend überredete ich meinen Arbeitgeber mir einen Stehschreibtisch anzuschaffen. Stündlicher Wechsel in den Stand hat mir sehr geholfen, Verspannungen und Fehlhaltungen am PC auszugleichen. Viel Bewegung zwischendrin und vor allem am Wochenende zum Ausgleich haben mir so gut getan, dass nach ein paar Monaten (das klingt nach einer langen Zeit, ist es aber im Vergleich zu meinem Leidensweg nicht), meine Kopfschmerzen zu 50-70% besser geworden sind.

Natürlich schaffe ich es nicht einen ganzen Monat ohne Kopfschmerzen. Hier muss ich meinem Beruf schlichtweg Tribut zollen. Ich muss einfach sehr viel sitzen. Habe ich dennoch mal Verspannungskopfschmerzen, hilft mir am besten eine lange heiße Dusche (Tipp: man kann sich super unter der Dusche dehnen. Durch die Wärme ist hier das Dehnen noch effektiver) und die Arbeit mit der Faszienrolle und dem Faszienball.

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Wie kann man also ständige Kopfschmerzen bekämpfen?

Akute Kopfschmerzen kann man leicht mit Schmerzmitteln bekämpfen. Wer allerdings öfter als 10x monatlich und mehr als 3 Tage am Stück Kopfschmerzen hat, sollte nicht ausschließlich auf Medikamente setzen. Es stimmt etwas generell nicht mit dem eigenen Körper und ohne Verhaltensänderung wird man die andauernden Kopfschmerzen auch nicht los. Ganz klare Empfehlung also um die oben genannten Ursachen auszuschalten und somit auch die ständigen Kopfschmerzen:

  • Möglichst oft für Entspannung sorgen. Abwechslung suchen. Mit Sport Stress abbauen. Weniger Arbeiten
  • Korrekt am Schreibtisch sitzen. Weniger auf der Couch fläzen und auch beim Stehen stets gerade Haltung wahren.
  • Täglich mind. 30min Bewegung in den Tagesablauf einbauen. Gerade bei Büroarbeit stündlich aufstehen und bewegen. Auch mal im Stehen arbeiten.
  • Ein gutes Kopfkissen besorgen, welches über Nacht den Körper Erholung gönnt.
  • Das Gleiche empfiehlt sich für eine Matratze. Nur wer gut liegt und die Wirbelsäule entlastet, schläft gut und kann erholt aufwachen.
  • Nicht so oft auf das Smartphone starren. Und wenn dann versuchen den Kopf dabei gerade zu halten. Durch die gebückte Haltung entsteht Druck auf die Wirbelsäule. Das führt zu Verspannungen.

Zusammenfassung

Ständige Kopfschmerzen resultieren meist aus Verspannungen. Gerade Hinterkopfschmerzen haben ihre Ursache in der Verspannung der kleinen und tiefen Nackenmuskeln. Durch mehr Bewegung, Dehnen, Stressreduktion, bewusstes Sitzen und einen gesunden Schlaf, können verspannungsbedingte Kopfschmerzen minimiert werden. Wichtig ist eine Abklärung mit dem Hausarzt um andere Ursachen auszugrenzen.

Habe ich Spannungskopfschmerzen oder Migräne?

Kopfschmerzen sind mehr als unangenehm. Die Bandbreite der Schmerzempfindungen reicht von einem pochenden und pulsierenden bis hin zu einem sehr dumpfen und dadurch drückenden Schmerzgefühl. Diese unterschiedliche Art der Schmerzen hilft dem Betroffenen dabei, zu typisieren, welche Art von Kopfschmerzen ihn befallen haben: Der Spannungskopfschmerz oder doch Migräne? Wer richtig behandeln will, muss lernen zu differenzieren.

Ursachen und Symptome bei Spannungskopfschmerzen und Migräne – so unterscheiden sie sich

Sind für den Spannungskopfschmerz meist Muskelverspannungen, Flüssigkeitsmangel, seelischer sowie beruflicher Druck oder Fehlstellungen der Extremitäten zuständig, wird Migräne durch Nahrungsmittel getriggert (ausgelöst) oder durch hormonelle Faktoren. Wer die Ursachen kennt, kann den Spannungskopfschmerz oder die Migräne gezielt behandeln.

Symptome bei Spannungskopfschmerzen

Der Spannungskopfschmerz ist die Art von Kopfschmerzen, die wohl am weitesten verbreitet ist. Hierbei wird der Patient von einem beidseitig auftretenden Schmerz befallen, der sich dumpf und drückend äußert. Es entsteht das Gefühl, als würde sich eine Art Klemme um den gesamten Stirnbereich spannen, die mal mehr und mal weniger fest angezogen wird. Sobald man sich bewegt, nimmt der Schmerz bei diesem Typ ab.

Lokalisiert werden kann der Schmerz im gesamten Kopfbereich: Stirn, Mittelkopf und vor allem dem Hinterkopf. Der Spannungstyp hält mal einige Minuten an, kann aber auch einige Tage bleiben. Tritt dieser Kopfschmerz episodisch auf – also kein chronischer Dauerzustand -, ist er zwar löstig, lässt sich aber in der Regel gut behandeln.

Symptome der Migräne

Die Migräne ist, wie Patienten sehr bildhaft beschreiben, ein gänzlich anderes Kaliber. So treten hier die Schmerzen eher einseitig und nur in seltenen Fällen beidseitig auf. Lässt sich der Spannungstyp noch von leicht bis mittel verorten, was die Intensität der Schmerzen angeht, ist der Migräneschmerz als stark bis sehr stark einzuordnen. Vier bis 72 Stunden dauert ein Migräneanfall, bei dem neben den Schmerzen noch Übelkeit auftreten kann.

Definition: Was ist ein Migräneanfall?

Als Migräne werden Kopfschmerzen diagnostiziert, die anfallsartig auftreten und ca. drei Stunden bis zu drei Tagen andauern können. Von den Betroffenen werden sie als einseitig pochend beschrieben. Sie verschlimmern sich bei Licht und Bewegung. Es werden drei Phasen eines Migräneanfalls unterschieden, Prodromalstadium (psychische Verstimmungen), Aura (neurologische Störungen), Kopfschmerz.

Weiterführende Informationen zu Migräneanfällen

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https://www.youtube.com/watch?v=fNrTD0slm9k

Bis zu sechs Mal taucht dieser Anfall pro Monat auf und schränkt die Lebensqualität dann auch nachhaltig ein – durch die Übelkeit, mögliches Erbrechen, eine hohe Empfindlichkeit gegen Licht wie auch Lärm. Als Ursache für Migräneanfälle gelten Alkohol, massiver Stress oder auch hormonelle Schwankungen.

Symptome in der Übersicht:

Migräneanfall

  • Kopfbereich: eher einseitig, ganz selten beidseitig
  • Dauer: 4 – 72 Stunden
  • Häufigkeit: 1 – 6 x monatlich
  • Stärke: stark bis sehr
  • Schmerztyp: Pochend-hämmernd, pulsierend
  • Begleiterscheinungen: Übelkeit, Erbrechen, Licht- & Lärmempfindlichkeit
  • Auslöser: Alkohol, Stress, Hormonschwankungen

Spannungskopfschmerzen

  • Kopfbereich: gesamter Kopf, am Hinterkopf, in der Scheitelregion, Stirn
  • Dauer: 30 Min – mehrere Tage
  • Häufigkeit: selten – täglich
  • Stärke: leicht – mittel
  • Schmerztyp: Dumpf-drückend
  • Begleiterscheinungen: leichte Licht- oder Lärmempfindlichkeit
  • Auslöser: Stress, Wetterwechsel, Fehlstellungen

Wer effektiv gegen die Schmerzen vorgehen will, muss zuerst herausfinden, um welche Art Schmerz es sich handelt. Nur wenn gezielt zwischen Spannungskopfschmerzen und Migräneattacken unterschieden wird, die Symptome korrekt eingeordnet werden, lassen sich die geeigneten Gegenmaßnahmen treffen – eine medikamentöse Behandlung von Migräneanfälle und Ruhe gegen Spannungskopfschmerzen.

Gut zu wissen: Vorbeugend raten Neurologen – neben einer medikamentösen Therapie – zu regelmäßigem Ausdauersport sowie zum Erlernen von Entspannungstechniken und eine Verhaltenstherapie zum Stressabbau!

Letzte Version vom 31. August 2018 von
Über den Autor René Dasbeck Hauptberuflich bin ich als IT-Experte in einem Kinderzeitschriftenverlag tätig, privat glücklicher Vater zweier toller Töchter und hier Betreiber einer Webseite, auf der ich vom täglichen Kampf gegen meine Schmerzen im Nacken und Rücken berichte. In den letzten Jahren habe ich viele Probleme mit meinem Körper aushalten müssen, konnte aber durch intensive Beschäftigung mit dem Thema viel Wissen aufbauen, das leider die meisten Mediziner mir nicht bieten konnten. Letzten Endes habe ich Schmerzen weitestgehend aus meinem Leben verbannen können. Um anderen Leidgenossen zu helfen, gebe ich hier einen umfassenden medizinischen Überblick und meine Erfahrungen über Schmerzen vieler Art weiter und empfehle so manches Buch oder Produkt, welches mir im Kampf gegen die Schmerzen geholfen haben. Mehr Informationen über mich und meine Erfahrungen findest du auf meiner "Über mich"-Seite. Und wenn du Rat zu Nackenschmerzen benötigst, kannst du mich gerne unter info@schmerz-im-nacken.de anschreiben.
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