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Was ist ein steifer Nacken und wie bekämpft man ihn?

Ein steifer Nacken mit Nackenbeschwerden ist ein Beschwerdebild, das weit verbreitet ist und oft auf eine Fehlhaltung, z. B. beim Arbeiten am PC, oder auch beim Schlafen entsteht. Manchmal führt sogar leichte Zugluft zu einem steifen Nacken (oder auch steifer Hals genannt). Aber ein steifer Nacken kann auch mit einer schweren Erkrankung zusammenhängen. Hier wäre die Hirnhautentzündung (Meningitis) zu nennen.

Schmerzhafte Einschränkung durch einen steifen Nacken

Unter einem steifen Nacken versteht man eine Bewegungseinschränkung des Kopfes, die schmerzhafte Blockaden im Nackenbereich hervorruft. Nicht zu verwechseln ist ein steifer Nacken mit einem steifen Hals, der ja auch zu Einschränkungen führt, die von den seitlichen Halsmuskeln ausgehen. Die Beschwerden bei einem steifen Nacken sind auf den hinteren Halsbereich ausgerichtet.

Symptome bei einem steifen Nacken

Stammt die Nackensteifigkeit von einer Erkrankung (wie etwa Meningitis), kann die Bewegungsfähigkeit kurzfristig verschwinden. Sehr oft zeigt sich das Schmerzbild bei einem steifen Nacken bis in die Arme und in die Schultern. Begleitende Schulterblattschmerzen und damit einhergehende Oberarmschmerzen sind dabei keine Seltenheit. Die Beschwerden können aus einer chronischen Nackensteifigkeit, aber auch aus einer akuten Form hervorgehen.

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Zusätzlich zu den Schmerzen treten auch Begleitsymptome auf wie Kribbeln in den Gliedern, das Einschlafen der Hände bis zu schweren Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder gar Lähmungserscheinungen. Tritt hohes Fieber auf, sollte das als ernstes Warnsignal für eine schwere Erkrankung angesehen werden. Es sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Verschiedene Ursachen als Auslöser für einen steifen Hals

Bei den eventuellen Auslösern des steifen Halses sollten funktionelle bzw. mechanische und organische Ursachen unterschieden werden. Sind es funktionelle Ursachen, können Muskelbeschwerden wie Nackenverspannungen in den Vordergrund treten. Nackenverspannungen sind oft der Anlass für eine Nackensteifigkeit. Haupt-Risikofaktoren sind Fehlbelastungen, Arbeiten am PC, aber auch Fließbandarbeiten.

Die stete Belastung von bestimmten Muskeln hat zur Folge, dass diese verhärten. Normale Bewegungen rufen erhebliche Schmerzen hervor, in einigen Fällen können Bewegungen nicht mehr ausgeführt werden. Der steife Nacken kann auch aus einer Erkrankung der Halswirbelsäule entstehen, wie etwa einer Arthrose der Halswirbelsäule. Diese Verschleißerkrankung schädigt die Struktur und schränkt die Beweglichkeit stark ein. Auch die Symptomatik eines Bandscheibenvorfalls im Bereich der Halswirbelsäule kann Schmerzen mit erheblichen Rückenschmerzen hervorrufen.

Therapiemöglichkeiten bei einem steifen Nacken

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Die außergewöhnliche Form des steifen Nackens kann eine Meningitis sein. Dabei entsteht eine vollständige Nackensteifigkeit. Ein steifer Nacken kann auch aus dem Beschwerdebild von physischen Belastungen entstehen. Bei chronischen Nackenverspannungen können Veränderungen der Bandscheiben die Ursache sein.

Ansprechpartner für auftretende Nackenverspannungen ist der Orthopäde oder der Hausarzt. Dieser wird die Beweglichkeit des Kopfes und des Halses prüfen und Röntgen- bzw CT-Untersuchungen vornehmen. Zur Schmerzlinderung gibt es verschiedene Therapien.

So gibt es Injektionen mit örtlichen Betäubungsmitteln. Damit werden die gereizten Nervenwurzeln umspritzt. Danach sollte eine Besserung eintreten. Physiotherapie, Osteopathie und Akupunktur sind ebenfalls Behandlungsmöglichkeiten, damit die Nackenverspannungen gelöst werden. Ein steifer Nacken/steifer Hals kann auch mit der progressiven Muskelentspannung nach Jakobson oder mit einem Rotlicht behandelt werden.

Weitere Regeln, die von einem steifen Nacken Betroffene befolgen sollten:

den Hals warmhalten und Zugluft vermeiden und außerdem den Körper stärken. Nicht zuletzt sind Ausdauersportarten wie Laufen, Yoga, Schwimmen oder Wandern gut, um den Körper fit zu halten. Außerdem wirkt die Bewegung gegen Stress. Um Nackenverspannungen vorzubeugen, empfiehlt es sich, kleinere Pausen in den Alltag einzubauen. Wer sich in einer Rückenschule anmeldet, der kann die gelernten Übungen ebenfalls in den Alltag einbauen.

Ganz generell ist die Bewegung ansich das wichtigste um einen steifen Hals zu vermeiden und auch wieder loszuwerden. Bewegung macht Muskeln warm und geschmeidig, löst Verspannungen und am Ende dadurch dann auch Triggerpunkte, die wie kleine Knoten im Muskel sitzen und das Bewegen des Kopfes von links nach rechts schmerzhaft machen.

Ich nutze Selbstmassage bei einem steifen Nacken

Wenn bei mir mal die Bewegungsfreiheit im Nacken eingeschränkt ist, dann nutze ich die Selbstmassage. In der Regel ist es ein ganz bestimmter verknoteter Muskelpunkt, oder auch Triggerpunkt genannt, der die Einschränkung verursacht. Mit dem Daumen, Tennisball, Faszienball oder Massagefee lässt sich dieser Punkt fest massieren. Hierbei reibt man aber nicht über den Muskel, sondern bewegt unter Druck hin und her. Das Ganze wiederholt man etwa 15-20 mal. Gerne auch mehrmals täglich. Direkt im Anschluss sollte das Bewegen nicht mehr so schmerzhaft sein, wenn man den richtigen Triggerpunkt gefunden hat.

Wie lange dauert es, bis sich ein steifer Hals löst?

Dies ist sehr individuell und verschieden. Bei manchen Betroffenen schlägt beispielsweise eine Massage sofort an, während es bei anderen ein bis zwei Wochen dauert, bis der Hals wieder voll beweglich ist. Letztendlich ist es auch von der Stärke der Verspannungen abhängig.

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Muss man bei einem steifen Nacken zum Arzt? Wer stellt die Diagnose bei einem steifen Nacken?

Die Ursachen sind meist harmlos. Selten ist eine ernsthafte Erkrankung der Auslöser. Verschlimmern sich die Beschwerden stark, es liegt ein Schwächegefühl in den Armen vor oder es kommen plötzlich heftige Kopf- und Nackenschmerzen dazu, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das Gleiche gilt bei lang anhaltenden Schmerzen. Die Diagnose eines steifen Nackens ist normalerweise relativ eindeutig. Kann man seinen Kopf nicht mehr ohne Schmerzen von links nach rechts bewegen, liegt meist ein steifer Nacken vor. In den meisten Fällen durch Verspannungen und Triggerpunkte bedingt.

Kopfschmerzen durch steifen Nacken bekämpfen

Bei Kopfschmerzen ist Ruhe und leichte Bewegung im Wechsel angesagt. Da die Verspannungen häufig durch zu wenig Bewegung ausgelöst werden, wäre auch bei Kopfschmerzen durch einen steifen Nacken, Schonhaltung die falsche Variante. Eine sanfte Selbstmassage oder ein Spaziergang an der Luft können hilfreich sein. Für Ersteres wird der Kopf nach vorn geneigt und mit den Fingerspitzen der Nackenansatz massiert. Vom Nacken aus wird mit beiden Händen zu den Schultern sanft ausgestrichen.

Hausmittel bei einem steifen Nacken

Wenn man kein elektrisches Wärmekissen, kein Kirschkernkissen und auch keine Wärmelampe sein eigen nennt, dann kann man auch mit einem warmen Handtuch den steifen Nacken behandeln. Dafür gießt man etwas heißes Wasser (Achtung nicht zu viel und auch nicht so viel, dass man sich bei der Anwendung verbrüht) auf das Handtuch. Oder man nimmt kaltes Wasser und legt das Handtuch auf den heißen Ofen für eine Weile. Damit wird der steife Hals eingewickelt.

Was auch sehr gut hilft ist schlichtweg eine lange heiße Dusche, die direkt auf den Nacken gerichtet wird. Dabei Dehnübungen durchzuführen ist ebenso hilfreich bei einem steifen Hals oder Nacken.

Homöopathische Mittel bei steifem Nacken

Wenn Wärme kontraproduktiv wirkt, kann Aconitum genommen werden. Wer sich verdreht oder falsch gelegen hat, kann durch Rhus toxicodendron Linderung erfahren. Strahlen die Schmerzen aufgrund der Verspannungen in den Rücken oder in die Arme, wo sie zu Taubheitsgefühlen führen, empfiehlt sich Cimicifuga. Ist die Nacken-Steifigkeit durch Stress bedingt, kann Magnesium phosphoricum D6 helfen.

Was tun bei Schwindel durch steifen Nacken?

Bei Schwindel, der aus einem steifen Nacken resultiert, kann eine Kalt-Heiß-Behandlung hilfreich sein. Zuerst wird ein Beutel aus Eis drei Minuten auf den Nacken gelegt. Danach folgt eine heiße Kompresse oder ein Beutel mit heißem Wasser. Doch auch die Steifheit im Nacken muss gelindert werden, damit der Nacken, die Augen und Ohren wieder in das Gleichgewicht kommen und den Schwindelanfällen vorgebeugt werden kann.

Ist steifer Nacken und steifer Hals dasselbe?

Steifer Nacken, was kann ich tun, lautet ein bekannter Hilfeschrei Betroffener, die nach einer falschen Bewegung, gekrümmten Sitzhaltung oder durch Zugluft von einem steifen Nacken geplagt werden. Im Volksmund ist hierbei die Rede vom steifen Hals. Bei einem steifen Nacken handelt es sich also um das Gleiche wie bei einem steifen Hals.

Die 3 häufigsten Gründe für einen steifen Nacken

  • Verkrampfte und verspannte Muskeln im Hals (häufig durch ein falsches Sitzen oder Liegen ausgelöst)
  • Zugluft
  • Stress und psychische Probleme

3 einfache Möglichkeiten einen steifen Nacken zu lindern

Um die Verspannungen zu lösen, hilft insbesondere Wärme (Schal, warmer Halswickel, Kirschkernkissen, Rotlicht). Eine zweite Möglichkeit besteht in einer sanften Massage des Nacken-Schulter-Bereichs. Als drittes bleiben noch Dehnübungen, um einen steifen Nacken zu lindern.

Tipps gegen einen steifen Nacken

Zu Beginn meiner chronischen Erkrankung an Verspannungen und Nackenschmerzen, habe ich recht häufig auch an einem steifen Nacken gelitten. Natürlich war das nie eine schlimme Erkrankung, aber lästig war es dennoch. In den meisten Fällen ist der steife Nacken nach ein paar Tagen wieder verschwunden. Diese Tage waren allerdings sowohl von Bewegungseinschränkungen, Schmerzen im Nackenbereich, Verspannungen und Kopfschmerzen geprägt. Klassischerweise erfolgte dann der Griff zur Kopfschmerztablette, die dann etwas Linderung brachte.

Erst mit dem Bewusstsein über die Ursachen für meine Verspannungen und die Verhaltensänderung (einfach hier auf dieser Webseite die Tipps gegen Nackenschmerzen und Verspannungen verfolgen oder auch meinen Erfahrungsbericht verfolgen) konnte ich die Grundverspannung so reduzieren, so dass der typische steife Nacken quasi nicht mehr aufgetreten ist. Mehr Bewegung, bewussteres Sitzen und Arbeiten, Dehnübungen, Gymnastik, etc. haben dem Nacken so gut getan, so dass die Last auf die Muskulatur deutlich verringert wurde. Während früher der Muskel total zugemacht hat und sich schmerzhafte Knoten gebildet haben, sind heute fast nur noch leichte Verspannungen an der Tagesordnung (was ich berufsbedingt leider nicht 100% verhindern kann).

Wenn du also auch immer wieder unter dem steifen Nacken leidest, so wie ich früher, dann stöbere durch die vielen Tipps auf dieser Webseite und fange heute noch an, dein eigenes Bewegungsverhalten zu hinterfragen und ändere etwas! Nur durch Veränderung wirst du die Probleme mit deiner Muskulatur in den Griff kriegen. Das kann langwierig werden und auch nerven, weil man doch Zeit investieren muss, aber glaube mir: es gibt keinen schnellen Weg chronische Schmerzen im Nacken loszuwerden!

Ist die Ursache in Erkrankungen zu suchen, kann sicher auch hier ein Check der üblichen Verhaltensweisen beim Sitzen, Stehen und in der Bewegung nicht schaden. Freilich wird hier die Grundursache aber sicher die möglichen Erfolge beeinflussen.

Mein Kind hat einen steifen Nacken. Wie kann ich helfen?

Auch Kinder können einen steifen Nacken bekommen. Heutzutage hängen Kinder viel vor der Glotze, am Smartphone oder der Spielekonsole. Meist nicht gerade in bester Haltung. Die Wirbelsäule der Kleinen ist dann unter Dauerbelastung. Die Muskulatur ist in der Regel noch nicht so ausgebildet, dass Fehlhaltungen ausgeglichen werden können. Die Folge sind Muskelverspannungen, Triggerpunkte und am Ende der steife Nacken.

Wichtig jetzt: Kinder müssen deshalb keine Schmerzmittel bekommen. Sie benötigen nichts anderes als Bewegung, Bewegung, Bewegung. Schicken Sie die Kinder raus zum Spielen, zum Sport oder mit dem Hund spazieren. Allenfalls Wärme sollte auf den Nacken gegeben werden (zum Beispiel mit einem Kirschkernkissen). Achten Sie darauf, dass das Kind auch Nachts gut auf dem richtigen Kissen schläft. Das erholt die Wirbelsäule und die Muskulatur. Prüfen Sie ausserdem, dass der Schulranzen nicht zu schwer ist.

Letzte Version vom 8. November 2018 von
Über den Autor René Dasbeck Hauptberuflich bin ich als IT-Experte in einem Kinderzeitschriftenverlag tätig, privat glücklicher Vater zweier toller Töchter und hier Betreiber einer Webseite, auf der ich vom täglichen Kampf gegen meine Schmerzen im Nacken und Rücken berichte. In den letzten Jahren habe ich viele Probleme mit meinem Körper aushalten müssen, konnte aber durch intensive Beschäftigung mit dem Thema viel Wissen aufbauen, das leider die meisten Mediziner mir nicht bieten konnten. Letzten Endes habe ich Schmerzen weitestgehend aus meinem Leben verbannen können. Um anderen Leidgenossen zu helfen, gebe ich hier einen umfassenden medizinischen Überblick und meine Erfahrungen über Schmerzen vieler Art weiter und empfehle so manches Buch oder Produkt, welches mir im Kampf gegen die Schmerzen geholfen haben. Mehr Informationen über mich und meine Erfahrungen findest du auf meiner "Über mich"-Seite. Und wenn du Rat zu Nackenschmerzen benötigst, kannst du mich gerne unter info@schmerz-im-nacken.de anschreiben.
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