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Nackenschmerzen und Ohnmacht

Eine Ohnmacht, also kurzzeitig die Kontrolle über sich selbst zu verlieren, ist sehr beunruhigend. Hinter der Bewusstlosigkeit stecken meistens glücklicherweise harmlose Ursachen, beispielsweise ein niedriger Blutdruck. Wenn sie mit Nackenschmerzen einhergeht, können es andere Auslöser sein. Nachfolgend werden die Ursachen, Symptome und Möglichkeiten der Behandlung und Vorbeugung erläutert.

Nackenschmerzen und Ohnmacht in der Kombination

Eine Ohnmacht, die medizinisch Synkope genannt wird, ist ein einschneidendes Erlebnis, das bei den Betroffenen Spuren hinterlässt. Sie sacken unvermeidlich in sich zusammen und kippen urplötzlich um und kommen nach kurzer Zeit der Bewusstlosigkeit wieder verwirrt zu sich. Zurück bleibt die Frage nach dem Grund für die Ohnmacht. Manchmal stehen Nackenschmerzen damit in Verbindung und oft kommen ein steifer Hals oder Schmerzen an der Schulter und am Arm hinzu. Kurz vorher treten häufig Symptome wie Schwindelgefühle, Schweißausbrüche oder Übelkeit auf. Es gibt aber auch Ursachen wie Herzrhythmusstörungen, bei denen sich die Ohnmacht nicht ankündigt, sondern ganz plötzlich auftritt.

Was sind die Ursachen für eine Ohnmacht in der Kombination mit Nackenschmerzen?

Ohnmacht durch Nackenverspannungen

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Ein Schwindelgefühl geht oftmals von Verspannungen in der Nackenmuskulatur aus. Doch wie kommt es dazu? Das Gleichgewichtsorgan befindet sich eigentlich im Innenohr. Dennoch spielen eine Vielzahl der Rezeptoren im Körper eine wichtige Rolle dabei, die optimalen Impulse an das Hirn zu schicken und somit das Gleichgewicht zu halten. Viele der Rezeptoren sitzen jedoch in den Muskeln, die oftmals zu einer Verspannung neigen: Der Nacken, die Schultern und der Kiefer.

Verspannungen in den Muskeln können die Rezeptoren davon abhalten, die richtigen Impulse an das Innenohr zu senden. Einige der wichtigsten Rezeptoren liegen beispielsweise im kurzen Nackenmuskel. Werden diese durch eine Verspannung im Nacken blockiert, lassen die Schwindelanfälle häufig nicht lange auf sich warten. Daraus kann neben Gleichgewichtsstörungen eine Ohnmacht resultieren.

Wichtige Maßnahmen bei Schwindelgefühlen durch Verspannungen?

Anleitung:

  • hinsetzen oder hinlegen, um die drohende Unfallgefahr abzuwenden
  • für eine ruhige Umgebung sorgen
  • Beine hochlagern, damit das Blut wieder schneller zurück Richtung Kopf fließt
  • Flüssigkeit zu sich nehmen
  • wenig bewegen, bis Schwindelgefühle verschwunden sind
  • Atemzüge sollten tief sein und in normaler Geschwindigkeit aufeinander folgen (Schwindel kann durch zu geringe oder hohe Sauerstoffzufuhr im Gehirn verstärkt werden)
  • nicht sofort wieder aufstehen, könnte wieder zu Kreislaufproblemen führen

Wenn eine Bewusstlosigkeit länger als einige Minuten dauert, sollte ein Notarzt gerufen werden.

Ohnmacht meines Kindes

Vor einiger Zeit kam mir meine Tochter nach dem morgendlichen Aufstehen mit Schmerzverzerrtem Gesicht entgegen und klagte über Nackenschmerzen. Nachdem ich nur kurz ihre Schulter abgetastet hatte, viel sie direkt in Ohnmacht. Natürlich erschrickt man in einem solchen Moment erstmal. Vor allem wenn es die eigene Tochter ist, die bewusstlos am Boden liegt. Zuerst habe ich damals dafür gesorgt, dass sie ihre Zunge nicht verschlucken kann und dann versucht sie zu wecken. Das hat funktioniert, indem ich sie an einer empfindlichen Stelle, wie der Innenseite des Oberarms, gekniffen habe. Sie kam dann wieder relativ schnell zu sich.

Natürlich war sie ganz benommen und verängstigt, konnte sich aber quasi an nichts erinnern. Ich lies sie dann erstmal hinlegen und habe ihre Beine hochgelagert. Natürlich habe ich ihr Wasser gegeben um eine mögliche Dehydrierung auszugleichen. Nachdem es ihr wieder etwas besser ging, sind wir direkt ins Krankenhaus gefahren. Dort musste sie eine Nacht zur Beobachtung bleiben und einige Tests wurden gemacht. Selbst 1 Jahr nach der Ohnmacht hat meine Tochter noch Angst, dass es wieder passieren könnte. Laut den Ärzten ist das gerade im Alter der Pubertät durchaus normal, dass Kinder „umkippen“. Es muss nicht zwangsweise etwas mit einer ernsthaften Erkrankung zu tun haben. Oft es ist es schlicht der Kreislauf oder eben starke Nackenschmerzen.

Meine Tochter hat nun ein spezielles Nackenkissen bekommen, damit sie nachts erholsamer schläft und weniger Verspannungen hat.

Was hilft bei Nackenschmerzen, die zu einer Ohnmacht führen?

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Bei einer chronischen Nackenverspannung kann es hilfreich sein, sich mehr zu bewegen, um die Muskulatur zu stärken und Ohnmachtsanfälle zu vermeiden. Dies regt den Kreislauf an und verringert Verspannungen. Auch therapeutische Massagen, Muskelaufbau-Übungen und Entspannungstechniken können hilfreich sein und die Muskel-Verspannungen lösen, die Nackenschmerzen und in der Folge Schwindel- und Ohnmachtsanfälle beseitigen.

Die Halswirbelsäule sollte bei einer verspannten Muskulatur des Nackens ganzheitlich bearbeitet werden. Hier können ein HNO-Arzt, Physiotherapeut und Osteopath zusammen arbeiten, wobei eine erste Vorstellung beim Hausarzt kein schlechter Weg ist. Physikalische Maßnahmen, Krankengymnastik und Medikamente können dafür sorgen, dass sich die Beschwerden verbessern. Auch Stress oder Überforderung können Schwindelgefühle sowie Nackenschmerzen und -verspannungen verursachen. In diesem Fall ist es wichtig, die belastenden Situationen zu beseitigen.

Ohnmacht als Schutzreflex des Körpers nach starken Nackenschmerzen

Wenn eine Ohnmacht nach starken Nackenschmerzen auftritt, ist dies ein Schutzreflex des Körpers. Bei erneuten starken Schmerzen kann es wieder vorkommen, dass Betroffene davon umkippen, am Boden dann aber durch eine Umverteilung des Blutes und der Wiederdurchblutung des Kopfes meistens schnell wieder zu sich kommen.

Wie sieht die Behandlung aus, wenn die Nackenschmerzen in der Kombination mit einer Ohnmacht auftreten?

Die Behandlung richtet sich stets nach der Ursache. Wichtig ist eine weiterführende Diagnostik durch bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomografie oder Magnetresonanztomografie zur Darstellung der (Hals-)Wirbelsäule, teilweise auch Hals oder Kopf. Eventuell müssen auch die Gefäße am Hals geprüft werden. Blutuntersuchungen, kardiologische Diagnoseverfahren oder Untersuchung beim Neurologen können ebenfalls Hinweise über die Ursache liefern.

Wer die Therapie übernimmt, hängt von den Untersuchungsergebnissen ab. Der erste Ansprechpartner ist gewöhnlich der Hausarzt, der an die zuständigen Fachärzte überweisen kann. Glücklicherweise ist eine Ohnmacht selten lebensbedrohlich. Dennoch sollte stets ein Arzt aufgesucht werden, um den Auslöser zu ermitteln und schwerwiegende Erkrankungen ausschließen zu können. Dies gilt vor allem, wenn es bei Kindern oder Jugendlichen passiert.

Ohnmacht: Erste-Hilfe-Maßnahmen – wie richtig verhalten?

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Definitionen

Was ist eine Synkope?

Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet Synkope „Zusammenschlagen“. Deutlicher sind die Synonyme Blackout oder Kreiskollaps. Eine Synkope ist eine plötzliche Bewusstlosigkeit mit körperlichem Kontrollverlust, aufgrund einer Minderdurchblutung im Gehirn. Auch ohne ärztliches Zutun normalisiert sich dieser Zustand wieder. Als Ursache kommen Störungen der Gefäße, des Herzens, der Nerven oder auch psychische Störungen in Frage.

Was sind Herzrhythmusstörungen?

Ist der Rhythmus des Herzschlages gestört, durch extra Herzschläge oder ein Stolpern im Rhythmus, ist das an sich nicht gefährlich und bedarf keiner Therapie. Handelt es sich jedoch um eine grundsätzliche Erhöhung (Tachykardie) oder Senkung (Bradykardie) der Herzschlagfrequenz kann dies lebensbedrohlich sein. Eine normale Herzfrequenz liegt zwischen 50 und 100 Schlägen in der Minute. Weitere Informationen zu Herzrhythmusstörungen.

Zusammenfassung

Ganz gleich, um welche Ursache es sich handelt, nach einer Ohnmacht sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Er kann prüfen, welcher Auslöser in Frage kommt und die Erkrankung entsprechend behandeln, um die Nackenschmerzen und Ohnmacht zu vermeiden. Dies ist allein daher wichtig, da der Verlust des Bewusstseins immer mit Risiken verbunden ist. Durch einen Sturz können Kopfverletzungen, Knochenbrüche und Prellungen auftreten. Daher sollte versucht werden, einem erneuten Ohnmachtsanfall vorzubeugen. Nicht immer ist eine Ohnmacht harmlos. Durch eine Selbstdiagnose kann der Zustand verschlimmert oder die Erkrankung verschleppt werden. Dies verbirgt viele Risiken und Folgeerkrankungen. Bei manchen Ursachen ist es so, dass, wenn sie nicht frühzeitig bemerkt und behandelt werden, sie potenziell lebensgefährlich sein können.
Letzte Version vom 7. August 2018 von
Über den Autor René Dasbeck Hauptberuflich bin ich als IT-Experte in einem Kinderzeitschriftenverlag tätig, privat glücklicher Vater zweier toller Töchter und hier Betreiber einer Webseite, auf der ich vom täglichen Kampf gegen meine Schmerzen im Nacken und Rücken berichte. In den letzten Jahren habe ich viele Probleme mit meinem Körper aushalten müssen, konnte aber durch intensive Beschäftigung mit dem Thema viel Wissen aufbauen, das leider die meisten Mediziner mir nicht bieten konnten. Letzten Endes habe ich Schmerzen weitestgehend aus meinem Leben verbannen können. Um anderen Leidgenossen zu helfen, gebe ich hier einen umfassenden medizinischen Überblick und meine Erfahrungen über Schmerzen vieler Art weiter und empfehle so manches Buch oder Produkt, welches mir im Kampf gegen die Schmerzen geholfen haben. Mehr Informationen über mich und meine Erfahrungen findest du auf meiner "Über mich"-Seite. Und wenn du Rat zu Nackenschmerzen benötigst, kannst du mich gerne unter info@schmerz-im-nacken.de anschreiben.
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