Mit Rotlicht Nackenverspannungen behandeln

Nackenverspannungen und -schmerzen sind sehr unangenehm. Schnelle Hilfe ist gefragt: Mit Rotlicht kannst du die Beschwerden behandeln. Wie es wirkt, verrate ich dir in diesem Artikel. Zusätzlich ist es wichtig, die Ursachen zu ermitteln und zu beseitigen, um das Risiko für chronische Verspannungen zu reduzieren. Ich erkläre dir, worauf du achten solltest.

Dr. Ingo Froböse im Interview„Das wichtigste ist, sich so häufig wie möglich aktiv zu bewegen, und das sollte idealerweise jeden Tag stattfinden.“

Dr. Ingo Froböse im Interview

Autsch – und dann sind sie da, die Verspannungen und brennenden Schmerzen im Nackenbereich, die nicht selten bis in den Kopf ziehen. Sie können einem den ganzen Tag ruinieren, die Schmerzen im Nackenbereich. Besonders dann, wenn sie sich über Tage oder gar Wochen halten, bzw. immer wiederkehren. Doch was kann man selbst dagegen tun, wenn man im Hals-, Schulter- oder Nackenbereich erwischt wird? Gibt es Hausmittelchen und wie wirkt Rotlicht auf diesen Schmerz- und Verspannungstyp?

So sehen die typischen Symptome aus

Ein brennender Schmerz und ein dumpfes Ziehen oft hoch bis in den Kopf. Diese Schmerzen ziehen sich nicht selten auch nach unten weiter. Schultern, Nacken, Innenseite der Schulterblätter, Arme und sogar der Brustkorb sind oftmals nicht gefeit vor diesen Schmerzen. Wer der Sache auf den Grund gehen will und sich abtastet, der wird im Verlauf der Muskelpartien dieser Regionen Verhärtungen feststellen. Oftmals fühlt es sich so an, als seien es mehrere Stränge, die betroffen sind. Auch Schmerzpunkte lassen sich häufig sehr genau lokalisieren. Die finden sich in den Übergängen der einzelnen Muskelbereiche, im Muskelbauch oder auch an den Sehnen, die betroffen sind.

Ebenso ist der Übergang zwischen Sehnen und Knochen schmerzempfindlich und sehr leicht zu ertasten. Wer nun noch bemerkt, dass die Beweglichkeit der schmerzenden Partien negativ tangiert ist – es fühlt sich an wie eine Muskelverkürzung, die mit Gegenspannung auf Bewegungen reagiert – der weiß, dass er an einer Verspannung leidet.

Zusätzlich zur Behandlung mit Rotlicht: Die Ursachen abstellen!

Mit Rotlicht gegen Verspannungen

Dieses Rotlicht ist einer meiner Lieblinge gegen Verspannungen. Bei Amazon ansehen »

Wer eine einseitige Körperhaltung einnimmt, erhöht die Gefahr von Verspannungen. Hoher Stress tut dann ein Übriges dazu. Die Muskeln überlasten und krampfen. Hier muss durch Bewegungen gegengesteuert werden, durch das richtige Sitzen und damit, dass Stressfaktoren reduziert werden. Um den akuten Schmerz zu bekämpfen, lässt sich gut eine Wärmetherapie einsetzen.

Rotlicht wirkt dabei wahre Wunder. Die durch das Licht entstehende Wärme sorgt dafür, dass die ersehnte Schmerzlinderung eintritt. Ja, es ist nicht das Licht der Rotlichtlampe, sondern die Wärme, die auf die betroffene Muskelpartie wirkt. Die Wärme entfaltet sich im Muskel und im umliegenden Gewebe. Die Gefäße erweitern sich und die Durchblutung wird erhöht. Dadurch werden die Zellen besser versorgt und der Stoffwechsel wird angeregt.

Wann hilft Rotlicht gegen Nackenprobleme?

Rotlicht lässt sich immer dort einsetzen, wo Wärme als wohltuend und schmerzlindernd empfunden wird. Das sind Verspannungen im Bereich des Nackens, des Rückens, der Schultern und auch an den Beinen. Die Wärme sorgt zudem dafür, dass der Körper sich entspannt und relaxt. Ein wesentlicher Faktor dafür, dass sich Verkrampfungen – denn nichts anderes sind Verspannungen – lösen. Das Rotlicht wärmt den Körper und die Seele. Und was die Wärme nicht schafft, erledigt das rote Licht, denn es gilt ebenso als Stimmungsaufheller. Hier fließt Wärme und Energie.

Erfahrungsbericht zu Rotlicht

Ich habe mir vorletztes Jahr wegen meiner andauernden Nackenverspannungen ein großes Rotlicht gekauft. Ich wusste schon von heißen Duschen oder von Kirschkernkissen, dass Wärme mir hilft, wenn ich stark verspannt bin. Ich habe das Rotlicht hinter der Couch auf einem Hocker platziert, so dass ich bequem bei Fernsehen „rotlichten“ kann. Das funktioniert super und ist gerade im Winter auch sehr angenehm.

Im Sommer verzichte ich allerdings darauf, weil die Wärme dann unerträglich wird. Bei mir hat sich eine Kombination aus Rotlicht und anschließendem Dehnen sehr gut bewährt. Durch die Wärme werden die Muskeln locker und weich und das Dehnen funktioniert dann deutlich leichter und effektiver. Ich kann also ein Rotlicht sehr empfehlen: nicht als Ursachenbekämpfer, aber als Symptomlinderer wenn es mal zu spät sein sollte.

Wie genau hilft Rotlicht bei Nackenschmerzen?

Eine Rotlichtlampe strahlt sichtbares, rotes Licht aus und sendet darüber hinaus nicht sichtbare elektromagnetische Wellen. Diese dringen ins Gewebe ein, bis zu den Knochenstrukturen und erzeugen Wärme. Die Wärme wird als angenehm empfunden, sie erhöht die Blutzirkulation im bestrahlten Bereich und sorgt so, gerade bei Verspannung, für eine deutliche Linderung der Schmerzen.

Wie oft kann man Rotlicht einsetzen?

Die beste therapeutische Wirkung wird bei einer Anwendung zwischen 15 und 20 Minuten erzielt. Der Abstand zur Lampe sollte 30 bis 50 cm betragen. Wenn es guttut, kann die Bestrahlung auch mehrmals am Tag erfolgen.

Kann man sich Rotlicht von der Krankenkasse verschreiben lassen?

In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Beschaffungskosten einer Rotlichtlampe gegen Verspannungsschmerzen nicht. Werden jedoch Rotlichtbehandlungen in der Praxis als medizinisch notwendige Therapie verschrieben, übernehmen die Kassen in der Regel die Kosten.

Wie viel kostet eine gute Rotlichtlampe?

Die Kosten für eine Rotlichtlampe liegen zwischen 10 und 170 Euro. Die Preisspanne ist breit. Wer keine großen Flächen bestrahlen möchte, ist mit einer Wärmelampe zwischen 20 und 30 Euro, laut Testberichten, bereits gut bedient. Von den allzu billigen Modellen sollte man, allein aus Gründen der technischen Sicherheit, absehen.

Gefahren bei Rotlicht

Die Lichtquelle nie zu dicht am Körper platzieren. Viel hilft hier nicht viel, sondern zu viel an Nähe sorgt für Verbrennungen. Und wichtig ist zudem: Kein Rotlicht bei Entzündungen! Hier hilft Kälte eher als Wärme. Nicht vergessen sollte man ebenso, dass der Weg zum Arzt auch dann erfolgen sollte, wenn man zwar die Schmerzen durch die Wärmebehandlung lindern kann, dies aber häufig vorkommt. Ursachen wollen abgeklärt sein, bevor man selbst dauerhaft therapiert.

Alternativen zum Rotlicht: die richtigen Übungen

Wer sich ein gutes Rotlicht nicht leisten will oder lieber intensive Wärme möchte, die direkt in die Muskulatur eindringt, ist vielleicht mit einem Wärmepflaster besser beraten.

Noch besser ist es allerdings durch gezielte Übungen die verspannten Muskelpartien zu entlasten und zu lockern. Wenn Verspannungen Schmerzen auslösen, sollte man versuchen diese dauerhaft loszuwerden. Rotlicht wirkt meist nur bei akuten Schmerzen lindernd, kann aber natürlich hierbei einen wichtigen Part spielen. Den grundsätzlichen zu hohen Muskeltonus kann eine Rotlicht-Lampe leider nicht ganz lösen. Tägliche Übungen helfen dagegen dauerhaft und vorbeugend. Am Ende dieses Artikels findest du Übungen, die du als Ergänzung zu einem Rotlicht einsetzen kannst. Wärme und Dehnübungen sind immer eine gute Kombination gegen verspannungsbedingte Schmerzen.

Definitionen

Was ist ein Stoffwechsel?

Für das Leben schlechthin sind Nahrungsaufnahme und Abtransport der Abfallstoffe essenziell. In jedem Lebewesen finden Aufbau (Anabolismus) und Abbau (Katabolismus) statt. Im Verdauungssystem, aber auch in jeder einzelnen Körperzelle. Diese biochemischen Vorgänge werden als Stoffwechsel, bzw. Metabolismus zusammengefasst. Darunter fällt sowohl die Fotosynthese der Pflanzen als auch die Atmung aller Lebewesen.

Was ist ein Rotlicht?

Gemeint ist hier die wärmende Infrarotstrahlung. Sie wird häufig als physikalische Therapie eingesetzt. Mit einer Rotlichtlampe wird das bestrahlte Gewebe erwärmt. Dadurch erweitern sich die Gefäße und dieser Bereich wird besser durchblutet. Speziellen Glühlampen strahlen mehr Wärme (aus dem Infrarotbereich: 1 mm und 780 nm) als sichtbares Licht aus.

Meine tägliche Routine gegen Schmerzen im Nacken

Bevor wir zu allen Übungen kommen, die du für deinen Nacken auswählen kannst, zeige ich dir hier meine eigene tägliche Routine gegen Nackenschmerzen. Ich wende hauptsächlich nur noch diese an und bin seither zu 99% schmerzfrei. Ich mache diese Basis-Übungen jeden Tag und habe damit meine Nackenschmerzen fast vollständig aus meinem Leben verbannen können. Klicke auf die Bilder um eine genaue Beschreibung der Übung anzusehen.

Basis-Übung:
Dehnung des Nackens

Übung Dehnung Nacken

Dehnübung für die
Brustmuskulatur

Übung Dehnung Brust HWS

Dehnung der
seitlichen Nackenmuskulatur

Übung Dehnung Seitliche Nackenmuskulatur

Stärkung der
Nackenmuskulatur

Nacken-staerken-Uebung

Normalerweise wirst du schon nach der ersten Anwendung der Übungen eine Erleichterung bei deinen Schmerzen und den Verspannungen verspüren. Regelmäßig angewendet beugen die Übungen ideal gegen neue Verspannungen vor. Du kannst sie anwenden wann immer und so oft wie du willst. Aber zumindest 1x am Tag solltest du sie in deinen Tagesablauf einbauen und vor allem die Dauer der Anwendung konsequent beachten.

Artikel zuletzt aktualisiert am 15. Juli 2020 von
Bestelle jetzt den Schmerz-Newsletter

Melde dich jetzt für meinen Newsletter an und du erhältst in Zukunft Infos zu Nackenschmerzen und anderen Schmerzarten in dein Postfach. Ich halte dich auf dem Laufenden, was du gegen deine Schmerzen tun kannst. Du darfst dich ausserdem auf Ernährungstipps freuen. Natürlich kannst du ihn jederzeit abbestellen.


Bitte beachten Sie meine Infoseite zum Haftungsausschluss.
* Link zu Amazon: Meine Webseite wird durch Werbung und Amazon Produktempfehlungen finanziert (Webseiten zu betreuen kostet leider viel Zeit und Geld). Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen. Amazon und das Amazon-Logo sind Warenzeichen von Amazon.com, Inc. oder eines seiner verbundenen Unternehmen. Mehr Infos dazu