Nacken-Schulter-Arm-Syndrom

Das Nacken-Schulter-Arm-Syndrom ist eine Erkrankung, die mit verschiedenen Beschwerden einhergeht: Der Nacken, die Schulter und oftmals auch der gesamte Arm schmerzen sehr. Der Arm kann dadurch im Laufe der Zeit immer schwerer über den Kopf gehoben werden. Typisch für das Nacken-Schulter-Arm-Syndrom ist eine schleichend fortschreitende Bewegungseinschränkung, die das letzte Stadium der Erkrankung ist. Daher ist eine möglichst frühzeitige Behandlung sehr wichtig.

Wie äußert sich das Nacken-Schulter-Arm-Syndrom genau?

In der Medizin wird das Nacken-Schulter-Arm-Syndrom auch als Zervikobrachialgie bezeichnet. Die Betroffenen merken zuerst eine Art „steifen Hals„. Sie vermuten, dass der Grund Zugluft oder ein falsches Liegen ist. Doch die Beschwerden treten immer häufiger auf und auch die Beweglichkeit bleibt immer länger eingeschränkt. Es gibt auch beschwerdefreie Phasen, doch nach einiger Zeit sind die Symptome umso heftiger. Zudem kann es durch Reizungen der Nerven zum Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Händen und zu eingeschränkten seitlichen Kopfbewegungen kommen. Im extremen Fall kommt es zum Schiefhals, bei dem der Kopf zu einer Seite gebeugt ist. Bei all diesen Anzeichen sollte an ein Nacken-Schulter-Arm-Syndrom gedacht werden.

Was sind die Ursachen für das Nacken-Schulter-Arm-Syndrom?

Die Auslöser dieses hochkomplexen Leidens können physischer Natur sein, beispielsweise:

  • Fehlhaltungen durch eine sitzende Tätigkeit
  • häufiges einseitiges Tragen verschiedener Lasten
  • Zugluft

Weitere körperliche Ursachen:

  • Manchmal sind Blockierungen einzelner Wirbel der Auslöser. Sie strahlen dann schmerzhaft aus. Um sie zu lösen, können Massagen oder entsprechende Übungen sehr hilfreich sein.
  • Veränderungen der Wirbelsäule durch Alterungsprozesse oder Bandscheibenvorfälle sind weitere mögliche Ursachen für das Nacken-Schulter-Arm-Syndrom.
  • Eventuelle Auslöser könnten außerdem sein: Nervenlähmungen, Schleudertrauma, Rheuma, Morbus Bechterew oder Tumore im Bereich der Halswirbelsäule.

Auch psychische Faktoren spielen häufig eine Rolle, zum Beispiel :

  • depressive Verstimmungen
  • Überforderung im Job

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Bei mehr als 90 Prozent der Betroffenen liegen keine organischen Ursachen vor. Bei starken oder länger andauernden Schmerzen sollte jedoch unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Da die Symptome individuell verschieden sein können, sind gründliche Untersuchungen erforderlich, um die Diagnose zu stellen und andere Erkrankungen als Ursache ausschließen zu können.

Wie und durch wen erfolgt die Diagnostik beim Nacken-Schulter-Arm-Syndrom?

Für die Diagnostik ist nach einer ausführlichen Anamnese eine gründliche körperliche Untersuchung erforderlich. Der Orthopäde oder ein Facharzt der Neurochirurgie sind der optimale Ansprechpartner. Vor allem bei Gefühlsstörungen und einem Kraftverlust ist das MRT sinnvoll, um die Nerven und Bandscheiben darzustellen. Auf diese Weise können beispielsweise eine eventuell vorliegende Bandscheibenvorwölbung oder ein Bandscheibenvorfall festgestellt werden. Röntgenuntersuchungen oder Computertomografie können ebenfalls herangezogen werden. Zudem werden die Kraft, Reflexe und der Bewegungsumfang des Arms überprüft.

Wie sieht die Behandlung beim Nacken-Schulter-Arm-Syndrom aus?

Hilfreich kann eine Wärmebehandlung sein, beispielsweise durch eine Rotlichtlampe, ein Wärmepflaster oder ein heißes Bad. Viele Betroffene haben das Gefühl, dass sich dadurch der Schmerz verbessert, da sich die Verspannung lockert. Auch Massagen können die Behandlung unterstützen. Am häufigsten zum Einsatz kommt Krankengymnastik. Die speziellen Übungen sorgen für eine Entspannung und Kräftigung der Muskulatur. Bei starken Schmerzen kann der Arzt vorübergehend Schmerzmittel verschreiben. Zum Teil haben diese auch eine entzündungshemmende Wirkung. Zur Entlastung der Halswirbelsäule ist tagsüber eine spezielle Manschette und nachts ein ergonomisches Nackenkissen gut geeignet. In schwierigen Fällen kann, je nach Ursache, eine Operation erforderlich werden.

Fazit

Dies war alles Wissenswerte rund um das Nacken-Schulter-Arm-Syndrom. Bewegung ist wichtig, da Ruhe und Schonung den Heilungsprozess verzögern. Daher ist Krankengymnastik in der Regel das beste Behandlungsmittel. Ein wichtiger Aspekt der Vorbeugung ist die Stärkung der Rückenmuskulatur. Einseitige Belastungen der Wirbelsäule sollten vermieden werden. Das Gleiche gilt für Stress, denn dieser kann Verspannungen und Muskelverhärtungen begünstigen.

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