Haftungsausschluss

Fernsehen begünstigt Nackenverspannungen

Langes Sitzen vor dem Fernseher in ungünstiger Haltung verursacht Verspannungen und in der Folge oftmals Rückenschmerzen.

Im Schnitt schaut der Deutsche täglich rund 3,5 Stunden fern. Für viele ist dies eine Möglichkeit, den Tag ausklingen zu lassen und sich von der Arbeit zu erholen. Dabei wird der Körper in eine scheinbar bequeme Haltung auf dem Sofa oder im Sessel drapiert. In diesem Moment ist die Haltung auch durchaus entspannend. Erst am nächsten Morgen bemerkt man seinen steifen Nacken. Diese Nackenverspannungen können die Folge vom Arbeiten am Bildschirm oder von zu viel Fernsehen sein, meist in Kombination mit zu wenig Bewegung.

Wieso verspannt die Muskulatur beim Fernsehen?

Eine Nackenverspannung ist eine schmerzhafte Überhöhung des Muskeltonus im Bereich der Nackenmuskulatur. Beim Fernsehen wird der Kopf noch weniger bewegt als beispielsweise an einem Bildschirmarbeitsplatz. Denn hier muss hin und wieder einmal etwas notiert oder von einem Blatt abgelesen werden. Beim Fernsehen entfällt dies nicht nur, sondern der Kopf wird absichtlich steifgehalten, um nichts zu verpassen.

Nackenverspannungen stellen nicht nur eine erhebliche Belastung im Alltag dar, sondern können auch Nackenschmerzen und Kopfschmerzen bis hin zur Migräne auslösen. Auch ein Einschlafen der Hände kann von einer Verspannung im Nacken herrühren. Zwar lassen sich dabei die Symptome, solange sie noch nicht chronisch sind, durch Massagen oder Wärme meist schnell wieder beheben, doch kehren sie meist genauso schnell zurück.

Chronische Verspannungen durch zu viel TV

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Am Anfang zeigen sich die Beschwerden nur selten und werden meist durch eine bestimmte Bewegung ausgelöst. Im fortgeschrittenen Stadium können die Schmerzen auch bei Ruhe oder nachts auftreten. Dauern die Beschwerden mehr als drei Monate an, werden sie als chronisch bezeichnet. Oft strahlen die Halswirbelbeschwerden in Schultern und Arme aus. Um diesen Schmerzen zu entgehen, bewegt man sich automatisch weniger. Dadurch verkürzen sich die Muskeln und der Anteil der Muskulatur, der die Halswirbelsäule stützen soll, nimmt langsam ab. Verspannungen, Verhärtungen, Nackenverspannungen, Nervenquetschungen und Reizungen des Nervensystems sind die Folge.

Da durch die Halswirbelsäule alle Befehle des Kopfes an den Körper laufen, kann es langfristig zu einer dauerhaften Schädigung der Nerven, schlimmstenfalls zu Lähmungen im gesamten Körper führen. Auch ein Verschieben der Halswirbel oder ein sogenannter Schiefhals ist durch falsche Haltung, zum Beispiel beim Fernsehen, nicht gänzlich ausgeschlossen.

Übungen während dem Fernsehen gegen Nackenschmerzen

Nackenschmerzen werden durch zu viel Fernsehen begünstigt. Leider lernen bereits auch Kinder dieses Fehlverhalten. Diese Übungen können direkt vorm Fernseher zum Beispiel in der Werbepause durchgeführt werden, um Nackenverspannungen vorzubeugen.

Streckübungen

  1. Lassen Sie die Schulterblätter vorwärts und rückwärts mehrere Male kreisen.
  2. Strecken Sie die Arme gerade über den Kopf und machen Greifübungen. Dabei werden die Arme angewinkelt und wieder ausgestreckt.
  3. Strecken Sie nun die Arme weit vor sich aus und schwingen Sie im Gleichtakt ein paarmal vor und zurück. Möchten Sie auch etwas für den Rücken tun, gehen Sie dabei leicht in die Hocke.

Dehnübungen

  1. Legen Sie den Kopf so weit wie möglich auf ihre Schulter, ohne diese dabei nach oben zu ziehen. Halten Sie nun den Kopf ein paar Sekunden in dieser Lage und bewegen ihn dann langsam und ohne Anspannung der Nackenmuskulatur auf die andere Seite.
  2. Lassen Sie den Kopf ein paar Runden kreisen. Erst in die eine, dann die andere Richtung.
  3. Verschränken Sie die Hände hinter dem Kopf und drehen Sie nun den kompletten Oberkörper erst nach links, halten die Anspannung ein paar Sekunden und wiederholen das Ganze auf der rechten Seite.

Fazit

Fernsehen kann auf Dauer unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen. Nackenverspannungen treten nicht wegen einer einmaligen falschen Haltung auf, sondern wegen einer dauerhaften im Berufsleben sowie zu Hause. Einige dieser Übungen können nicht nur vor dem Fernseher gemacht werden, sondern bereits in der Arbeit oder auch im Auto, wenn man beispielsweise auf eine Grünphase bei der Ampel wartet. Dadurch wird schmerzhaften Verspannungen und Schmerzen im Nackenbereich vorgebeugt.

Letzte Version vom 7. August 2018 von
Über den Autor René Dasbeck Hauptberuflich bin ich als IT-Experte in einem Kinderzeitschriftenverlag tätig, privat glücklicher Vater zweier toller Töchter und hier Betreiber einer Webseite, auf der ich vom täglichen Kampf gegen meine Schmerzen im Nacken und Rücken berichte. In den letzten Jahren habe ich viele Probleme mit meinem Körper aushalten müssen, konnte aber durch intensive Beschäftigung mit dem Thema viel Wissen aufbauen, das leider die meisten Mediziner mir nicht bieten konnten. Letzten Endes habe ich Schmerzen weitestgehend aus meinem Leben verbannen können. Um anderen Leidgenossen zu helfen, gebe ich hier einen umfassenden medizinischen Überblick und meine Erfahrungen über Schmerzen vieler Art weiter und empfehle so manches Buch oder Produkt, welches mir im Kampf gegen die Schmerzen geholfen haben. Mehr Informationen über mich und meine Erfahrungen findest du auf meiner "Über mich"-Seite. Und wenn du Rat zu Nackenschmerzen benötigst, kannst du mich gerne unter info@schmerz-im-nacken.de anschreiben.
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