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Typische Auslöser für Nackenschmerzen speziell bei Frauen

Es gibt klassische Ursachen für Nackenschmerzen, die ausschließlich oder hauptsächlich Frauen betreffen. Zum Beispiel die Periode, die Wechseljahre oder auch eine Schwangerschaft.

Es gibt viele verschiedene Ursachen, wieso der Schmerz manchmal in Nacken und Genick fährt und dort manchmal auch hartnäckig verbleibt. Es gibt aber auch Auslöser, die bei Frauen typisch sind sind. Hier erfährst du welche das sind um einschätzen zu können, ob deine Nackenschmerzen damit zu tun haben könnten.

Wechseljahre und Östrogenmangel

Der sinkende Östrogenspiegel während der Wechseljahre kann Nackenschmerzen verursachen. Dies hat verschiedene Gründe: Einerseits bewirkt er, dass die Muskeln und Gelenke schlechter durchblutet werden, aber andererseits nimmt auch die Kollagen-Produktion ab, sodass sie geschädigt werden können. Zudem verringert der Abfall der Östrogene die Freisetzung von Endorphin, welches wichtig für die Regulierung der Schmerzen ist, sodass die Schmerzgrenze sinkt. Eine Umstellung der Ernährung kann diese Wechseljahresbeschwerden positiv beeinflussen. Zucker sollte gemieden und Vitamin C vermehrt in den Speiseplan integriert werden.

Östrogendominanz

Bei der Östrogendominanz, der Östrogenspiegel ist also zu hoch, kann es zu zahlreichen Symptomen kommen. Auch Nackenschmerzen gehören dazu. Die einfachste Möglichkeit, die Östrogendominanz auszugleichen, ist Progesteron.
Es empfiehlt sich, einen Arzt aufzusuchen, der mit dem Einsatz der Hormone vertraut ist, um eine Hormonbalance wiederherzustellen.

Nackenschmerzen durch Periode

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Während der Periode kann es zu menstruationsbedingten Nackenschmerzen kommen. Der Grund hierfür sind meistens Muskelverspannungen. Diese werden dadurch ausgelöst, dass sich die Gebärmutter vor oder während der Periode schmerzhaft zusammenzieht. Wärme kann die Muskulatur entspannen und somit die Beschwerden lindern, beispielsweise durch ein Kirschkernkissen, eine Wärmesalbe oder ein Wärmepflaster. Magnesium hat eine entkrampfende Wirkung auf die Muskulatur und kann die Nackenschmerzen ebenso verbessern. Bei starken Beschwerden kann auch ein leichtes Schmerzmittel helfen.

Schilddrüsenerkrankung

Manche Frauen haben auch Nackenschmerzen bei Hyperthyreose. Hierbei handelt es sich um eine Überfunktion der Schilddrüse. Die übliche Behandlung sieht so aus, dass bestimmte Medikamente die Schilddrüsenhormonproduktion blockieren. Nackenschmerzen können auch zu den Symptomen einer Hashimoto-Thyreoiditis gehören oder zumindest ein Hinweis dafür sein, dass sich diese Autoimmunkrankheit langsam einschleicht.

Nackenschmerzen in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft werden die Bänder, Muskeln und Knochen aufgrund der hormonellen Umstellung weicher und beweglicher. Dies begünstigt Überbelastungsreaktionen, beispielsweise an den Bandscheibenbändern und Wirbelgelenken. Der schwerer werdende Bauch sorgt vor allem in der zweiten Schwangerschaftshälfte für ein Hohlkreuz und in der Folge entstehen Verspannungen. Nackenschmerzen in der Schwangerschaft sind daher nichts Ungewöhnliches. Empfehlenswert ist in der Schwangerschaft spezielle Gymnastik, bei der die Muskeln gezielt gestärkt werden. Übungen, die den Rücken und die Gelenke entlasten, können im Geburtsvorbereitungskurs erlernt werden.

Zu großer Busen

Nackenschmerzen können auch aus zu großen Brüsten resultieren. Der Grund hierfür ist, dass der Nacken und die Muskulatur des Rückens durch das hohe Gewicht der Brust beansprucht werden. Auch Haltungsschäden können zu Verspannungen und in der Folge Nackenschmerzen führen. Hier ist es wichtig, die Muskeln durch entsprechende Übungen zu trainieren und zu kräftigen und einen hochwertigen BH zu tragen, welcher das Gewicht des Busens gleichmäßig verteilt und die Muskulatur somit entlastet. Als Sportart eignet sich Schwimmen sehr, denn das Gewicht der Brüste spielt im Wasser keine große Rolle. Ein letzter Ausweg kann eine Brustverkleinerung sein, um die Nackenschmerzen zu beseitigen. Bei diesem operativen Eingriff wird Gewebe entnommen. Ist der Eingriff medizinisch notwendig, erstattet die Krankenkasse gewöhnlich die Kosten.

Schwächere Muskeln

Bei Frauen ist die Rückenmuskulatur naturgemäß geringer ausgeprägt. Fehlhaltungen machen sich daher bei ihnen leichter durch Verspannungen und Nackenschmerzen bemerkbar. Diese können beispielsweise im Familienalltag mit Kindern sehr leicht entstehen. Auch der Haushalt mit seinen anfallenden Arbeiten strapaziert den Rücken und Nacken. Frauen sind von Natur aus zudem weniger muskulös als die Männer. Stundenlanges Sitzen, schweres Heben, Knien, Bücken und vieles mehr belastet ihre Rückenmuskulatur und die Wirbelsäule viel stärker.

Hohe Schuhe und schwere Tasche

High Heels sind sexy, bergen aber verschiedene gesundheitliche Risiken. Dazu gehören auch schmerzhafte Nackenprobleme. Die Muskeln in den Beinen, der Hüfte und im Rücken müssen aufgrund des erhöhten Drucks mehr arbeiten, da der Körper kaum im Gleichgewicht gehalten werden kann. Daher sollte der Gesundheit zuliebe auf hohe Schuhe verzichtet werden. Ein weiterer Risikofaktor für Nackenschmerzen bei Frauen ist eine schwere Tasche, die auf einer Seite über einer Schulter getragen wird.

Ist die Ursache für Nackenschmerne bei Frauen unklar, Arzt konsultieren

Ein steifer Nacken resultiert häufig aus verkrampften und verspannten Muskeln. Die Folge sind Nackenschmerzen, die zwar unangenehm sind, allerdings meist nach wenigen Tagen von allein verschwinden. Bei einer unklaren Ursache oder lange anhaltenden Nackenschmerzen hingegen muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, beispielsweise ein Orthopäde oder Neurologe. Verschiedene Maßnahmen haben dann in der Regel keine Wirkung gezeigt. Dies bedarf einer Abklärung. Dann muss ein Arzt prüfen, warum sich die Beschwerden nicht beseitigen lassen. Eine genaue Diagnose ist nötig.

Darüber bieten sich alternative Therapiemöglichkeiten an. In seltenen Fällen liegt als Ursache für die Schmerzen eine ernsthafte Erkrankung zugrunde. Vorsicht gilt vor allem, wenn weitere Beschwerden wie Fieber, starke Kopfschmerzen, Übelkeit oder ausstrahlende Schmerzen hinzukommen. Gezielte Untersuchungen können eine Diagnose hervorbringen. Wenn die Nackenschmerzen nach ein bis zwei Wochen nicht vergehen oder immer wieder auftreten, sollte daher ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache abzuklären. Er stellt Fragen über die Art, Lokalisation sowie das Einsetzen der Nackenschmerzen und kann anhand dessen die Diagnose oftmals bereits stellen.

Fazit

Frauen klagen häufiger über Nackenschmerzen als Männer. Große Brüste, Periode, Wechseljahre und Schwangerschaft sind nur einige der möglichen Auslöser. Damit die Schmerzen nicht noch verschlimmert werden, sollte ein perfektes Nackenkissen verwendet werden. Daneben gibt es viele weitere Ideen was man gegen Nackenschmerzen tun kann. Entsprechend der Ursache kann die Behandlung erfolgen. Manchmal genügen schon kleine Veränderungen, um die Beschwerden zu lindern.

Letzte Version vom 7. August 2018 von
Über den Autor René Dasbeck Hauptberuflich bin ich als IT-Experte in einem Kinderzeitschriftenverlag tätig, privat glücklicher Vater zweier toller Töchter und hier Betreiber einer Webseite, auf der ich vom täglichen Kampf gegen meine Schmerzen im Nacken und Rücken berichte. In den letzten Jahren habe ich viele Probleme mit meinem Körper aushalten müssen, konnte aber durch intensive Beschäftigung mit dem Thema viel Wissen aufbauen, das leider die meisten Mediziner mir nicht bieten konnten. Letzten Endes habe ich Schmerzen weitestgehend aus meinem Leben verbannen können. Um anderen Leidgenossen zu helfen, gebe ich hier einen umfassenden medizinischen Überblick und meine Erfahrungen über Schmerzen vieler Art weiter und empfehle so manches Buch oder Produkt, welches mir im Kampf gegen die Schmerzen geholfen haben. Mehr Informationen über mich und meine Erfahrungen findest du auf meiner "Über mich"-Seite. Und wenn du Rat zu Nackenschmerzen benötigst, kannst du mich gerne unter info@schmerz-im-nacken.de anschreiben.
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